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10 Maßnahmen für ein stressfreies Silvester bei deinem Hund

Lernpfote e.V. Blogbeitrag: 10 Tipps für ein stressfreies Silvester bei deinem Hund

Hilfsmittel bei Silvester-Angst deines Hundes

Läuft dein Hund an Silvester zitternd, hechelnd und ruhelos durch deine Wohnung?
Ist er nicht mehr ansprechbar?
Hat er vor lauter Stress Verdauungsprobleme?
Dann hat er eine Angstsymptomatik entwickelt.

Doch wann sprechen wir von Angst, oder eher von Furcht, Ängstlichkeit oder von einer Phobie?

Klären wir zunächst die Begrifflichkeiten.

Definition und Abgrenzung

Furcht

Eine von außen kommende Bedrohung löst beim Hund Furcht aus.

Dabei hält sich die ausgelöste Verhaltensreaktion des Hundes, durch einen bekannten oder unbekannten Reiz, in Grenzen.

Der Reiz wird zunächst vom Hund erforscht.

Hierbei ist der Hund noch psychisch und körperlich in der Lage abzuwägen.

Er wägt ab, ob seine Antwort auf den Reiz, Flucht oder Angriff ist.
Furcht bezieht sich damit auf etwas Konkretes. Etwa auf dunkel gekleidete Männer mit großer Statur und Hut.
Furcht ist häufig erfahrungsbedingt.

Angst 

Bei einer Angstreaktion schätzt der Hund, den bekannten oder unbekannten Reiz, als sehr gefährlich ein.
Angst ist das Alarmprogramm.

Bei Angst, steigt das Gefühl der Bedrohung von innen auf.
Wir haben vielfach etwa ein Gefühl der Beklemmung, wenn wir nachts alleine durch ein dunkle Unterführung gehen müssen.

Der Hund schätzt die Situation, subjektiv als gefährlich ein.
Angst bezieht sich damit auf etwas Unbestimmtes.
In einer Angstsituation ist der Hund weder psychisch noch körperlich in der Lage, den Reiz zu erforschen.
Das Gefühl der Angst, blockiert den Hund und macht ihn fluchtunfähig.

Diese Situation empfindet der Hund als auswegslos und
er zeigt körperliche Symptome wie: 

  • Speicheln
  • Hecheln
  • erhöhte Herzfrequenz
  • Schwitzen an den Pfoten
  • emotional bedingten Harn- und Kotabsatz oder
  • Entleeren der Analbeutel

Unsicherheit

Zeigt der Hund eine milde Form von Furcht oder Angst, spricht man beim Hund häufig von Unsicherheit. 

Hier zeigt der Hund ein unsicheres Verhalten, weil er nicht weiß, wie er die Situation gut für sich lösen kann. 

Ängstlichkeit

Bei einer Ängstlichkeit ist der Hund in einem ständigen und unklaren Zustand von Angst.
Auch im Zustand der Ängstlichkeit gibt es für den Hund keinen konkreten Auslöser.

Die Angst des Hundes wird ausgelöst, von wechselnden und oft kleinsten Reizen in der Umwelt.
Der Hund befindet sich, beim Gefühl von Ängstlichkeit, permanent in einem übersteigerten Zustand der Wachsamkeit.
Diese Wachsamkeit ist mit der Vorahnung von minimalen Veränderungen seiner alltäglichen Umgebung verbunden.

Der Hund ist ängstlich, weil er also permanent erwartet, dass ein Auslöser auftreten könnte.

Oftmals reagiert der Hund mit körperlichen Symptomen wie:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • starkem Speicheln etc.

Scheu 

Es gibt auch Hunde, die sind von Natur aus scheu.

Diese Hunde zeigen eine angeborene Zurückhaltung.
Diese Scheu bezieht sich bei ihnen sowohl auf andere Lebewesen, – Menschen, wie Tiere –

und sie gehen grundsätzlich auch mit großer Vorsicht in die meisten Lebenssituationen. 

Diese besondere Sensibilität ist bei jedem Hund sehr individuell ausgeprägt, da sie angeboren ist.
und sie kann sich auch im Laufe des Hundelebens verändern.

Faktoren, die eine Sensibilität des Hundes beeinflussen

  • Haltungsbedingungen der Mutterhündin während der Trächtigkeit
  • frühe Erfahrungen des Hundes bis zur 16. Lebenswoche

Gleichzeitig haben auch alle Erfahrungen, die der Hund im Laufe seines Lebens macht, einen Einfluss auf seine Sensibilität.

Weitere Unterschiede

Panik

Zeigt der Hund ein unangemessenes Verhalten auf einen unbestimmten Reiz, spricht man hier von Panik.
Dies könnte zum Beispiel eine panische Reaktion auf ein drohendes Gewitter sein oder eine übertriebene Reaktion auf enge Räume, wie etwa die Hundebox. 

Phobie

Die Phobie ist eine kurzfristige, unbegründete und anhaltende Angstreaktion.

Hier läßt sich der angstauslösende Reiz genau definieren.

Der Hund kann eine Phobie entwickeln vor:

  • Situationen
  • Gegenständen
  • Tätigkeiten
  • Personen, wie z.B. Männern
  • anderen Hunden
  • bestimmte Geräusche etc.

Der angstauslösende Reiz stellt für den Hund keine wirkliche Gefahr dar.

Der Hund äußert hierbei durch sein Verhalten, den übermäßigen und eigentlich unangemessenen Wunsch, den angstauslösenden Reiz zu vermeiden.
Die Reaktion des Hundes ist also bei einer Phobie, übertrieben und geht einher mit einem sehr hohen Erregungslevel.
Seine hohe Erregung kann der Hund nicht kontrollieren oder unterdrücken. 

Der Umgang mit diesen Gefühlen im Hundetraining

Umgangssprachlich spricht man in der Regel immer von „Angst“.
Auch wenn man damit eigentlich beim Hund seine „Furcht“ vor bestimmten Dingen meint oder seinen ängstlichen Hund mit vielen Problemen in der Umwelt beschreiben möchte oder anmerken will, dass der Hund eine angeborene Zurückhaltung zeigt. 

Im Hundetraining ist es allerdings nötig, sich diese beschriebenen Unterschiede bewußt zu machen. 

Denn kennt man den konkreten Auslöser für die Furcht des Hundes, kann man damit in der Praxis, auf den Auslöser hin arbeiten.
Bei dem Gefühl von Angst, bleibt es bei etwas, was nicht wirklich „greifbar“ ist.

Und braucht damit im Hundetraining einen anderen Ansatz.

Ebenso muss mit scheuen oder unsicheren Hunden im Hundetraining anders gearbeitet werden.

Zunächst schauen wir im Lernpfote-Hundetraining also immer, auf die aktuelle Situation und wie geht der Hund mit den Herausforderung in seiner Umwelt um, also welchen Lösungsweg wählt er für sich, bevor wir im eigentlichen Training an Herausforderungen arbeiten.  

Im weiteren Verlauf dieses Blogbeitrages bleiben wir der Einfachheit halber bei der umgangssprachlichen Nutzung des Wortes „Angst“. 

Die 4 Fs

Um nun mit Konflikten und seiner Angst oder seiner Furcht, die in seinem Alltag auftreten, umzugehen, hat der Hund vier Lösungswege.

Mit diesen vier Strategien reagiert er auf Konflikte oder beängstigende Situation.

Sie werden auch die 4 Fs genannt.

Die 4 Fs stehen für:

  • Fight (Kampf)
  • Flight (Flucht)
  • Flirt / Fiddle about (welpiges, aufgeregtes Verhalten)
  • Freeze (Einfrieren / Erstarren)

Immer wenn sich dein Hund in einer, für ihn aufregenden oder beängstigenden Situation befindet, wirst du bei ihm eines oder mehrere dieser Verhaltensweisen erkennen.

Fight (Kampf)

  • drohen, angreifen, kämpfen

Dein Hund versucht die Situation hier zu verbessern,
durch zum Beispiel: 

  • bellen
  • anschleichen
  • in die Leine springen
  • Scheinattacke
  • knurren

Flight (Flucht)

Hier versucht dein Hund die Situation zu verbessern, 

durch zum Beispiel: 

  • schnüffeln am Boden
  • ausweichen
  • tatsächliches Wegrennen

Flirt / Fiddle about

– welpiges Verhalten, Herumalbern, Spielaufforderung, Übersprungshandlungen

In einer Konfliktsituation oder einer Situation die dein Hund als beängstigend empfindet, versucht er seine Situation hier zu verbessern, durch zum Beispiel:

  • aktive Demut
  • Vorderkörpertiefstellung 
  • in die Leine beissen
  • Winseln

Dieser Lösungsweg, von Flirt  bzw. Fiddle about, macht es Hundehaltern besonders schwer, zu erkennen, dass der Hund verzweifelt versucht, mit der Situation zu Recht zu kommen.
Denn was hier, wie ein echtes Spiel vom Hund inszeniert wird,
ist eben nur scheinbar ein Spiel!

Freeze (Einfrieren / Erstarren)

Mit diesem Lösungsweg versucht der Hund hier seine Situation zu verbessern, etwa durch:

  • Anstarren
  • kurzes Verharren
  • Stehenbleiben
  • sich Ablegen
  • verlangsamte Bewegungen

Durch ein entsprechendes Training verbessern wir zunächst das Gefühl des Hundes in der Situation und stärken ihn dann in einer sichereren Interaktion und Kommunikation, sowohl mit seinem Halter, als auch mit seiner Umwelt. 

Zeichen für permanente Angst beim Hund

Befindet sich der Hund schon länger in einem Zustand der permanenten Angst,

ist er entweder:

  • leicht reizbar und aggressiv,
    – also in einer quasi ständigen Verteidigungshaltung, gegenüber seiner als feindlich angesehenen Umwelt.

Oder er zeigt ein Verhalten wie etwa: 

  • dauerndes Trinken
  • ständiges Fressen
  • Pfoten lecken

oder auch

  • eine übersteigerte Bindung an seine Bezugsperson.

Hierbei versucht sich der Hund über Ersatzhandlungen zu entlasten.
Das ständige Gefühl der Angst hemmt den Hund immer stärker in seinen typischen Verhaltensweisen.

Grundsätzliches zur plötzlichen Geräuschempfindlichkeit 

Grundsätzlich ist es wichtig, dass du bei einer plötzlich auftretenden Geräuschempfindlichkeit aufmerksam bist.

Ein plötzliches Auftreten von Geräuschempfindlichkeiten kann mit einer anderen Erkrankung zusammenhängen.

Um rechtzeitig mögliche Verhaltensveränderungen festzustellen und damit auch frühzeitig auf Erkrankungen reagieren zu können, empfehle ich dir den Blogbeitrag „Das Hundetagebuch“ bzw. die entsprechende Podcast-Folge, Folge: „033 Das Hundetagebuch“.
Hier geht es nicht um das Festhalten von Erlebnissen mit unserem Vierbeiner, sondern um das aufmerksame Verfolgen, möglicher Veränderungen im Verhalten. Diese vollziehen sich oft schleichend und werden im alltäglichen Zusammenleben mit unseren Hunden schnell übersehen. Mit einem wachen Blick auf deinen Hund und den richtigen Fragen, die du dir regelmäßig zu seinem Verhalten stellen solltest, fallen dir Veränderungen schnell auf und du kannst frühzeitig reagieren und Erkrankungen ausschließen.

Hunde entwickeln nicht plötzlich komische Marotten!

  • Bei einer chronischen Schmerz-Symptomatik etwa, reagieren Hunde schneller gereizt und sind auch bei lauten Geräuschen schneller verängstigt.
  • Eine Geräuschempfindlichkeit kann aber auch bei einer Schilddrüsenerkrankung auftreten.
    Du hast jetzt noch Zeit bis Silvester.
    Nutze diese, um deinen Hund beim Tierarzt vorzustellen und ihn durchchecken zu lassen.
    Kläre vorher natürlich die Vorgehensweise unter der Corona-Pandemie, in der Tierarztpraxis.
    Sollte es um eine Schilddrüsenerkrankung deines Hundes gehen, empfehle ich dir den Gang zu einem Spezialisten.
    Die Schilddrüsenhormone haben einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit deines Hundes.
    Ein großes Blutbild zu machen reicht nicht aus, um Probleme mit der Schilddrüse zu erkennen und entsprechend einzugreifen.

Im Blockartikel „10 Tipps gegen Silvester-Stress beim Hund“ ging es um die soziale Unterstützung deines Hundes und Management-Maßnahmen am Silvester-Abend.

In diesem Beitrag „10 Maßnahmen für ein stressfreies Silvester bei deinem Hund“, geht es jetzt um Hilfsmittel, die deinen Hund und dich unterstützen, um Silvester besser zu überstehen.

Denn das es in diesem Jahr 2020 unter der Corona-Pandemie kein Feuerwerk geben wird, ist nicht sehr wahrscheinlich.
Daher bereite dich auch in diesem Jahr auf Silvester mit deinem Hund gut vor. 

Geräuschgewöhnung an Silvester

Desensibilisierung 

Bei der Desensibilisierung, gewöhnt sich der Hund gezielt an einen Reiz, der bei ihm Angst auslöst.
Hier sind es an Silvester, die lauten Geräusche des Silvester-Feuerwerks.
Dazu halte die Reizschwelle, also der Punkt, ab dem dein Hund auf den Reiz reagiert, gering.
Der Hund soll den Reiz zwar wahrnehmen, jedoch nicht auf ihn reagieren.
So lernt der Hund, dass von diesem Reiz keine Gefahr ausgeht.
Dein Hund gewöhnt sich also an die Geräuschkulisse. 

1. Gewöhnung an Geräusche

Auch jetzt, kurz vor Silvester, lohnt es sich noch, deinen Hund,
mit lauten und ungewöhnlichen Geräuschen vertraut zu machen.

Damit gibst du ihm die Möglichkeit mit den lauten Geräuschen, positive Erfahrungen zu machen.
Gleichzeitig bekommt dein Hund das Gefühl die Kontrolle zu behalten.

Du brauchst dazu Gegenstände oder Kinderspielzeug, dass Geräusche verursacht, wenn dein Hund mit ihnen spielt.
Fündig wirst du hier in der Spielwarenabteilung.

Hier findest du zum Beispiel:

Außerdem kannst du mit gefüllten Plastikflaschen wunderbare Geräusche-Spielzeuge selber herstellen.

Du füllst die Plastikflaschen einfach mit unterschiedlichen Dingen,
wie:

  • Steinchen
  • Geld
  • Reis
  • getrockneten Linsen oder Erbsen
  • Knöpfe
  • Schrauben-Muttern und anderen Dingen.

Bei der Plastikflasche kann der Hund sehen, mit was sie gefüllt ist.

Damit gibst du deinem Hund die Gelegenheit zu erkennen, wie das Geräusch zu Stande kommt.

Benutzt du die Karton-Verpackungsrolle von Kartoffel-Chips oder die Papprollen von der Frischhaltefolie oder Alufolie, deren Enden du zuklebst, sieht das anders aus.

Hier kann der Hund nicht erkennen, dass durch die Bewegung des Gegenstandes, das Geräusch erzeugt wird.

Dafür ist die verwendete Pappe sehr viel leiser, als die gefüllte Plastikflasche.

Achtung

Wichtig ist es, dass dein Hund sich diesen Gegenständen in seinem Tempo annähern darf.
Er soll sie frei erkunden und vielleicht auch mit ihnen spielen.
Nicht hilfreich ist es, wenn du vor ihm mit den Dingen laute Geräusche erzeugst.

Der erste Schritt

Lege die Plastikflasche zunächst auf ein großes Badetuch und trage etwas Leberwurstpaste auf die Flasche auf.

Lasse deinen Hund die Flasche erkunden und die Leberwurstpaste ablecken, wenn er mag.

Arbeite hier gerne mit dem Clicker, wenn dein Hund den Clicker schon kennt.
Mit dem Clicker sagst du deinem Hund noch kleinschrittiger, dass die Flasche keine Gefahr darstellt.
Denn für die kleinste Annäherung, die du mit dem Clicker bestätigst, gibt es tolle Leckerchen.

Möchtest du noch mehr zum Clicker-Training wissen, melde dich gerne bei mir, unter www.lernpfote.de oder die SocialMedia-Kanäle, Facebook oder Instagram. 

Durch die Zeit, die du deinem Hund gibst und den Mut den er damit fassen kann, merkt er schnell, dass er das Geräusch durch Berühren der Flasche auslöst, jedoch weder von der Flasche, noch von dem verursachten Geräusche, eine Gefahr ausgeht.

Weitere Schritte

Ein weiterer Schritt wäre, ein Leckerchen unter das Badetuch zu legen.

Immer noch liegt die gefüllte Plastikflasche auf dem Handtuch.

Sucht dein Hund nun das Leckerchen, wird er automatisch die Geräusche auslösen.

Anschließend kannst du die Flasche auch hinstellen und deinen Hund das Leckerchen unter dem Badetuch suchen lassen.
Das Geräusch der umfallenden Flasche ist noch einmal anders und lauter, als wenn sie über das Handtuch rollt.

Achte bei alldem gut auf deinen Hund.
Du möchtest ihn an Geräusche gewöhnen, ihn jedoch nicht noch mehr verschrecken.
Steigere die Lautstärke der Geräusche daher langsam.

Eine Papprolle ist gedämpfter als eine Plastikflasche.

Ist eine Plastikflasche mit Reis gefüllt, erzeugt dieser sanftere Geräusche, als gefüllt mir Geld oder Schrauben-Muttern.

Beachte:

Der Hund muss immer das Gefühl haben, er hat die Kontrolle.

Dazu ist es wichtig, dass er versteht, dass er die Geräusche selbst auslöst. Nur so behält er ein Gefühl von Kontrolle, was ihn im Umgang mit seinen Gefühlen sicherer macht.

Hat er das Gefühl der Kontrolle, über das Auslösen der Geräusche, hält er das Geräusch nicht mehr für gefährlich.
Er weiß jetzt, wo es herkommt und eine Plastikflasche oder Papprolle stellt im Alltag keine Gefahr für ihn dar.
Im Gegenteil, die Geräusche kündigen die wunderbare Leberwurstpaste an oder das schmackhafte Leckerchen.

2. Spezielle Geräusche-CDs

Eine Geräusche-CD* enthält Alltagsgeräusche aus dem Haushalt.

Geräusche wie das, des Staubsaugers oder der Bohr- oder Spülmaschine, verschiedene Tiergeräusche, Straßenlärm und auch Donner und Feuerwerke. 

Diese Möglichkeit mache dir auch für das Geräusch des Feuerwerks an Silvester zu nutze.

Diese Option solltest du zunächst mit deinem Hund ausprobieren.
Die Effektivität ist umstritten, weil die Frequenzen eines echten Feuerwerkes andere sind.

Daher ist es wichtig, bei der Geräuschedesensibilisierung, darauf zu achten, rechtzeitig vom Format mp3 auf das wav-Format umzusteigen.
Denn oft macht nur ein „vollständiges“ Dateiformat, Sinn.
Beim mp3-Format fehlen wesentliche Teile der Töne und Hunde hören sehr wohl den Unterschied. 

Es gibt hier also ganz unterschiedliche Ergebnisse.
Einigen Hundehaltern hat sie gut geholfen.
Andere berichten, dass es keine Desensibilisierung gab.

Ein einfacher Test ist auch, die Lautstärke zunächst einmal zügig hochzudrehen, um zu schauen, ob der Hund auf die verwendete CD überhaupt reagiert.
Bleibt der sonst eher ängstlichste Hund, bei großer Lautstärke von Geräuschen eher unerschrocken, ist wohl eine tatsächliche Hilfe über diese Geräusche-CD nicht zu erwarten. 

Denn darum geht es.
Dein Hund soll sich an laute und unterschiedliche Geräusche gewöhnen. 

Führe ein kleinschrittiges und systematisches Training durch.
Lasse die CD erst leise im Hintergrund laufen. Teste dabei, ob dein Hund sich zu der Geräuschkulisse neutral verhält.

Denn er hat ja schon eine negative Verknüpfung mit den Geräuschen und reagiert gewöhnlich mit Stress-Hinweisen, wie Schreckreaktionen und Unruhe etc.

Verhalte dich den Geräuschen gegenüber ebenfalls neutral.
Belohne deinen Hund hin und wieder.
Der Hund muss verknüpfen: „Ich höre eine Geräuschkulisse und es passiert etwas Schönes.“

Steigere alle zwei bis drei Tage die Lautstärke.
Achte hierbei auf deinen Hund.

Zeigt er keine Reaktion ist die Lautstärke richtig gewählt.

Wird er unruhig, fängt er an zu hecheln oder zeigt er anderen Angstreaktionen, steht er unter Stress.
Regel die Lautstärke herunter und schau ob er sich beruhigt.
Ansonsten breche das Training an diesem Tag ab und mache am nächsten Tag, mit geringerer Lautstärke, einen erneuten Versuch.

Lasse deinen Hund bei diesem Training nicht alleine.
Es nützt nichts die CD nur abzuspielen.
Der Hund muss die Geräusche und mit dem „es passiert etwas Tolles“, verknüpfen.

Etwas Tolles, kann für ihn ein Leckerchen, seine übliche Essensportion, ein Spiel oder das Schmusen mit dir sein.

Danach darfst du ihn einschlafen lassen.

Diese positive Verknüpfung, von der tollen Aktion und den Geräuschen, bringt ihn zu mehr Gelassenheit und Sicherheit.
Du bist bei ihm und gehst ruhig mit ihm, daß vermittelt deinem Hund, Ruhe und Geborgenheit.

Daran wird er sich orientieren. 

Dieses Training braucht Zeit!! Es ist keine Sofort-Maßnahme.
Hab Geduld und gib deinem Hund die Zeit, dazuzulernen.
Das geht ohne Druck, Strafe und Stress am Besten.
Die 10 Minuten-Geräuschkulisse eines Silvesterfeuerwerkes.

<div class=“player-unavailable“><h1 class=“message“>Ein Fehler ist aufgetreten.</h1><div class=“submessage“><a href=“https://www.youtube.com/watch?v=r32gHN8GF2M“ target=“_blank“>Schau dir dieses Video auf www.youtube.com</a> an oder aktiviere JavaScript, falls es in deinem Browser deaktiviert sein sollte.</div></div>

 

Schließlich hast du die Lautstärke erreicht, die einem echten Feuerwerk an Silvester nahekommt.

Jetzt halte die Zeit, in der du das Knallen und Zischen des Silvester-Feuerwerks abspielst, unbedingt kurz.
Gestalte diese laute Abspielzeit für deinen Hund besonders attraktiv.

An dieser Stelle deines Trainings ist es wichtig, Abwechslung hineinzubringen, damit dein Hund sein Verhalten generalisiert.
Das bedeutet, er muss sein ruhiges, entspanntes Verhalten auf andere Situationen übertragen.

Die lauten Geräusche des Silvester-Feuerwerks bleiben gleich, doch er hört sie jetzt an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Uhrzeiten (tagsüber und nachts) und in verschiedenen Situationen.

Du veränderst jetzt die Rahmenbedingungen, in denen dein Hund ebenfalls sein ruhiges Verhalten zeigen soll.
Denn Hunde lernen anders als Menschen, orts- und situationsabhängig.
Dazu gehört, dass du die Reihenfolge der Geräusche beim Abspielen der Geräusche-CD änderst und auch das Abspielgerät variierst. Mal spielst du die CD über den PC ab, dann über die Stereoanlage im Wohnzimmer, aber auch im Auto oder draußen im Garten.

Das alles natürlich ohne Überforderung, sondern mit viel Spaß und Abwechslung für deinen Hund, so daß er lernt in seinem ruhigen, entspannten Gemütszustand zu bleiben. 

Entspannungsmusik

3. RelaxoDog 

Das kleine RelaxoDog-Soundmodul* arbeitet über Schallwellen, mit speziellen, auf den sensiblen Hörsinn von Hunden abgestimmten Soundversionen.

Diese lassen den Hund entspannen.

Zunächst muss dein Hund die ruhige Musik, mit einem Zustand der Entspannung verknüpfen. 

Training:

Stelle die ruhige Musik des RelaxoDogs an, wenn dein Hund schon in einem entspannten Zustand ist.
Zum Beispiel, wenn du nach einem ausgiebigen Spaziergang mit ihm, nach Hause zurückkehrst und er sich schlafen legt.

So verbindet er automatisch die Musik mit seiner entspannten Gemütslage.

Später löst die Musik des RelaxoDogs unbewußt Entspannung bei deinem Hund aus. 

Nimmt dein Hund den RelaxoDog positiv an, kannst du seine Entspannung noch weiter, über „White Noise“ fördern.

Dieses „Weiße Rauschen“, wie es auch genannt wird, empfinden wir Menschen, als stark höhenbetontes Geräusch.

Es wirkt oft noch zusätzlich entspannend.

Probiere es bei deinem Hund aus und schau, wie er reagiert.

Du kannst es entweder über ein spezielles Gerät abspielen (Dazu, klicke „Hier“ auf diesen Link.*)

oder du spielst ein entsprechendes Video ab.

<div class=“player-unavailable“><h1 class=“message“>Ein Fehler ist aufgetreten.</h1><div class=“submessage“><a href=“https://www.youtube.com/watch?v=wzjWIxXBs_s“ target=“_blank“>Schau dir dieses Video auf www.youtube.com</a> an oder aktiviere JavaScript, falls es in deinem Browser deaktiviert sein sollte.</div></div>

Spezielle Kleidung

4. Das „Thundershirt“ 

Laß deinen Hund ein „Thundershirt“* tragen.
Das Thundershirt* ist eine Art T-Shirt bzw. Beruhigungsweste.*

Der Hund trägt es in stressigen und beängstigenden Situationen. 

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Entwickelt wurde das Thundershirt ursprünglich für Hunde die auf Gewitter mit Angst reagieren.

Daher der Name, Thunder engl. für Donner.
Doch es hilft ängstlichen Hunden auch an Silvester.

Durch den Klettverschluss sitzt das T-Shirt so eng, dass es einen leichten und gleichmäßigen Druck auf den Brustkorb des Hundes ausübt.
Diese Berührung nimmt der Hund über Sensoren wahr, die auf seiner Haut sitzen.

Der Druck des Thundershirts sorgt, genauso wie deine Berührungen beim Streicheln deines Hundes,
für das Ausschütten des Entspannungshormons „Oxytocin“.
Oxytocin, ist der Gegenspieler des Stresshormons „Cortisol“.  

Stelle dir das Tragen des Thundershirts vor, wie ein Gefühl des „Gehalten-werdens“.
Bei Neugeborenen wird es durch das enge Wickeln nachempfunden.

Das machst du dir an Silvester für deinen Hund zu nutze.

Ich empfehle dir hier eine gute Vorbereitung durch ein positives und kleinschrittiges Training.

Probiere, ob dein Hund das Anziehen zuläßt und es tragen mag. 

Es gibt Hunde, die werden stocksteif und ziehen die Rute ein, andere legen die Ohren an und gähnen mehrmals.
Alles Signale, dass es dem Hund unangenehm ist.
Der Klettverschluss haftet stark und du benötigst Kraft, um ihn zu lösen.
Manche Hunde fühlen sich dadurch bedrängt und unwohl.
Das Lösen des Klettverschlusses macht außerdem ein lautes, reißendes Geräusch.

Was geräuschempfindlichen Hunden Probleme bereiten kann.
Auch beim Anziehen des Shirts achte auf das Verhalten deines Hundes.
Du wirst dich dabei über ihn beugen. Auch das ist manchen Hunden unangenehm.  

Es ist wichtig, deinen Hund entspannt an das T-Shirt zu gewöhnen.
Er sollte nicht das Anziehen des Thundershirts mit etwas Schrecklichem oder Aufregendem verbinden.

Dein Training:

Gewöhne deinen Hund, Schritt für Schritt an sein Thundershirt. 

Löse erst mehrmals in ausreichender Entfernung zu deinem Hund den Klettverschluss.
So gewöhnt er sich an das Geräusch des Öffnens und Schließens.

Hierbei belohne ein ruhiges, entspanntes Verhalten deines Hundes mit Leckerchen.

Verringere nach und nach den Abstand zu deinem Hund.
Erst wenn du beim Öffnen des Verschlusses, direkt neben ihm, keine Angstreaktion wahrnimmst, gehe einen Schritt weiter. 

Lasse ihn am T-Shirt schnüffeln und belohne ihn auch dafür.

Lege ihm das T-Shirt auf und belohne ihn.
Einen Tag später, kannst du versuchen ihm das Thundershirt anzuziehen.
Achte auf deinen Hund. Ist ihm nicht wohl dabei, breche ab.
Lass ihn schnüffeln oder lege es ihm wieder nur locker auf und belohne ihn.
Kannst du das Shirt anziehen und er bleibt gelassen, belohne ihn ausgiebig. 

Ziehe es ihm an den folgenden Tagen immer wieder an und belohne ihn.
Besonders geeignet sind Situationen, in denen dein Hund entspannt ist.
Etwa nach einem ausgiebigen Spaziergang oder wenn ihr abends noch zusammen kuschelt. 

Entspannungs-Massage

5. Tellington Touch 

Sucht dein Hund deine Nähe, dann achte zunächst darauf, welche Berührungen ihm jetzt besonders gefallen und welche er genießt.
Für einen entspannten Körperkontakt, könntest du zum Beispiel Tellington Touch zusätzlich nutzen. 

Tellington Touch ist eine Art Massage, die mit den Fingern und den Händen ausgeführt wird.

Hierbei ist die Ausführung, der Druck und das Halten der Finger wichtig.
Die gewölbten Finger bewegen sich in bestimmten Kreisen über die Haut des Hundes.
Diese Art der Massage wurde von Linda Tellington Jones entwickelt.
Versuche zeigten, dass Tellington-Touch, die Aktivität des Gehirns anregt.
Beide Gehirnhälften arbeiten besser zusammen.
Durch die gesamte Aktivierung des Gehirns lernt der Hund besser und ist leistungsfähiger.
Gleichzeitig wird er ausgeglichener.
Das ist eine gute Option, um der Silvester-Angst deines Hundes zu begegnen.

Um mehr über Tellington Touch zu erfahren, findest du ausführliche Informationen

HIER: beim Tellington TTouch Verein Deutschland e.V..

Der Verein bietet auch Kurse an.

Dort kannst du unter fachlicher Anleitung diese Art der Massage lernen. 

https://tellington-methode.de/index.php/kurse-termine/termine-hund

Neben der Anwendung von Tellington Touch, kannst du der Angst deines Hundes an Silvester,
auch mit „Canine Bowen“ begegnen.
Bei „Canine Bowen“ werden mit den Fingern sanfte Bewegungen, an definierten Punkten über Muskeln, Bindegewebe und Sehnen ausgeführt.
Diese Bewegung der Finger regen den natürlichen Heilungsprozess des Körpers an.
Es ist vergleichbar mit der Akupunktur. 

Hilfsmittel 

6. Mutt Muffs & Calming Cap

Machen deinem Hund, die nicht einschätzbaren Geräusche und Lichtreflexe, große Probleme, könntest du ihn zwei Hilfsmitteln nutzen, die direkt am Kopf deines Hundes ansetzen und
ihn vor Geräuschen und Lichtblitzen abschirmen.

Das ist zum einen, ein professioneller Gehörschutz, das Mutt Muffs.*
Dieser Gehörschutz hat nach außen Schalen aus Hartplastik.

Die Schalen sind innen mit Schaumstoff versehen und der Schalenrand ist abgepolstert.

Den Abstand zwischen den Ohrschalen, regulierst du oben am Kopf, über zwei Klettverschlüsse.

Befestigt wird der Gehörschutz mittels Klettverschluss, unter dem Kopf, hinter dem Fang des Hundes.

Dieser Gehörschutz kann deinem Hund zwar eine große Erleichterung bringen, trotzdem reagiert er erst einmal ablehnend.
Denn mit dem Gehörschutz, schaltest du einen seiner wichtigen Sinn aus.
Das verunsichert deinen Hund möglicherweise.

Deshalb ist es wichtig, deinen Hund in sehr kleinen Schritten an den Mutt Muffs – Gehörschutz – zu gewöhnen. 

Dein Gewöhnungs-Training:

Du brauchst: 

  • einen Clicker oder nutzt ein Markerwort wie „Super“ oder „Click“
  • tolle Leckerchen, die dein Hund wirklich liebt

Du klickst nun (oder benutzt dein Markerwort) für alles was dein Hund toll macht und belohnst ihn sofort dafür.

Also, click + Futter. (Abgekürzt im weiteren Verlauf: C&F)

Trainiere täglich den einzelnen Schritt 2 – 3 Mal für jeweils 5 Minuten.
(Die beschriebenen Schritte bauen aufeinander auf.)

Los geht’s:

  1. Dein Hund schaut die Mutt Muffs an. (C&F)
  2. Dein Hund bewegt sich auf die Mutt Muffs zu. (C&F)
  3. Dein Hund hält seine Schnauze zwischen die beiden Ohrschalen. (C&F)
  4. Dein Hund schiebt seinen Kopf (selbständig!) so weit zwischen die Ohrschalen, dass diese die Ohren berühren. (C&F)
  5. Schritt 4 und die Ohrschalen werden für 2 Sekunden vom Hund akzeptiert. (C&F)
  6. Schritt 4 und die Zeit, der Ohrschalen an den Ohren, wird ausgedehnt auf 5 Sekunden. (C&F)
  7. Der Hund schiebt seinen Kopf zwischen die Ohrteile, der Riemen liegt auf seinem Kopf auf. Er hält für 3 Sekunden aus. (C&F)
  8. Schritt 7 und du entfernst deine Hand. (C&F)
  9. Schritt 7 und dein Hund hält bis zu 10 Sekunden der Situation stand und deine Hand verschwindet. (C&F)
  10. Dein Hund trägt die Mutt Muffs und du kannst ihn mit Leckerchen zu ein paar Schritten motivieren.
  11. Dein Hund trägt die Mutt Muffs und läuft dabei an der Leine.
  12. Lenke ihn dabei ruhig mit Leckerchen ab.
  13. Dehne nun die Zeit zwischen deinen Leckerchen sekundenweise weiter aus.
  14. Dein Hund trägt die Mutt Muffs und du läßt ihn einfache Kommandos ausführen, wie zum Beispiel „Sitz“ oder „Platz“. (C&F)
  15. Dein Hund trägt die Mutt Muffs und soll sich auf Kommando hinlegen. Gehe im letzten Schritt zu einem entspannten Streicheln über und gebe ihm keine Leckerchen mehr.
  16. Nehme ihm den Geräuscheschutz ab, bevor er aufsteht.

Bitte wiederhole jeden Schritt so oft, bis dein Hund ihn ohne Fehler, mindestens 5 Mal zeigt.

Das Calming Cap 

Beim Calming Cap* handelt es sich um die zweite Möglichkeit, ein Hilfsmittel zu nutzen.
Es läßt sich mit den Scheuklappen beim Pferd gut erklären.

Die Augen des Pferdes, haben eine stark, seitliche Position.
Scheuklappen schränken dieses weite Gesichtsfeld des Pferdes ein.
Die Calming Cap ist wie ein leicht durchsichtiger Schal, den der Hund über den Augen trägt.

Dem Hund nimmst du damit nicht alle optischen Reize.
Der Hund sieht jedoch durch das Material seine Umgebung nun deutlich unklarer und damit gedämpfter.
Damit werden visuelle Reize gemildert, die deinen Hund sonst beunruhigen,
wie jetzt an Silvester, die Lichtblitze des Feuerwerks.

Das Tragen der Calming Cap trainierst du ähnlich wie die Mutt Muffs in kleinen Schritten.

Da du auch hier einen wichtigen Sinn deines Hundes ausschaltest, bzw. reduzierst, kann ihn das verunsichern.
Um so wichtiger ist es, ihn geduldig und ohne Hast daran zu gewöhnen.

Medizinische Hilfsmittel

7. Beruhigung durch Duftstoffe  

Für mehr Sicherheit in stressigen Situationen nutze die beruhigende Wirkung von Pheromonen.

Pheromene sind körpereigene Duftstoffe.

Du kannst mit Pheromonen getränkte Halsbänder*, Pheromonsprays* oder -Zerstäuber für die Steckdose*, für deinen Hund kaufen.

Adaptil ist hier der synthetische Nachbau des Beruhigungspheromons der Mutterhündin.
Die Hündin bildet 3-5 Tage nach der Geburt der Welpen, Pheromone am Gesäuge.
Es gibt den Welpen ein Gefühl von Geborgenheit, um die vielen neuen Reize entspannt zu verarbeiten.

Auch hierbei gilt: Probiere es aus.

Wenn es an Silvester, um eine gute Atmosphäre geht, kann Adaptil, deinen Hund unterstützen.
Nach einer Bissverletzung hat meiner Labrador-Hündin Lina, das Tragen eines solch getränkten Halsbandes, gut getan. 

8. Nahrungsergänzungsmittel

Spricht man von Nahrungsergänzungsmitteln, meint man Produkte, die aus Nährstoffen in konzentrierter Form bestehen. Diese Mittel haben eine ernährungsspezifische oder physiologische Wirkung. 

Diese Nährstoffe, können Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und  Aminosäuren, aber auch Ballaststoffe, Pflanzen- oder Kräuterextrakte sein.

Nahrungsergänzungsmittel sind nicht dazu bestimmt Krankheiten zu heilen oder zu verhüten.

Deshalb solltest du sie, wie bei der Gabe von Medikamenten, nur in Absprache verabreichen.

Bei Nahrungsergänzungsmitteln oder bei der Gabe von Heilpflanzen oder homöopathischen Arzneimitteln, die ich dir unter Punkt Nr. 9 vorstelle, ist es wichtig, sie einige Tage vor Silvester zu geben. Manchmal ist es auch wichtig, sie mindestens einmal vorher zu verabreichen, um zu schauen, wie reagiert der Hund darauf, um auch die richtige Auswahl für deinen Hund zu treffen.

Hier könnten für deinen Hund, hilfreiche Nahrungsergänzungsmittel sein:

Diese Nahrungsergänzungsmittel, enthalten L-Tryptophan.

L-Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, die im zentralen Nervensystem zum Neurotransmitter Serotonin umgewandelt wird.
Serotonin, wird auch als das „Glückshormon“ bezeichnet.
Es kann nicht vom Körper selbst hergestellt werden, sondern wird durch die Nahrung aufgenommen. In diesem Zusammenhang kann auch über eine Umstellung der Ernährung nachgedacht werden, so dass dem Hund dauerhaft mehr Serotonin zur Verfügung steht.

Serotonin hat damit nicht nur Einfluss auf die Stimmung, sondern auch auf den Schlaf.

Ganz besonders bewährt hat sich ein Präparat auf der Basis von Molkenprotein. Das schafft es auch durch die Blut-Hirn-Schranke.
Denn Serotonin als solches kann die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden. 

Das heißt, Serotonin muss im Zentralen Nervensystem gebildet werden und ist damit abhängig von der Verfügbarkeit von L-Tryptophan, dem wichtigsten Baustein für Serotonin.

Melatonin

Ein weiterer Wirkstoff, um der Silvesterangst deines Hundes zu begegnen, ist das „Melatonin“. Melatonin beruhigt und macht den Hund müde.

Melatonin ist das Hormon, was den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert.

Melatonin, mußt du dir in Absprache mit dem Tierarzt verschreiben lassen.

Zylkene

Zylkene ist ein Medikament, dass du ebenfalls über deinen Tierarzt erhältst. Es enthält Alpha-Casozepin. Dies ist ein natürlicher Wirkstoff, der aus dem Milcheiweiß Casein gewonnen wird. Alpha-Casozepin ist geeignet, Stress zu minimieren, da es eine beruhigende Wirkung hat. 

Du kennst vielleicht auch die Empfehlung, vor dem Schlafengehen ein Glas Milch mit Honig zu trinken. Die Wirkungsweise zu Zylkene ist hier ähnlich.

Mit der Gabe von Zylkene, solltest du 5 – 10 Tage vor dem Silvesterabend beginnen. Du kannst die Kapseln entweder dem Hund direkt geben oder das Pulver aus der Kapsel einfach über sein Futter geben. 

Ist dein Hund insgesamt sehr stressanfällig, kann Zylkene, auch über Monate verabreicht und mit einem speziellen Training kombiniert werden.

Damit leite ich an dieser Stelle über zu GABA.

GABA

Das gerade im letzten Punkt besprochene Alpha-Casozepin erhöht die GABA-Aktivität.
GABA ist eine Aminosäure, die im Gehirn gebildet wird.
GABA wirkt angstlösend, schmerzlindernd, entspannend und Blutdruck stabilisierend.

Bei einem Serotoninmangel, dem „Glückshormon“, von dem wir schon gesprochen haben, ist auch die GABA-Wirkung gehemmt.
Deshalb bevorzuge ich L-Tryptophan, weil es zu Serotonin umgewandelt wird.

Doch, zurück zu GABA. Es basiert auf dem Grüntee-Extrakt. Der Handelsname ist hier Anxitane.

Wenn du dazu Fragen hast, melde dich gerne, weil hier eine Kombination  oftmals Sinn macht. 

CBD-Öl

Alleine über CBD-Öl, dessen Anwendungsgebiete und Wirkungsweise könnte man einen eigenen Blogbeitrag schreiben. 

Ich beschränke mich hier nur auf die wesentlichen Punkte.

Canabis sativa hat als Heilpflanze eine lange Geschichte, die vermutlich mehr als 2.000 Jahre zurückliegt. 

Cannabidiol (CBD) ist ein Cannabinoid aus der Cannabispflanze, das nicht psychoaktiv wirkt. 

Es ist ein Hanföl mit einem sehr hohen Anteil (bis zu 80 %) an mehrfach, ungesättigten Fettsäuren.
Besonders ist das Verhältnis von 3:1 Linolsäure zu alpha-Linolsäure, was ein ernährungsphysiologisch hochwertiges Verhältnis ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt liegen für den Hund, allerdings keine Studien über den Einsatz von CBD-Öl in der Verhaltensmedizin vor.

Zu den gemachten Studien in der Humanmedizin, findest du hier einige Quellen: 

Die medizinischen Wirkungen von CBD-Öl sind:

  • entzündungshemmend,
  • krampflösend, 
  • angstlösend bzw. beruhigend
  • schmerzlindernd
  • wirkt gegen Übelkeit

Gerade die Verwendung von CBD-Öl muss sehr genau auf den Hund abgestimmt werden. 

Auch wenn CBD-Öl jetzt scheinbar überall zu haben ist, gibt es große qualitative Unterschiede.

Wer sich von mir dahingehend beraten lassen möchte, dem stehe ich selbstverständlich zur Seite.

9. Heilpflanzen und homöopathische Arzneimittel

Es gibt für deinen Hund durchaus auch die Möglichkeit, ihn bei seiner Angst, durch Heilpflanzen zu unterstützen. 

Folgende Anregungen möchte ich dir hier geben:

Baldrian:
Baldrian kann deinen Hund ähnlich beruhigen, wie uns Menschen, weil er auch muskelentspannend wirkt.

Anwendung:

  • 2 TL getrocknete Baldrianwurzel mit 1 Tasse kaltem Wasser übergießen und 12 Stunden ziehen lassen.
  • Abseihen und vor der Gabe kurz erwärmen.
  • Kleine Hunde bis 5 kg: 2 mal täglich 1/2 TL
  • Große Hunde ab 30 kg: 2 mal täglich 1 -2 EL
  • – über das Futter geben.

Johanniskraut:
Johanniskraut wirkt angst- und stresslösend.

Vorsicht:
Der im Johanniskraut enthaltene Wirkstoff „Hypericin“ löst Allergien aus.

Jedoch nur in Verbindung mit Sonnenlicht und der damit verbundenen ultravioletten Strahlung.

Es können auf der Haut dunkle Flecken und auch Blasen mit Juckreiz entstehen.

Lavendel:

Lavendel wirkt ebenfalls beruhigend und angstlösend.
Er wird gerne in der Aromatherapie angewendet. 

Das ist eine homöopathische Maßnahme die ich absolut favorisiere.
Ich rate allerdings davon ab, den Hund direkt mit dem ätherischen Öl zusammenzubringen, etwa durch das Aufträufeln auf seine Decke oder auf sein Körbchen, weil es hier oft für den Hund viel zu intensiv ist. 

Meine Empfehlung ist, schafft für Aromaöle einen Aromadefussor an.

Möglichst mit einem Fassungsvermögen von 500 ml.
Darin wird das Öl mit dem Wasser vernebelt und wabert dann sehr verdünnt durch den Raum.

Die Stärke des Duftes, den du wahrnimmst, läßt sich dadurch, sehr individuell, in der Intensität, an den Raum anpassen.
Viel besser, als wenn der Hund ein Halstuch trägt und wir haben ihm das unverdünnte Aromaöl, unter die empfindliche Nase gerieben.  

Kurz besprechen möchte ich auch noch

Schüssler Salze 

Schüßler-Salze werden auf die Beschwerden hin abgestimmt und helfen dem Körper Mineralstoffe aufzunehmen, die er für seine Selbstheilungskräfte braucht.


Da stehen dir die Nr. 5 Kalium phosphoricum oder
Nr. 22 Calcium carbonicum zur Verfügung.

Hier müßte man auch wieder individuell schauen, was einen Erfolg bringt.
Viele Halter berichten auch hier absolut positiv über die Gabe von Schüssler Salzen. 

Bachblüten
Mit der Gabe von Bachblüten-Mischungen solltest du bereits 1 – 2 Wochen vor Silvester beginnen.
Dazu zählen, Rock Rose, Aspen, Mimulus z.B. Canina Nr. 2

Rescue-Tropfen
Hierbei handelt es sich um die sogenannten „Notfall-Tropfen“, die auch wirklich nur für einen Notfall gedacht sind. Somit setzt du diese nur am Silvesterabend ein, wenn dein Hund panisch reagiert.

Ich empfehle übrigens die Rescue-Tropfen immer dabei zu haben. 

Solltest du mit deinem Hund einmal in eine für ihn beängstigende Situation kommen, etwa eine Rauferei oder gar einen Beißunfall, dann kann man ihm die „Notfall-Tropfen“, schon direkt vor Ort geben, um eine Überreaktion, durch den plötzlichen Stress, abzumildern. 

Grundsätzliches

Grundsätzlich solltest du bei pflanzlichen Mitteln nicht auf fertige Mischungen, sogenannte „Angst-Mischungen“ zurückgreifen. Das jeweilige Mittel sollte  immer individuell auf deinen Hund und eure Situation abgestimmt sein. 

Es ist hierbei auch wenig sinnvoll, wenn du in Eigenregie irgendetwas ausprobierst, was man dir vom Hörensagen empfohlen hat. Dies sind immer nur Erfahrungen anderer Hundehalter, die nichts mit der persönlichen Situation deines Hundes zu tun haben.

In der Homöopathie gibt es eine ganze Reihe von Mitteln, die auf den Hund angstlösend wirken.
Hierbei ist nicht nur die Wahl des Mittels entscheidend, sondern auch die Wahl seiner Potenz, also die Stärke der Wirkung, die es entfalten soll.
Hier gilt nicht der Satz „Viel hilft viel.“ !!

Laß dich daher für deinen Hund dementsprechend individuell beraten.

Wenn ich dich dabei unterstützen soll, melde dich gerne bei mir. 

In der Naturheilkunde, gibt es nicht das „Wundermittel“ für alle.

10. Linderung durch Beruhigungsmitteln

Sollte dein Hund extrem panisch an Silvester reagieren, spreche rechtzeitig mit deinem Tierarzt.
Er kann zur Gabe eines Beruhigungsmittels raten.
Wie unter Punkt 9 angesprochen, gibt es sanfte Mittel auf pflanzlicher Basis, wie zum Beispiel Baldrian.
Oder hochwirksame medizinische Mittel, die entspannen.
Betreibe hier keine Selbstdiagnose!

Lass dir die Wirkungsweise des Präparates erklären. 

SILEO

SILEO ist so ein Medikament, dass ebenfalls gut bei Silvester-Ängsten wirken soll.
Es basiert auf dem Wirkstoff: Dexmedetomidin.
Es ist das einzige Medikament, das ausdrücklich für die Geräuschangst beim Hund zugelassen ist! Daher muss es von Tierärzten als erstes eingesetzt werden.
Andere Medikamente dürfen nur verwendet werden, wenn dieses Präparat nicht wirkt. Allerdings zeigen etwa 75 % der Hunde darunter eine zufriedenstellende Wirkung. 

Sileo ist damit der erste Schritt zur medikamentösen Therapie. 

 Der Arzneistoff Benzodiazepin

Vielfach werden von Tierärzten auch Arzneistoffe wie Benzodiazepin verordnet.
Die Arzneimittel heißen „Alprazolam“ oder „Diazepam“.

Achte bitte darauf sie 3 Tage vor Silvester einzuschleichen und
nach dem Silvester-Abend auch über 3 Tage wieder abzusetzen.

Grundsätzliches

Natürlich sollte vor der Verabreichung eines Medikamentes eine allgemeine Untersuchung erfolgen. Denn jedes Medikament kann Nebenwirkungen haben.
In dieser Wirkstoffklasse sind diese allerdings verschwindend gering und deshalb für einen Hund mit starker Angst oder Panik, eine gute Lösung. 

Achtung – Finger weg!

Finger weg von den Medikamenten mit dem Wirkstoff Acepromazin!!

Bezüglich des Wirkstoffs Acepromazin meine Empfehlung, auf jeden Fall: Finger weg!
Im Handel sind diese Medikamente oftmals unter den Namen „Vetranquil“, „Sedalin“, „Calmipet“ oder „Prequillan“ erhältlich.
Hierbei handelt es sich um ein Sedativum und Neuroleptikum.

Acepromazin wurde noch vor ein paar Jahren sehr oft gegen Silvesterängste bei Hunden eingesetzt und hatte auf den ersten Blick auch eine gute Wirksamkeit. Die Hunde machten nach der Einnahme durchaus einen ruhigen Eindruck und wirkten entspannt. Inzwischen weiß man aber, dass Acepromazin keinerlei Wirkung auf das Geräuschempfinden hat oder die damit verbundene Angst mildert.
Das Medikament entspannen lediglich die Muskulatur und der Hund wird ruhiggestellt.
Das heißt, der Hund wirkt nach außen zwar gelassen, die innere Unruhe und die Angst empfindet er aber weiterhin.
Der Hund spürt seine Angst, genau so stark wire vorher, kann aber nichts dagegen tun.
Seine Angst kann sich durch diese künstlich erzeugte Schwäche, sogar noch steigern.
Jetzt kann der Hund den Stress an Silvester nicht mehr durch Bewegung abbauen.
Im Gegenteil, er versucht jetzt zusätzlich gegen das Kraftlosigkeit anzukämpfen.
Für ihn ein schrecklicher und kaum aushaltbarer Zustand.

Dieser Zustand birgt die große Gefahr, dass dein Hund ein Trauma erleidet.

Das solltest du in jedem Fall vermeiden.

Denn dieser Zustand des Ausgliefertseins, ist für den Hund der reinste Horror!
Dieses Medikament, egal mit welchem Handelsnamen, ist veraltet und in meinen Augen absolut tierschutzrelevant!!!

Dein Zusatzpunkt: 

11. Alkohol

Zum Abschluss noch ein Punkt, der in den letzten Jahren immer wieder im Internet zu finden war.

Bei dem Punkt 10. „Alkohol“, geht es an Silvester, um die Gabe von Eierlikör,
für den gestressten, angsterfüllten Hund.

Diese Möglichkeit, die angstlösende Wirkung des Alkohols für den Hund an Silvester zu nutzen,
wird recht häufiger umgesetzt.

Es geht nicht darum, den Hund betrunken zu machen, sondern die dämpfende Wirkung des Alkohols
an diesem Abend für eine gewisse Dauer einzusetzten.

Bei der entsprechenden Dosis ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Die Dosis ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Sie bemisst sich:

  • am Körpergewicht deines Hundes,
  • seines allgemeinen Gesundheitszustandes und
  • an seinem Angstlevel an Silvester.

Deshalb spreche dich, auch beim Thema „Eierlikör“, unbedingt mit dem Tierarzt deines Vertrauens ab.

Grundsätzlich fällt ein erwachsener Hund von 20 – 30 Kilogramm Körpergewicht,
bei der Gabe von einem Esslöffel Eierlikör, nicht tot um.

Ein Hund wird auch von dieser geringen Menge, die er einmal im Jahr erhält,
nicht abhängig und zum Alkoholiker.

Trotzdem wäge für dich und deinen Hund gut ab,
ob dies ein geeigneter Lösungsweg ist, um so mit der Angst deines Hundes an Silvester umzugehen. 

Ein Gedanke zum Schluss

Leider wurde im Hinblick auf eine Angstproblematik noch nicht untersucht, ob weniger ängstliche Hunde oder Hunde, bei denen die gewählten Maßnahmen gegen ihre Angst, geholfen haben, eine andere Bindungsqualität zu ihrem Menschen haben.

Aus der Humanpsychologie weiß man, daß neben einer medikamentösen Behandlung und der eigentlichen Therapie, vor allem die Beziehung zum Therapeuten, einen maßgeblichen Einfluss auf die Behandlung von „Ängsten“ hat.

Hätte die Bindungsqualität einen möglichen Einfluss auf die Angstproblematik, gäbe es hier einen wichtigen Ansatz in der Behandlung und im Training mit diesen betroffenen Hunden. 

Wer meine Arbeit verfolgt oder auch schon mit seinem Hund in einem meiner Trainings war, etwa im „Fun at Home“-Kurs, der immer wieder über alle Grenze hinweg ein Training mit mir möglich macht, oder auch in Einzel-Trainings-Stunden, der weiß, dass ich ein großes Augenmerk gerade auf die Beziehung zwischen Hund und Halter lege. 

Wenn du darüber mehr erfahren möchtest oder dich für ein Training mit mir interessierst,
dann nehme gerne mit mir Kontakt auf und wir besprechen kostenlos und unverbindlich,
wie wieder mehr Leichtigkeit in deinen Alltag mit deinem Hund kommt.

Jetzt wünsche ich dir eine gute Vorbereitungszeit auf Silvester.

Schreibe mit gerne, wie du Silvester mit deinem Hund verbringen wirst und
welche Dinge du gegen seine Silvester-Angst anwendest.

Ich freue mich von dir zu lesen,

deine Stephanie

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Erste Veröffentlichung am 29. Oktober 2019.
Letzte Überarbeitung am 21. Dezember 2020.

(Alle Angaben ohne Gewähr.)