Blog

Zecken beim Hund

Blogbeitrag: Zecken beim Hund Lernpfote e. V.

INHALTSVERZEICHNIS

Frühlingszeit – Zeckenzeit!

Zecken – nicht nur lästig,
sondern auch gefährlich für deinen Hund.

Wir genießen die ersten sonnigen Tage, die ersten Blumen blühen,
… der Frühling ist da.
Sobald das Leben erwacht und wir die nasse und kalte Zeit hinter uns lassen, ist sie da – die Zecken-Zeit.

Am häufigsten treten Zecken von Februar bis Ende Oktober auf.

Doch mit der Erderwärmung und den immer längeren, wärmeren Wetterperiode, sind die Zecken auch immer mehr bis November/Dezember aktiv.

Zecken sind zäh!

Gerade milde Winter fördern den Zeckenbestand.

Zum einen, weil die Zecke selbst auf mehr Nahrungsquellen stößt, zum Beispiel auf Rehwild oder Mäuse, Füchse oder Maulwürfe.

 

Zum anderen fühlen sich Zecken in milden Wintern besonders im feuchten Laub und Tannennadeln wohl, weil sie hier die für sie überlebenswichtige hohe Luftfeuchtigkeit finden und dort gut geschützt sind.

Gleichbleibende Temperaturen ab 6 Grad Celsius genügen, damit die Zecken wieder aktiv werden oder gar nicht erst in ihre Winterstarre fallen. 

Damit sind Zecken zunehmend ganzjährig aktiv. 

Das bestätigte auch die Universität Hohenheim, in einer Studie in rund 100 Gärten aus dem Großraum Stuttgart. Für die Studie, klicke bitte „HIER“.

Gleichzeitig scheint es auch noch so zu sein, dass die Zecken, die die Krankheitserreger in sich tragen, auf die ich später ja noch zu sprechen komme, Kälte aber auch Hitze besser überleben, als Zecken, die nicht infiziert sind.

Daher gehen Wissenschaftler davon aus, dass in sehr kalten oder sehr trockenen und warmen Monaten, mehr infizierte Zecken zu finden sind, als bisher angenommen.
Einfach weil diese Zecken in sich besser geschützt sind und daher eine höhere Überlebenschance haben. 

Genau das, macht die Zecke über das ganze Jahr gefährlich für unsere Hunde.

Warum überleben Zecken immer besser?

Sie überleben besser, weil sie

  1.  mehr Nahrungsquellen finden,
  2. das milde Klima genießen und
    – damit die Luftfeuchtigkeit die sie für ihr Überleben
    brauchen,
    – sie fallen deshalb auch nicht in eine Winterstarre und
  3. infizierte Zecken haben einen Schutz durch die Krankheitserreger. 

Spätestens mit den ersten frühlingshaften Temperaturen, treibt Hundehalter daher wieder die Frage um:
„Wie schütze ich jetzt meinen Hund?“

Lass uns zunächst die Frage klären:

Was sind Zecken?

Zecken gehören zu den Spinnentieren und zählen weiter zur Unterklasse der Milben.

Zu erkenne ist die Zecke an ihrem dreiecksförmigen Körper, acht Beinen und einem kleinen Kopf mit Mundwerkzeugen.

Zwischen den „Zangen“ des Mundwerkzeugs, liegt das eigentliche Stechwerkzeug, dass zusätzlich mit winzigen Scheren ausgestattet ist.
Mit diesen Scheren ritzt die Zecke eine kleine Grube in die Haut. Jetzt sticht die Zecke mit ihrem, mit Wiederhaken versehenen „Stechrüssel“ zu.
In dieser Einstichstelle sammelt sich Blut, den die Zecke immer wieder aufsaugt.

Damit das Lebewesen, wie zum Beispiel unser Hund, den Stich der Zecke nicht bemerkt, obwohl der Stachel der Zecke viel dicker ist, als der Stachel einer Stechmücke, gibt die Zecke mit ihrem Speichel, ein Betäubungsmittel ab, wenn sie zusticht.

Außerdem verbindet sie sich nicht nur über ihre Wiederhaken die an ihrem Stechrüssel sitzen, fest mit dem Lebewesen,
sondern 5 – 30 Minuten nach dem Stich, erzeugt sie eine Art Klebstoff und verhindert dadurch, dass sie einfach abgekratzt werden kann.

Die Zecke nutzt also 2 Mechanismen:

  • einmal die Widerhaken am Stechrüssel und
  • gleichzeitig noch eine Art Klebstoff,

um sich fest mit der Haut des Lebewesens zu verbinden. 

Die einzelnen Gruppen von Zecken 

Weltweit gibt es über 900 verschiedene Zeckenarten.
In Deutschland kommen ungefähr 20 Zeckenarten vor.

Man unterscheidet zwei Kategorien:

  • Lederzecke und
  • Schildzecke

Lederzecken

In Deutschland spielt die Taubenzecke, als Lederzeckenart, die größte Rolle.

Wie der Name schon sagt, leben Taubenzecken in der Nähe der Brutplätze von Tauben und deren Nestern.
Hier sind sowohl die verwilderten Haustauben, als auch Felsentauben und Zuchttauben betroffen. Taubenzecken verbergen sich in Ritzen und Spalten.
Tagsüber sind sie nicht zu sehen, denn Taubenzecken sind nachtaktiv.
Daher überraschen sie ihren Wirt während des Schlafs.

Finden sie keine Tauben als Nahrungsquelle, stechen sie auch andere Vögel oder Geflügel, in großen Ausnahmefällen auch Mensch.

Die besondere Eigenschaft von Lederzecken besteht darin, bis zu 20 Jahre lang, ohne Nahrung auszukommen.

Schildzecken

Die in Deutschland am weitesten verbreitetste und bekannteste Zeckenart, die zur Kategorie der Schildzecken zählt, ist der „Gemeine Holzbock“.
Zu den Schildzecken zählen noch die Igelzecke, die Auwaldzecke, die Schafszecke, Fuchszecke, Hirschzecke und die braune Hundezecke, um nur einige zu nennen.

Die wichtigsten Zeckenarten

Der „Gemeine Holzbock“

Der „Gemeine Holzbock“ ist etwas größer als die „Braune Hundezecke“.

Der „Gemeine Holzbock“ überträgt die:

  • Borreliose, die
  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz FSME) oder auch Hirnhautentzündung
  • Anaplasmose.

Anmerkung:
Hunde erkranken sehr selten an der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), also der Hirnhautentzündung.

Die häufigste Erkrankung, die die Zecke in unseren Breitengraden überträgt, ist die Borreliose.

Vorkommen

Diese Zecke, der „Gemeine Holzbock“, lebt vor allem in Laub- und Mischwäldern.
Aber man trifft auch in Parks, Gärten und an hochbewachsenen Wegrändern auf sie. 

Diese Zeckenart ist für viele Zeckenstiche beim Menschen verantwortlich.

Wirte

Erklärung:
Unter dem Wirt bei Parasiten, ist immer der Organismus gemeint, der den Parasiten, z.B. mit Nahrung versorg.
Der Parasit ist hier die Zecke. Sie braucht eine Blutmahlzeit.
Von welchem Organismus bekommt sie die?

Der gemeine Holzbock hat eine ganze Reihe von Wirten.

So findet man ihn auf Schafen, Vieh, Hunden, Rehen, Pferden & Menschen.
Gleichzeitig aber auch auf Mäusen und anderen Nagetieren, sowie Kaninchen, Vögel und Reptilien, wie etwa Eidechsen. 

Krankheiten

Der „Gemeine Holzbock“ infiziert Hunde mit den Erregern der Borreliose, Anaplasmose und in sehr seltenen Fällen mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)/Hirnhausentzündung. 

Inzwischen geht man davon aus, dass in Deutschland,

  • 10 – 30% aller Holzböcke Borreliose-Erreger,
  • 1 – 4% aller Holzböcke Anaplasmose-Erreger, 

und in Risikogebieten,

  • 1 – 5% FSME-Erreger in sich tragen.
    (In Bayern sogar bis 20%, als Hochrisikogebiet!))

Die wichtigsten Krankheiten für den Menschen, die durch den „Gemeinen Holzbock“ entstehen, sind:

Die Auwaldzecke

Die Auwaldzecke ist etwas größer als der „Gemeine Holzbock“.
Sie ist gut an ihrem weißen, marmorierten Rückenschild zu erkennen, dessen Außenrand rötlich-orange gefärbt ist.

Vorkommen

In gemischten Wäldern, aber auch in Parks, Gärten, auf Weiden und im Grasland. 

Wirte

Die Auwaldzecke findet man auf Schafen, Rindern, Rehe Pferden, Schweine, Hunden und kleinen Nagetieren, wie Mäusen.

Wichtig: 
Menschen werden sehr selten gestochen und können auch nicht mit einer Babesiose, auch Hundemalaria genannt, infiziert werden. 

Krankheiten

Die Auwaldzecke ist der wichtigste Überträger der caninen Babesiose. Sie wird auch Hundemalaria genannt.

Ursprünglich war die Babesiose eine „Mittelmeerkrankheit“.
Heute treten die Erreger auch in

  • Deutschland,
  • Polen,
  • der Schweiz und
  • den Niederladen auf.

Wichtiger Hinweis: 
Wird diese Erkrankung nicht behandelt, verläuft sie oft kurz und tödlich.

Die „Braune Hundezecke“

Vorkommen

Im Gegensatz zu unseren heimischen Zeckenarten, wie dem „Gemeinen Holzbock“, kommt die „Braune Hundezecke“ ursprünglich aus Afrika.
Wie die Auwaldzecke kam auch die „Braune Hundezecke“ durch den Hundetourismus nach Deutschland.
Heute ist die „Braune Hundezecke“ in ganz Südeuropa beheimatet.

Wirte

Wie der Name der Zecke schon sagt, ist der bevorzugte Wirt der „Braunen Hundezecke“, der Hund.

Doch man findet diese Zeckenart auch auf Schafen, Rindern, Ziegen, Schweinen, Katzen und Hasen oder Kaninchen.

Das Besondere an der „Braunen Hundezecke“

Im Gegensatz zu anderen Zeckenarten, ist die „Braune Hundezecke“ in der Lage, sich in Innenräumen anzusiedeln.

Alle anderen Zeckenarten brauchen eine hohe Luftfeuchtigkeit zum Überleben.
Doch die „Braune Hundezecke“ kann die Trockenheit in der Wohnung gut überstehen.

Vermehrt sich die „Braune Hundezecke“ erst einmal in der Wohnung, kann sie zu einer regelrechten Plage werden.
Denn die Zecke kriecht in kleinste Spalten und Ritze oder in dunkle Ecken hinter Möbeln, in denen die Weibchen die Eier ablegt.
Innerhalb von 20 Tagen kann ein Weibchen bis zu 5.000 Eier ablegen.

Menschen werden sehr selten von der „Braunen Hundezecke“ gestochen.
Am Häufigsten ist das der Fall, bei einem Massenbefall in der Wohnung.

Krankheiten

Die Braune Hundezecke kann den Erreger der

  • Caninen Ehrlichiose,
  • Anaplasmose und
  • Babesiose

übertragen.

Beim Hund ist die Ehrlichiose auch als „Zeckenfieber“ oder „Mittelmeerkrankheit“ bekannt.

Die Bakterien befallen die weißen Blutkörperchen des Hundes.
Hier blockieren sie das Immunsystem, dass dann nicht mehr gegen die Bakterien vorgehen kann.

Entwicklungsstadien der Zecke

Zecken durchlaufen drei Entwicklungsstadien:

  • Larve
  • Nymphe
  • erwachsene Zecke

Was macht Entwicklungsstadien der Zecke wichtig?

Eine Zecke erreicht die nächste Entwicklungsphase nur, wenn sie eine Blutmahlzeit bekommt.
Nur dann entwickelt sie sich weiter.
Gleichzeitig aber, kann sie in jedem Stadium ihrer Entwicklung überwintern. Also auch schon als Larve und auch als Nymphe.
Sie muss für ein Überleben nicht erwachsen werden.
Das macht Zecken, damit besonders überlebensfähig. 

Gleichzeitig hat die Zecke mit einer Blutmahlzeit auch keine Eile und kann ohne Probleme eine lange Zeit ohne Nahrungsaufnahme auskommen.
Sie ist ein wahrer Hungerkünstler und kommt 99% ihrer Lebenszeit ohne einen Wirt aus.

Der „Gemeine Holzbock“ entwickelt sich zum Beispiel, über zwei bis sechs Jahre, je nachdem wann er eine Blutmahlzeit einnehmen kann.

Wie kommt die Zecke auf den Hund oder den Mensch?

Mythos – Zecke – 

Der weitverbreitete Glaube, Zecken fallen von den Bäumen oder springen aus dem Gras, ist falsch.
Aber diese Annahme hält sich nach wie vor hartnäckig.

Fakten

Lederzecken haben keine Augen.

Die Augen von Schildzecken, wie der weitverbreitete „Gemeine Holzbock“, haben kaum Seekraft.

Zecken warten auf ihr Opfer, meist in Knie- oder Hüfthöhe, auf Gräsern oder Büschen.
Um ihr Opfer auszumachen, nutzt die Zecke ein ganz besonderes Organ.
Das ist ihr Hallersches Organ.

Benannt wurde es nach dem deutschen Apotheker G. Haller (1853 – 1886) der dieses Sinnesorgan entdeckte.

Das Hallersche Organ

Mit diesem Sinnesorgan, erkennt die Zecke ihre Beute am Geruch.
Man vermutet, dass die Zecke Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff und eine Vielzahl organischer Verbindungen, die im Atem ihrer Wirte vorkommen oder im Schweiß, hier wären es zum Beispiel Buttersäure und Ammoniak, wahrnehmen, also riechen.

Und wahrnehmen kann sie das alles,  bereits auf große Entfernungen von 10 – 15 Metern.
Ebenso reagieren Zecken auf deren Körperwärme, Luftbewegung, Veränderungen von Lichtverhältnissen und Vibrationen des Untergrundes.

Die Zecke wartet auf ihren Wirt

Mit den hinteren Beinen hält sich die Zecke an den Grashalmen oder Blättern fest und streckt die Vorderbeine in die Höhe.
Dann beginnt sie sich hin und her zu schwenken, um mit Hilfe ihres Hallerschen Organs einen Wirt auszumachen. 

Geht nun zum Beispiel ein Hund direkt an der Zecke vorbei, lässt sich der Parasit abstreifen und heftet sich an ihn.

Anschließend geht sie auf die Suche nach einer geeigneten Einstichstelle. 

Bei einer Blutmahlzeit kann eine Zecke, dass circa das bis zu 100fache Gewicht des eigenen Körpers, an Blut aufnehmen.
Es gibt auch Zeckenarten, die nach dem Blutsaugen, sogar um das 600fache schwerer sind.

Die aktive Jagd einer Zecke nach einem Wirt

Die „Braune Hundezecke“, geht dagegen aktiv auf die Jagd.
Sie sucht gezielt nach Opfern und wandert umher. 

Mit Glück und unter Nutzung ihres Hallerschen Organs, macht sie ihren Wirt aus und klettert auf ihn.
Anschließend sucht sie ebenfalls eine geeignete Stelle um zu Stechen.

Bevorzugte Stichstellen von Zecken beim Hund

Hat sich eine Zecke an den Hund geheftet, beginnt sie auf ihm herumzukrabbeln, um eine geeignete Stelle in die sie stechen kann.

Eine Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien zeigt, dass sich Zecken nicht lange auf die Suche nach einer geeignete Stelle machen.
Sie stechen, aufgrund des dichten Fells des Hundes, meist sofort an der Stelle, an der sie auf den Hund gelangt sind.

Trotzdem findet man Zecken grundsätzlich überall auf dem Körper des Hundes.
Besonders  Körperstellen die dünn beharrt sind oder auch Stellen an denen die Haut sehr dünn ist, sind besonders betroffen und werden von Zecken bevorzugt.

Häufig findest du Zecken daher in folgenden Bereichen:

  • Kopf
  • Hals
  • Nacken
  • Schulter
  • Brust
  • Schnauze
  • Ohren, auch die Ohrinnenseiten und die Ohrränder
  • Achseln, also Ellbogenfalten
  • Leistengegend
  • Bauch
  • Genitalbereich
  • zwischen den Zehen

Entdeckst du an deinem Hund eine Zecke, dann entferne sie sofort.

Denn wann eine infizierte Zecke über ihren Speichel, Krankheitserreger überträgt, ist nach wie vor unklar.
Doch je länger eine Zecke in der Haut deines Hundes sitzt, desto höher ist das Risiko der Übertragung von Krankheitserregern.

Nach einem Stich kann es Stunden bis Tage dauern, bis es zur Übertragung mit den Krankheitserregern kommt.
Daher ist es wichtig, Zecken sofort auszumachen und zu entfernen. 

Was macht die Zecke so gefährlich?

Die Zecke lebt von der Blutmahlzeit.
Eine weibliche Zecke kann erst schwanger werden, wenn sie genug gefressen hat.
Wird sie dann von einem Männchen befruchtet, liegt sie 4.000 Eier und mehr.

Die Zecke saugt mithilfe ihres Stechrüssels, Blut aus ihrem Wirt.
Hierbei teilt sie das Blut in seine festen und flüssigen Bestandteile.

Die festen Blutbestandteile werden von der Zecke verdaut.
Die flüssigen Bestandteile werden während des  Saug-Vorgangs wieder an den Wirt zurückgegeben.
Dabei werden mögliche Krankheitserreger aus dem Darm der Zecke, an den Organismus des Wirts übertragen.
Zusätzlich können aber Viren oder Bakterien auch durch den Speichel der Zecke überragen werden.
Denn der Speichel der Zecke verhindert den Verschluss der Wunde und ein Schmerzempfinden des Wirtes. 

Die gesundheitliche Gefahr durch die Zecke

Die wichtigsten Krankheiten die von Zecken auf den Hund übertragen werden:

  • Borreliose 
  • Babesiose
  • Anaplasmose
  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
  • Ehrlichiose
  • Hepatozoonose

Borreliose

Die häufigsten, durch Zecken übertragene Krankheiten beim Hund, ist die Borreliose.
Der Hauptüberträger der Borreliose, ist der „Gemeine Holzbock“.

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbrechen einer Infektionskrankheit, beträgt zwischen 3 und 30 Tagen.

Die Borreliose wird über Bakterien (Borrelien) übertragen.

Diese sitzen im Darm der Zecke.
Erst nach dem Zeckenstich werden die Erreger durch die Blutmahlzeit aktiviert.
Denn während der Blutmahlzeit gibt die Zecke unverdaute Blutreste aus ihrem Darm in die Wunde des Hundes wieder ab.

Zu den Symptomen gehören:
  • ringförmige Rötung der Haut um den Zeckenbiss 
  • Schmerzen in Muskeln und Gelenken
  • Lahmheit
  • neurologische Ausfälle
  • Fiber
  • Lymphknotenschwellung
  • Lethargie
  • Appetitlosigkeit
  • Abmagerung
  • teilweise hohes Fieber bis
    40,5 °C

Babesiose

Noch bis vor einigen Jahren galt diese Erkrankung als typische Reisekrankheit.
Das heißt, es erkrankten nur Hunde an der Babesiose, die zu Urlaubsreisen ans Mittelmeer mitgenommen wurden oder als Auslands-Tierschutz-Hunde aus diesem Gebiet nach

  • Deutschland,
  • Polen,
  • den Niederladen und
  • der Schweiz

kamen und so mit der Auwaldzecke Kontakt hatten. 

Diese Hunde brachten die Auwaldzecke und ebenso die Krankheitserreger nach Deutschland, wo sie mittlerweile verbreitet ist.

Zunächst war die Babesiose daher auch als „Mittelmeerkrankheit“ bekannt und man sprach zu Beginn des Auftretens der Babesiose, von einer Reisekrankheit.

Heute erkranken jedes Jahr etwa 3.000 – 4.000 Hunde, die nicht im Ausland waren.

Der Krankheitserreger der Babesiose, nennt sich Babesia canis.
Er lebt in den roten Blutkörperchen und zerstört diese nach und nach.

In Anlehnung an die Symptome bei der Malaria des Menschen, sprich man bei der Babesiose auch von der „Hundemaleria“.

Die Inkubationszeit, beträgt zwischen 1 – 3 Wochen.

Die Symptome sind zu beginn unspezifisch.
Zu den Symptomen gehören: 
  • malariaähnlich:
  • Fieber
  • Auflösung der roten Blutkörperchen, damit verbunden eine Anämie (Blutarmut)
  • Gerinnungsstörungen
  • Apathie
  • Appetitlosigkeit
  • später Durchfall und Erbrechen, gefolgt von akutem Nierenversagen
  • „Cola-farbener“ Urin, denn er enthält Zerfallsprodukte der zerstörten Blutkörperchen
  • Hund leidet unter Atemnot und hustet

Anaplasmose

Auch die Anaplasmose wird durch den „Gemeinen Holzbock“ übertragen. 

Bei der Anaplasmose befallen die Erreger einen Teil der weißen Blutkörperchen und vermehren sich in ihnen.

Die Inkubationszeit, beträgt zwischen 4 und 20 Tagen.

Ist der Hund akut erkrankt, hat er meist folgende Symptome:
  • hohes Fieber (daher wird die Anaplasmose auch umgangssprachlich „Zeckenfieber“ genannt)
  • Teilnahmslosigkeit
  • Appetitlosigkeit und damit einhergehend Gewichtsverlust

Hinzu kommen:

  • Gelenkentzündungen
  • Lahmheit

sowie:

  • schwere Blutungen, aus den Körperöffnungen
    – Nasenbluten
    – Zahnfleischbluten
  • Einbluten in die äußere Haut und Schleimhäute

Auf eine akute Phase folgt eine Zeit, in der der Hund gesund erscheint.
Allerdings kann der Hund erneut Krankheitssymptome zeigen, wenn sein Immunsystem geschwächt wird.
Hier können die Auslöser, sowohl andere Erkrankungen, aber auch Stress sein.

Warnung:
Die Anaplasmose ist eine Zoonose und verursacht beim Menschen die Humane Ehrlichiose.

Bei einer Zoonose, kann eine Infektionskrankheit, vom Tier auf den Menschen oder  auch vom Menschen auf Tiere übertragen werden.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Die FSME ist nach dem bisherigen Kenntnisstand beim Hund eher selten.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kommt nicht überall in Deutschland vor.
Der Erreger ist vor allem in den südlichen Bundesländern und in Mittel- und Osteuropa verbreitet. 

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis wird durch den „Gemeinen Holzbock“ übertragen.

FSME ist allerdings eine besonders gefährliche Viruserkrankung für den Menschen.
Denn hier bleiben die durch die FSME, ausgelösten schwerwiegenden, neurologischen Symptome meist dauerhaft bestehen. 

Derzeit untersucht eine Studie der Universität Leipzig, ob sich anhand der Daten von Hunden, ein Erkrankungsrisiko für Menschen genauer bestimmen lässt.
Denn nach Angaben des Robert-Koch-Instituts tragen bereits
etwa 1 – 5 Prozent der Zecken, in den Risikogebieten, den FSME-Erreger in sich.

In Deutschland kommt das FSME-Virus vor allem  in den Risikogebieten:
  • Bayern
  • Baden-Württemberg

aber auch in

  • Hessen
  • Rheinland-Pfalz und
  • Thüringen vor.

Infiziert sich der Hund doch mit einer FSME , verläuft die Krankheit bei ihm schwer und endet häufig mit dem Tod des Hundes, bzw. mit seiner Einschläferung.

Die Inkubationszeit, beträgt zwischen 4 und 28 Tagen.

Typische Symptome einer FSME beim Hund sind: 
  • Fieber
  • Schwindel
  • Muskelzittern
  • Lähmungserscheinungen
  • Überstreckung des Rumpfs und der Vorder- und Hinterläufte

In der Behandlung von FSME werden nur die Symptome gelindert.  

Ehrlichiose

Die Ehrlichiose ist eine häufige Krankheit bei Hunden, aus der Mittelmeerregion bzw. eine typische Reisekrankheit von Hunden, die dorthin mitgenommen wurden.
Die Ehrlichiose wird durch die „Braune Hundezecke“ übertragen. 

Ist ein Hund an der Ehrlichiose erkrankt, befallen die Bakterien die weißen Blutkörperchen des Hundes.
So gelangt der Erreger auch in 

  • Lymphknoten
  • Milz und
  • andere Organe. 

Hier blockieren die Krankheitserreger das Immunsystem,
dass dann nicht mehr gegen die Bakterien vorgehen kann. 

Ein bis drei  Wochen nach der Ansteckung kommt es zum Krankheitsausbuch. 

Zu den Symptomen gehören: 
  • wiederkehrendes Fieber
  • Appetitlosigkeit, damit einhergehend Gewichtsverlust
  • Apathie 
  • Atemnot
  • Anämie/Blutarmut, zu erkennen an blassen Schleimhäuten
  • Blutungen
  • Milz- und Lymphknotenschwellungen
  • Abnahme der weißen Blutkörperchen

Hepatozoonose

Achtung:
Der Name der Erkrankung „Hepatozoonose“ ist irreführend.
Bei dieser Erkrankung handelt es sich nicht um eine Zoonose.

Bei einer Zoonose, kann eine Infektionskrankheit, vom Tier auf den Menschen oder  auch vom Menschen auf Tiere übertragen werden.

Dies ist bei einer Hepatozoonose nicht so!
Eine Übertragungs-Gefahr auf den Menschen besteht nicht!

Die Hepatozoonose wird durch die „Braune Hundezecke“ übertragen.

Die Hepatozoonose tritt vor allem bei Hunden auf, die aus

  • Portugal
  • Südspanien oder
  • von den Kanarischen Inseln, also:
    – Gran Canaria,
    – La Palma,
    – Fuerteventura,
    – Lanzarote,
    – Teneriffa,
    – La Gomera oder
    – El Hierro

zu uns kommen.

Mittlerweile kommt die Erkrankung der Hepatozoonose in ganz Europa vor, auch in Deutschland. 

Das hängt mit der Ausbreitung von Füchsen zusammen.
Füchse sind immer mehr mit den Erregern infiziert. 

Der Hund infiziert sich mit dem Erreger durch das Fressen bzw. Verschlucken einer „Braunen Hundezecke“.

Der Erreger durchdringt die Darmwand und befällt schließlich die inneren Organe, wie

  • Lunge
  • Milz
  • Leber

Außerdem befällt die Hepatozoonose,

  • das Lymphsystem,
  • die Muskulatur,
  • das Knochenmark und
  • das Zentrale Nervensystem (kurz ZNS)

Zu einem Ausbruch der Infektion kommt es meißt, wenn der Hund sich gleichzeitig mit den Erregern der Ehrlichiose oder Babesiose infiziert hat.

Die Inkubationszeit, beträgt zwischen 2 – 4 Wochen. 

Ist der Hund akut erkrankt, hier spricht man von bis zu 3 Monaten, zeigt er

Symptome wie: 
  • Fieber
  • Lymphknotenschwellungen
  • Durchfälle
  • Erbrechen
  • Anämie (Blutarmut), zu erkenne an blassen Schleimhäuten
  • Nasen- und Augenausfluss

Bei einem chronischen Verlauf (länger als 3 Monate), kommen evtl. folgende Symptome hinzu:

  • Muskelentzündung,
    – daher Muskelschmerzen und steifer/unsicherer Gang
  • befallene Organe wie Milz und Leber sind geschwollen
  • befallene Muskeln, Organe und Lymphknoten sind berührungsempfindlich und schmerzen
  • Beeinträchtigung des Zentralen Nervensystems
  • Epilepsie-ähnliche Krampfanfälle

Zusammenfassung: 

Übertragbare Krankheiten durch Zecken auf den Hund

 Erkrankungen Inkubationszeit        Symptomatik   Diagnose   Therapie
– durch den Parasiten hervorgerufen:
Babesiose

– die von der Auwaldzecke übertragenen Krankheitserreger (Babesien)

1 – 3 Wochen malariaähnlich
(Fieber, Auflösung der roten Blutkörperchen, Gerinnungsstörungen)

  • daher auch die Bezeichnung „Hundemalaria“
  • Apathie
  • Appetitlosigkeit
  • später Durchfall und Erbrechen, gefolgt von akutem Nierenversagen
  • „Cola-farbener“ Urin
  • Hund leidet unter Atemnot und hustet
  • Herz schlägt schneller
Nachweis der Erreger durch einen Bluttest. 

– nicht immer eindeutiger Nachweis möglich.

Chinin + Clindamycin,

Azithromycin + Atovquon

– bakteriell hervorgerufen:
Borreliose

– Hauptüberträger der durch Bakterien (Borrelien) verursachten Erkrankung, ist der „Gemeine Holzbock“

3 – 30 Tage
  • ringförmige Rögung der Haut um den Zeckenbiss 
  • Schmerzen in Muskeln und Gelenken
  • Lahmheit
  • neurologische Ausfälle
  • Fiber
  • Lymphknotenschwellung
  • Lethargie
  • Appetitlosigkeit
  • Abmagerung
  • teilweise hohes Fieber bis
    40,5 °C
– Untersuchung des Blutserums auf Antikörper – spezielle Antibiotika:

Amoxicillin,

Doxycyclin, Cephalosporin, Tetrazykline

Anaplasmose

  • wird vom „Gemeinen Holzbock übertragen

Warnung:

Die Anaplasmose ist eine Zoonose und verursacht beim Menschen die Humane Ehrlichiose.

4 – 20 Tage Symptome ähnlich der Borreliose.

  • hohes Fieber
  • Lethargie
  • Appetitlosigkeit
  • Lahmheit
  • Gelenkentzündungen
  • schwere Bluttungen aus den Körperöffnungen- Nasenbluten
    – Zahnfleisch-
    bluten
  • Einblutungen in die äußere Haut und Schleimhäute
  • Blutausstrich
  • Untersuchung des Blutserums auf Antikörper
  • Gabe von Antibiotika:
  • Doxycyclin
Ehrlichiose

(auch „Zeckenfieber“
genannt)

– Übertragung des Bakteriums Ehrlich Canis, durch die braune Hundezecke

– sie trifft häufig mit Co-Infektionen wie Babesiose und Anaplasmose auf.

4 – 18 Tage
  • wiederkehrendes Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Atemnot
  • Nasenbluten
  • Zahnfleischbluten
  • Milz- und
  • Lymphknotenschwellungen
  • später dauerhafte Blutarmut

– Deutsche Schäferhunde scheinen besonders anfällig für diese Erkrankung zu sein.

  • Untersuchung des Blutserums auf Antikörper
  • Blutausstrich
  • Knochenmarkausstrich
  • Gabe von Antibiotika:
  • Doxycyclin
– Viral, durch einen Virus verursacht:
Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
– Hirnhautentzündung
– Übertragung durch den „Gemeinen Holzbock“
   4 – 28 Tage 
  • Hunde erkranken im Gegensatz zum Menschen nur sehr selten
  • Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns:
    – starkes Schmerzempfinden auf Berührungen im Kopf- und Halsbereich
  • eingeschränkte Reflexe
  • Fieber
  • Schwindel
  • Muskelzittern
  • Lähmungen
  • zusätzliche muss eine Immunschwäche durch andere Infektionen bzw. Erkrankungen vorliegen.
– Untersuchung von Flüssigkeit aus dem Rückenmark und/oder dem Gehirn.

– Antikörper-nachweis im Blut

Die Therapie beschränkt sich auf die Behandlung der Symptome.
Heratozoonose

  • Übertragung durch die „Braune Hundezecke“
  • bzw. Igelzecke
2 – 4 Wochen 
  • Fieber
  • Lymphknotenschwllungen
  • Durchfälle
  • Erbrechen 
  • Anämie/Blutarmut
    – zu erkennen an blassen Schleimhäuten
  • Nasen- und Augenausfluss
  • Muskelentzündung
  • steifer Gang
-Erregernachweis im Blut

– Blutausstrich

Die Therapie beschränkt sich auf die Behandlung der Symptome. Durch die Gabe von Antibiotika etc. 

Wichtiger Hinweis:

Doxycyclin ist ein Breitbandantibiotikum.
Es bekämpft mehrere Arten von Bakterien und wird unteranderem daher auch häufig zur Behandlung von Borreliose, Anaplasmose und Ehrlichiose eingesetzt. 

Der Wirkstoff, Doxycyclinhyclat, führt zu schweren Schleimhautreizungen.
Daher gebe deinem Hund die Tablette nie auf nüchternen Magen.
Zum Schutz der Speiseröhre, verabreiche deinem Hund die Tablette zusammen mit seinem Futter oder
verstecke die Tablette in einer Fleischtasche oder einem Hühnerherz.  

Besonderheiten in deinem Haushalt

Leben Hund und Katze unter einem Dach

Lebt in deinem Haushalt neben deinem Hund auch noch eine Katze, sollten ausschließlich Medikamente verwendet werden,
die für beide Tierarten verträglich sind. Besprich dich hier unbedingt mit deinem Tierarzt.

Ist ein Trächtigkeit wirklich ausgeschlossen?

Willst du auf Nummer sicher gehen, besprich mit deinem Tierarzt die Gabe eines Präparats,
dass für tragende und später säugende Hündinnen geeignet ist.

Außerdem sollte das Präparat auch für Welpen verträglich sein.

Jedes Jahr starten Hundehalter mit ihren Hunden in den Frühling mit den bangen Fragen:

„Was tue ich gegen die Zecken?
Was ist ein geeigneter Schutz für meinen Hund?“

In diesem Abschnitt werden wir uns jetzt genau mit dieser Fragestellung beschäftigen.
Ich zeige dir die gängigsten Möglichkeiten auf, die es als chemischen Zeckenschutz gibt und was du auch grundsätzlich, alternativ gegen Zecken beim Hund tun kannst.

Die beste Vorbeugung gegen Zecken

Deine Vorsorge-Maßnahmen direkt nach dem Spaziergang mit Hund

  1. Suche deinen Hund zunächst nach jedem Spaziergang gründlich nach Zecken ab.
    Wie beschrieben solltest du dir vor allem die dünnheutigen Stellen genau ansehen.
  2. Anschließend kämme deinen Hund gut durch.
    Nutze dafür einen sogenannten Zeckenkamm. *
    Lass dich nicht verunsichern, wenn du liest, dass er für Flöhe und Läuse eingesetzt wird.
    Wichtig sind die feinen Zinken des Kamms, die alles aus dem Fell herausbefördern.
    Kämme damit in „Strich-Richtung“ durch das Fell deines Hundes.
    Zecken, die sich noch auf der Wanderschaft durch das Fell befinden, transportierst du über diesen
    feinen Kamm an die Oberfläche.
    Hier kannst du sie anschließend absammeln.
  3. Im letzten Schritt, frottiere deinen Hund mit einem weißen, leicht feuchten Handtuch gründlich ab.

Bei allen Maßnahmen, achte auf braune oder rotbraune Krabbeltiere,
die entweder noch auf deinem Hund unterwegs sind oder sich schon festgesaugt haben.

Wichtig:
Unterbreche deine Vorsorge-Maßnahmen nicht, wenn du eine Zecke gefunden hast.

Wichtig ist, du entfernst die gefundene Zecke und entsorgst sie entsprechen, wie später noch beschrieben und setzt deine Suche nach weiteren Zecken, anschließend dort fort, wo du deine Suche unterbrochen hast.

Die Wahrscheinlich einer Übertragung mit Krankheitserregern steigt deutlich, je länger die Zecke an deinem Hund Blut saugen kann.
Daher ist es so wichtig Zecken frühzeitig zu entdecken und direkt zu entfernen.

Zecken richtig entfernen

Die richtigen Werkzeuge

Hast du eine Zecke entdeckt, die bereits zugestochen hat, hast du mehrere Möglichkeiten die Zecke fachmännisch zu entfernen.

Nutzen kannst du zur Zecken-Entfernung unterschiedliche Zecken-Werkzeuge:

Dies solltest du unbedingt bei der Entfernung einer Zecke beachten

  1. Quetsche ihren Körper oder Kopf nicht zusammen.
    Ansonsten werden wohlmöglich erstrecht Krankheitserreger in die Stichstelle gedrückt.
  2. Gleichzeitig versuche der Zecke keinen Stress zuzuführen.
    Auch das erhöht das Risiko, dass sie darunter mehr Krankheitserreger über den Speichel ausscheidet und weitergibt.

So gehst du vor, um die Zecke schließlich richtig zu entfernen

Durch die Widerhaken die sich am Stechapparat der Zecke befinden und den Klebstoff die sie zusätzlich absondert,ist die Zecke fest mit der Haut des Hundes verbunden.

Anleitung zur Zeckenentfernung:

  • Lege die Zecke frei, indem du das Fell deines Hundes an der entsprechenden Stelle auseinanderhältst.
  • Ergreife die Zecke mit der Zeckenzange, -haken, – karte oder Pinzette so nah wie möglich an der Haut deines Hundes.                                                                                                                                                                                                                                                                                           
  • Ziehe anschließend mit gleichmäßigem Dauerdruck und einer leichten Drehbewegung.
    Die Zecke hat zwar kein Gewinde an ihrem Einstich-Rüssel, sondern Widerhaken, daher ist Drehen eigentlich unnötig, jedoch tut man sich in der Drehbewegung und der Ziehbewegung meist leichter, die Zecke zu entfernen.
  • Ziehe zügig, bis die Zecke sich löst.
  • Ziehe keinesfalls ruckartig an der Zecke, das erhöht die Gefahr des Abreißens.

Was du unbedingt unterlassen solltest bei der Zeckenentfernung

Benutze zur Zeckenentfernung weder

  • Öl (keine Butter oder Speiseöl), noch
  • Klebstoff
  • Seife
  • Nagellackentferner
  • Pfefferminzöl
  • Teebaumöl etc. oder
  • Alkohol und Benzin

Lernpfote e.V. Blogbeitrag: Zecken beim Hund Teil 2

Entfernst du die Zecke nicht fachgerecht mit einer Zeckenzange, -haken, -karte oder Zeckenpinzette wie empfohlen,
erhöhst du massiv das Risiko einer Borreliose-Infizierung.

Denn die Zecke wird durch das Beträufeln mit Öl, Klebstoff, Alkohol oder anderen Stoffen, unter Stress gesetzt.
Das führt bei der Zecke zu einer vermehrten Speichelabsonderung und damit erhöht sich das Risiko einer möglichen Übertragung von Krankheitserregern.

Die Zecke ist entfernt … und jetzt?

Schaue dir als erstes den Kopf der Zecke an, ob du den ganzen Kopf mit dem Stechrüssel entfernt hast.

Nachdem du die Zecke entfernt hast, kann die Einstichstelle gerötet sein.
Daher ist es wichtig, diese Stelle zunächst gut zu desinfizieren.
Zum Beispiel mit Alkohol oder einer jodhaltigen Salbe oder Tinktur, wie Betaisodona.*

Die Haut behandle anschließend mit einer Salbe *, die die betroffene Stelle beruhigt und pflegt.
Pflegepräparate sollten daher Zinkoxid und Provitamin B5 (Panthenol) enthalten.

Die Hautstelle, an der die Zecke zugestochen hat, solltest du wenn möglich weiter beobachten.
Mache ein Foto, so dass du weißt, wo die Stelle war.
Oft ist das wegen des dichten Unterfells oder einer dunklen Haut des Hundes nicht so einfach,
möglich Veränderungen auf der Haut des Hundes zu bemerken.

Doch das Hauptsymptom einer Borreliose, ist die sogenannte „Wanderröte“.
Sie ist gekennzeichnet durch einen roten Hof um die Einstichstelle der Zecke.

Stellt sich eine Rötung an der Einstichstelle ein oder zeigt dein Hund allgemeine Krankheitssymptome, wie:

  • Appetitlosigkeit
  • Fieber oder
  • Apathie,

dann stelle deinen Hund unbedingt deinem Tierarzt vor.

Auch dies können Anzeichen für eine Borreliose-Erkrankung sein.

Hilfe! Ich habe die Zecke nicht ganz entfernt

Sind Teile des Stechapparates des Zecke in deinem Hund steckengeblieben, ist das in den meisten Fällen nicht schlimm.
Nach und nach werden die verbliebenen Reste abgestoßen.

Bist du dennoch unsicher, suche mit deinem Hund deinen Tierarzt auf und laß ihn die Einstichstelle noch einmal kontrollieren.

Mythos: Aus dem Kopf, wächst eine neue Zecke

Noch immer hält sich dieses Schauermärchen. Das ist natürlich Blödsinn.
Bleibt der Kopf der Zecke, beim Versuch eine festgebissene Zecke zu entfernen, im Körper des Wirts, also deines Hundes stecken, wird dieser nicht dafür sorgen, dass der Zeckenkörper wieder nachwächst.

Der Kopf stirbt ab und wird in der Regel anschließend vom Wirtskörper abgestoßen.

Lernpfote e.V. Blogbeitrag: Zecken beim Hund Teil 2


Schütze dich unbedingt auch selbst!

Fasse eine Zecke niemals mit deinen Fingern an!
Zecken sind von Natur aus sehr zäh.

Sie überleben sowohl Kälte, als auch Hitze und besitzen einen harten Schild, der sie schützt.

 

Was du mit der entfernten Zecke tun solltest

Zu Hause:

Zecken lassen sich abtöten mit

  • Alkohol von mindestens 40%,
  • Desinfektionsmitteln
  • Nagellackentferner
  • Spiritus
  • Farbverdünner oder
  • kochendem Wasser

Ich habe zu Hause für diesen Zweck, ein kleines Schraubglas mit Essigessenz vorbereitet.
Da kommt die Zecke hinein, sobald ich sie entfernt habe.

Eine weitere, sichere Methode ist, die Zecke zwischen einem zusammengefaltenen Stück Papier mit einem Wasserglas zu zerquetschen.

Unterwegs:

Auch wenn du mit deinem Hund noch unterwegs bist, solltest du jede Zecke sofort töten.
Nur so stellst du sicher, dass sie keinen anderen Hund oder Menschen sticht und vielleicht mit einer Krankheit infiziert.

Bist du mit dem Hund unterwegs, lassen sich Zecken auch mit Steinen zerdrücken.
Du kannst sie auch mit dem Feuerzeug oder einer Zigarette verbrennen.

Vorsicht:

  • Zecken können bis zu drei Wochen im Wasser überleben.
    Somit ist das Herunterspülen der Zecke in der Toilette oder im Waschbecken, keine Option.
    Das tötet die Zecke nicht.
  • Zecken überleben auch das Waschen in der Waschmaschine bei bis zu 40°C.

Wichtig:

Sorge für deine eigene Sicherheit

und komme weder

  • beim Entfernen,
  • noch beim Entsorgen der Zecke,

mit deren Körperflüssigkeiten in Kontakt.

Denn schon durch die kleinste Wunde, können Krankheitserreger übertragen werden,
wie zum Beispiel die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Viren.

Wie du deinen Hund gegen Zecken schützen kannst

Vorbeugung durch Impfung?

Die Impfung gegen Borreliose, wird weiterhin kontrovers diskutiert.

Durch eine Borreliose-Impfung werden Antikörper im Blut des Hundes gebildet.
Diese Antikörper gelangen bei einer Blutmahlzeit der Zecke in ihren Darm.
Hier werden die Borreliose-Erreger (Borrelien) durch die Antikörper gelähmt.
So wird verhindert, dass die Borrelien über die Drüsen der Zecke in den Wirt gelangen.

Es gibt keine Impfungen gegen andere von Zecken übertragbare Krankheiten.
Der Impfstoff gegen Babesiose, ist in Deutschland zurzeit noch nicht erhältlich.

Studienlage zur Zeckenimpfung gegen Borreliose:

  • Nur unter Laborbedingungen, ist die Verringerung der Übertragung der
    Borrelien untersucht worden.
  • Im Labor, erfolgte eine Infektion mit Freilandzecken, die in einer mit Borrelien belasteten Region gesammelt wurden.
  • Unter diesen Bedingungen wurde gezeigt, dass bei geimpften Hunden im Gegensatz zu ungeimpften Hunden keine Borrelien aus der Haut isoliert werden konnten.
  • Eine Verringerung der Übertragung der Borrelien von der Zecke auf den Wirt wurde nicht bestimmt.
  • Ein Zusammenhang zwischen der Übertragung der Borrelien und einem spezifischen Antikörpertiter konnte nicht gezeigt werden.
  • Die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen eine Infektion, die zu einer klinischen Erkrankung führt, wurde nicht untersucht.

Eine befreundete Tierärztin sagte dazu treffend:
„… das sind mir ziemlich viele offene „Vielleichts“.

Meine Empfehlung:

Titerbestimmung vor der Impfung

Vor der Impfung, lasse immer eine Titerbestimmung bei deinem Hund durchführen.

Eine Titerbestimmug gibt dir Auskunft über die im Körper vorhandenen Antikörper.

Eine Impfung kann nur erfolgen, wenn bei deinem Hund noch keine Antikörper nachweisbar sind.
Denn ist dein Hund bereits infiziert, kann die Impfung schwere Nierenentzündungen hervorrufen.
Schwierig wird es, wenn sich dein Hund gerade erst frisch infiziert hat.
Dann sind im Blut vielleicht noch keine Antikörper nachweisbar.

Die Anzahl der Antikörper im Blut, ist bei Impfungen auch entscheidend darüber,
ob der Organismus vor einem bestimmten Krankheitserreger ausreichen geschützt ist.

Hier sind wir wieder bei dem „Vielleicht“, denn theoretisch können viele nachgewiesene Antikörper
einen Hinweis auf einen guten Schutz geben.
Allerdings ist auch nachgewiesen, dass der Hund mehrfach an Borreliose erkranken kann.
Daher ist trotz der Impfung weiterhin ein anderes Zeckenmittel notwendig und
natürlich solltest du deinen Hund nach jedem Spaziergang weiterhin nach Zecken absuchen.

Die Frage lautet dann natürlich: Wozu dann eine Impfung?

Wichtig:

Bei gesunden Hunden kann die Impfung ab der 12. Lebenswochen durchgeführt werden.
Die erste Impfung gegen Borreliose, sollte vor dem Beginn der Zeckenzeit, im Winter, durchgeführt werden.

Nur so kann sich ein hoher Antikörperspiegel, vor der aktiven Zeit der Zecken ausbilden und für deinen Hund einen guten Schutz bieten.

Folgendes Impfschema wird bei RIVAC Borrelia empfohlen:

  • Erstimpfung: ab 12 Wochen, 2 Injektionen vor Beginn der Zeckensaison im Abstand von 3 bis 5 Wochen
  • Auffrischung im Herbst: 4 bis 6 Monate nach der Erstimpfung
  • Auffrischung im Frühjahr: nach weiteren 4 bis 6 Monaten, aber nur bei hohem Infektionsrisiko

Bei der Impfung mit dem Impfwirkstoff Merilym3, wird folgendes empfohlen:

  • Erstimpfung: ab 12 Wochen, 2 Injektionen vor Beginn der Zeckensaison im Abstand von 3 bis 5 Wochen
  • Auffrischung anschließend erst nach einem Jahr notwendig,
    solange der Hund keinem erhöhten Risiko ausgesetzt ist.

Grundsätzlich:

  • Um einen nötigen Impfschutz aufrechtzuerhalten,
    ist eine jährliche Impfauffrischung nötig.

Was hilft noch gegen Zecken?

Um einer Übertragung von Krankheitserreger durch Zecken vorzubeugen, gibt es Arzneimittel, sogenannte „Antiparasitika“.
Hierbei spricht man auch von einem „chemischen“ Zeckenschutz.

Diese Produkte gibt es in verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten.
Es gibt sie als:

  • Halsbänder,
  • Spot-on-Präparate,
  • Tabletten oder Sprays.

Alle diese Präparate arbeiten mit einem Nervengift, dass die Zecken, aber auch teilweise Flöhe oder Haarlinge,
also weitere Parasiten, unschädlich macht und abtötet.

Antiparasitika als „chemische Zeckenabwehr“

Mahnung:

Ist dein Hund chronisch erkrankt, solltest du mit deinem Tierarzt absprechen, ob du ein solches Zeckenmittel anwenden darfst.

Wer chemische Zeckenmittel verwendet, sollte grundsätzlich bedenken:
Was auf Organismen, hier eben die Parasiten, giftig wirkt, ist weder für den Hund,
noch für den Menschen in der Anwendung wirklich unproblematisch!

Halsbänder

Bei der Verwendung von Halsbändern verteilt sich der Wirkstoff über den gesamten Körper des Hundes,
in seiner Fettschicht (Lipidschicht) der Haut. Da das Halsband mit dem Wirkstoff beschichtet ist.

Für eine dauerhafte, gute Wirkungsweise, ist es natürlich nötig, dass der Hund das Halsband ständig trägt.

Lernpfote e.V. Blogbeitrag: Zecken beim Hund Teil 2

Durch die Wirkstoffe werden Zecken abgeschreckt und damit vom Zustechen abgehalten.
Das rührt daher, dass die Zecke durch den Wirkstoff, das Gefühl hat, als würde sie auf einer heißen Herdplatte laufen.
Die Zecke fällt vom Hund ab, noch bevor sie stechen kann und mit ihrer Blutmahlzeit beginnt.

Im weiteren Verlauf wird das Nervensystem der Zecke so stark geschädigt, dass sie wenig später stirbt.

Der beschriebene Effekt wird als Repellenswirkung oder auch als Anti-Feeding-Effekt bezeichnet, da die Zecke am Stich gehindert wird.

Gleichzeitig wird die Zecke aber auch durch den Kontakt mit dem Wirkstoff gelähmt und getötet.
Hierbei ist es unwesentlich an welcher Stelle am Hundekörper sich die Zecke befindet,
denn der Wirkstoff des Anti-Zecken-Mittels, ist wie schon beschrieben, über den ganzen Körper des Hundes verteilt.

Wichtig:

Nicht jedes chemische Zecken-Halsband wirkt bei jedem Hund gleich gut.
Die Zecke kann auch gegen den Wirkstoff des Halsbandes immun sein.
Daher solltest du trotz des chemischen Zecken-Halsbandes, deinen Hund wie schon beschrieben,
nach jedem Spaziergang auf Zecken untersuchen, durchkämmen und zusätzlich abfrotieren.

Stellst du fest, dass dein Hund trotz des chemischen Zecken-Halsbandes noch häufig von Zecken aufgesucht wird,
probiere gegebenenfalls einen anderen Wirkstoff als Halsband aus.

Die Gefahr eines Zecken-Halsbandes

Der Wirkstoff eines Zecken-Halsbandes verbleibt in der Fettschicht der Haut.
Somit gelangt der Wirkstoff nicht in den Körper des Hundes.
Allerdings nimmt der Hund den Wirkstoff evtl. auf, wenn er verletzte Stellen am Körper beleckt.

Zu den bekanntesten Zeckenhalsbänder gehören

Beide Halsbänder unterscheiden sich in ihrer Wirkstoffen

Dies ist ein Insektizid (Insektenvernichtungsmittel) und Akarizid (Milbenbekämpfungsmittel).

  • Es schützt neben Zecken auch gegen Sandmücken und Stechmücken.
    Daher ist es gerade auch für den Urlaub geeignet, um den Hund vor
    * Babesiose,
    * Ehrlichose,
    * Leishmaniose und
    * Herzwürmern zu schützen.

Vielleicht interessiert dich an dieser Stelle auch unser Artikel „Wurmkur beim Hund“.
Für den Blogbeitrag klicke gerne „HIER“.
Die entsprechende Podcast-Folge Nummer „027 Wurmkur beim Hund“, findest du über einen Klick „HIER“.

Imidacloprid ist wirksam gegen Flöhe und Haarlinge.
Flumenthrin hat die Wirkung eine Blutmahlzeit der Zecke zu verhindernden und
diese am Stechen und Saugen zu hindern, weil der Wirkstoff Zecken fernhält.

Gleichzeitig wirkt auch dieses Halsband gegen die Infektion einer Leishmaniose durch die Sandmücken.

Wichtig:

Einige dieser Halsbänder sind für Wasserorganismen und Fische ebenfalls giftig.
Daher sollte man seinem Hund das Halsband abnehmen, bevor er schwimmen geht.

Vorsicht gerade auch bei kleinen Kindern, die im Haushalt leben.
Bei sehr intensivem Kuschel-Kontakt zum Hund, ist man ebenfalls immer mit den Wirkstoffen im Kontakt.

Auch haben ältere Hunde oft weniger Hautfett als jüngere Hunde.
Daher kann es sein, dass der Wirkstoff, der sich über die Haut verteilt, in der Wirkungsweise verlangsamt ist.

Die Wirkungsweise von Halsbändern gegen Zecken sind grundsätzlich gemindert, wenn

  • dein Hund regelmäßig schwimmen geht,
  • der Hund bei Regen durchnäßt wird oder
  • du ihn mit einem Shampoo regelmäßig wäschst.
Vorteile eines Zeckenhalsbandes
  1. Alle Wirkstoffe werden nur nach und nach abgegeben.
    Das macht es dem Hundeorganismus leichter, mit den Wirkstoffen zurechtzukommen.
  2. Reagiert dein Hund mit Nebenwirkungen auf die Wirkstoffe, kannst du das Halsband unkompliziert entfernen und deinen Hund zusätzlich noch gründlich waschen, um ihn von den Wirkstoffen schnellst möglichst zu befreien.
  3. Diese Halsbänder haben eine lange Wirkungsweise.
    Je nach Präparat bis zu 8 Monaten.

Spot-on-Präparate (auch hier chemische Produkte)

Spot-Ons sind Flüssigkeiten, die dem Tier auf die Haut aufgetragen werden
und zwar hauptsächlich im Nackenbereich, zwischen die Schulterblätter.
Bei größeren Hunderassen auch auf den Rutenansatz.

Hier zieht es in die oberste Hautschicht, die Fettschicht ein und
der Wirkstoff verteilt sich über die Haut, auf den gesamten Hund.

Je nach Präparat werden die Zecken davon abgehalten, überhaupt auf den Hund zu gehen oder
die Zecke stirbt, sobald sie den Wirt sticht.

Ein Schutz besteht ungefähr über vier Monate.

Ungeeignet ist das Präparat für Hunde, die eine Hauterkrankung oder eine offene Verletzung haben.

Außerdem sollte dein Hund in den ersten Tagen nach der Anwendung eines Spot-on Präparates nicht schwimmen gehen oder von dir gebadet werden, damit die Wirkstoffe in die Hautschichten eindringen können und die Anwendung nicht wirkungslos ist.

Lese hier unbedingt auch die Gebrauchsanweisung zu dem von dir genutzten Präparat.
Bei einigen, ist das Schwimmen des Hundes in öffentlichen Gewässern nicht erlaubt, weil sie die im Wasser lebenden Organismen schädigen.

Wichtig:

  • Dein Hund darf die Flüssigkeit des Spot-ons nicht erreichen und sie ablecken können.
  • Damit die Flüssigkeit auf die Haut deines Hundes gelangt, musst du bei Hunden mit viel und dichtem Fell, das Fell gut scheiteln und auseinander halten, um so die Flüssigkeit nach und nach auf die Haut deines Hundes aufzubringen.
  • Vermeide selbst den Kontakt mit der Flüssigkeit. Benutzte evtl. Einmalhandschuhe.
  • Achte auch beim Streicheln darauf, am Anfang nicht an die Auftragungs-Stelle zu kommen.
  • Ein durchgehender Zeckenschutz ist nur gewährleistet, wenn auch hier die Behandlung lückenlos erfolgt.
    Daher achte bei deinem verwendeten Spot-On-Präparat auf die angegebene Wirkungsdauer.

Warnung:

Zecken-Präparate für deinen Hund können für Katzen lebensgefährlich sein!
Katzen fehlt ein bestimmtes Enzym, um den Wirkstoff dieser Präparate abzubauen.
So führen auch geringe Mengen zu schwerwiegenden und oft tödlichen Vergiftungserscheinungen.

Leben Katzen im Haushalt, ist es hier sinnvoll, ein Präparat zu wählen, was sowohl bei Katzen, als auch bei Hunden angewendet werden kann.

Dies sind die gängigsten Spot-on Präparate

  • Advantix
    Als Spot-on Präparat enthält Advantix, die Wirkstoffe Permethrin und Imidacloprid.
    Das Präparat wirkt abweisend auf
    * Flöhen,
    * Zecken,
    * Stechmücken,
    * Stechfliegen und
    * der Schmetterlingsmücke.

Dein Hund sollte unter Gabe des Spot-ons nicht schwimmen gehen, da das Medikament für Wasserorganismen schädlich ist und sich die Wirkung beim Hund vermindert.
Advantix ist für Katzen giftig!

Achtung – Wichtiger Hinweis zu dem Wirkstoff Permethrin

Permethrin – ist ein Insektizid, also ein Wirkstoff, der zur Abtötung von Insekten benutzt wird.
Permethrin ist als Insektizid in Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Land- und Forstwirtschaft verboten.

In der Tiermedizin findet es weiterhin Anwendung in Spot-ons.
Obwohl man bei der „Braunen Hundezecke“ bereits Resistenzen gegenüber dem Wirkstoff beobachtet hat.

A. L. Eiden et al.: Determination of metabolic resistance mechanisms in pyrethroid-resistant and fipronil-tolerant brown dog ticks.
In: Medical and veterinary entomology. Band 31, Nummer 3, 09 2017, S. 243–251, doi:10.1111/mve.12240, PMID 28639697

  • Effipro *
    Dieses Spot-on Präparat enthält den Wirkstoff, Fipronilum.
    Es wirkt gegen:
    * Flöhe und
    * Zecken.
    Effipro hat keine hohe abweisende Wirkung, daher besteht immer die Möglichkeit, dass Zecken erst nach dem Stich abgetötet werden.
    Auch bei diesem Präparat sollte dein Hund, nach der Anwendung nicht schwimmen gehen, da auch Effipro giftig für Wasserorganismen ist.
  • Exspot*
    Bei diesem Präparat wird der Wirkstoff Permethrin verwendet. (siehe oben, „Hinweis zum Wirkstoff Permethrin“)
    Export wird angewendet gegen:
    * Zecken,
    * Flöhe und
    * Schmetterlingsmücken.
    Auch bei diesem Präparat sollte dein Hund nicht ins Wasser gehen, denn auch Exspot ist für Wasserorganismen giftig. Außerdem läßt die Wirkung beim Durchfeuchten der Haut nach.

Warnung:
Exspot ist für Katzen giftig.

  • Frontline *
    Dieses Spot-on Präparat enthält den Wirkstoff Fipronil, der die Parasiten beim ersten Fell- und Hautkontakt oder Biss abtötet.
    Frontline hat keine abhaltende Wirkung auf Parasiten.
    Frontline wirkt gegen:
    * Flöhe,
    * Zecken und
    * Läuse.

Tabletten gegen Zecken

Neben den Zecken-Halsbändern und Spot-On-Präparaten gegen Zecken, gibt es auch Tabletten gegen Zecken und Flöhe.

Tabletten-Präparate:

  • NexGard; enthält den Wirkstoff Afoxolaner.
  • Simparica; enthält den Wirkstoff Sarolaner.
  • Comfortis; enthält den Wirkstoff Spinosad.
  • Bravecto; enthält den Wirkstoff Fluralaner.

Der Wirkstoff der Tablette gegen Zecken und Flöhe, reichert sich

  • im Fettgewebe,
  • in einzelnen Organen wie der Leber und der Niere,
  • sowie in den Muskeln an.

Die Zecken-Tablette hat keine abwehrende Wirkung auf die Parasiten, sondern die Zecke nimmt den Wirkstoff des Anti-Zeckenmittels, nach dem Stich, während ihrer Blutmahlzeit auf und stirbt schließlich daran.

Gerade die Kautablette „Bravecto“ steht immer wieder in der Diskussion, starke Nebenwirkungen zu erzeugen.

Eine Studie zu Bravecto findest du „HIER“.

„Hier“ wurde die Erregerübertragung unter „Bravecto“ beurteilt.

Etwas zur Abtötungsgeschwindigkeit, kannst du „HIER“ nachlesen.

Auch die Sicherheit der kombinierten Behandlung von Hunden
mit BravectoTM (Fluralaner) und dem ScaliborTM Protectorband (Deltamethrin) wurde untersucht.
Lesne kannst du es „HIER“

Hinweis:

Die Langzeitfolgen nach der regelmäßigen Gabe von Zeckentabletten, sind noch nicht untersucht worden.

Wie gebe ich meinem Hund eine Kautablette richtig?

In der Regel nehmen Hunde Kautabletten gerne, denn sie Geschmacksstoffe enthalten, die Hunde mögen.
Sollte dein Hund die Kautablette allerdings nicht freiwillig nehmen wollen, kannst du sie auch mit etwas Futter oder direkt ins Maul geben.

Du solltest die Kautablette immer im Ganzen füttern.
Zerbrichst oder zerkleinerst du sie, ist die richtige Dosierung oder die vollständige Aufnahme des Wirkstoffs nicht mehr sichergestellt.

Nachteile von chemischen Zecken-Präparaten:

  • Keines der genannten chemischen Zecken-Präparate ist frei von Nebenwirkungen und damit ohne Risiko für den Hund.
    Nicht jedes Präparat wird von jedem Hund vertragen.
  • Trotzdem du ein Zeckenmittel für Hunde verwendest, ist es möglich, dass dein Hund gestochen und Krankheiten übertragen werden.
    Daher ist es wichtig, deinen Hund weiterhin nach jedem Spaziergang auf Zecken hin:
    * abzusuchen
    * durchzukämmen und
    abzufrottieren

    Um so nach Zecken zu suchen und deinen Hund vor einem möglichen Biss zu schützen.
  • Zeckenmittel, gerade Zeckenhalsbänder oder Spot-on Präparate sind nicht wasserfest.
    Sie verlieren ihre Wirkung:
    * nach dem Schwimmen deines Hundes oder
    * auch bei starkem Regen und
    * wenn du ihn regelmäßig badest.
  • Zeckenmittel, die die Zecke während einer Blutmahlzeit „nur“ absterben lassen, vergrößern vielleicht das Risiko einer Infektion.
    Man geht hier davon aus, dass während des Sterbens, die Erreger, die sich im Darm der Zecke befinden,
    von ihr in die Wunde des Wirts abgegeben werden und ihn so infizieren.

Mögliche Nebenwirkungen der chemischen Zeckenmittel

  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • vermehrter Speichelfluss
  • stumpfes Fell
  • Fellausfall
  • Juckreiz
  • schuppige Haut
  • Entzündungsreaktionen der Haut
  • bis hin zu Ekzemen der Haut
  • Hotspots (entzündete Hautstellen)
  • Apathie
  • evtl. treten neurologische Symptome auf, wie
    – Zittern
    – Krämpfe
    – Lähmungen

Achtung beim MDR1-Defekt

Zecken beim Hund Teil 2 - Vorbeugen-entfernen-Schutz

Gerade Hütehunde, wie Collies, Shelties oder Aussies können einen Gendefekt haben.
Häufig betroffen sind aber auch der Weiße und der Deutsche Schäferhund.

Man spricht auch vom MDR1-Defekt.

Dieser Gendefekt führt zu einer Unverträglichkeit von Zeckenmitteln.

Hunde mit diesem MDR1-Defekt haben eine durchlässigere Blut-Hirn-Schranke, als Hunde ohne diesen Gendefekt.
Daher kommt es bei ihnen unter bestimmten Medikamenten zu einer bis zu hundertfach höheren Konzentration des Wirkstoffes im Gehirn und dieser dringt dort in das Nervengewebe ein.

Rassen die betroffen sein können und deren Häufigkeit

  • Kurzhaar Collie (86 %)
  • Langhaar Collie (55-57 %)
  • Longhaired Whippet (42-65 %)
  • Miniature Australian Shepherd (20-50 %)
  • Australian Shepherd (17-46 %)
  • Shetland Sheepdog (Sheltie)  (7-35 %)
  • Silken Windhound (18-30 %)
  • McNab (17-30 %)
  • Wäller (17-19 %)
  • English Shepherd (7-15 %)
  • Weißer Schäferhund (14 %)
  • Old English Sheepdog (Bobtail) (1-11 %)
  • Deutscher Schäferhund (6-10 %)
  • Border Collie (1-2 %)

Gleichzeitig können natürlich auch alle Mischlinge (mit 1-7 %) aus diesen Rassen betroffen sein.

Diese Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Wirkstoffen in Medikamenten oder Anti-Zeckenmitteln,
kann sich durch folgende Symptome äußern:

  • Bewegungs- und Koordinationsstörungen,
  • Zittern,
  • Benommenheit,
  • Erbrechen,
  • Desorientierung und
  • vermehrtem Speichelfluss

Wenn du einen Hund der oben genannten Rasse, oder einen Mischling aus diesen Rassen hast, dann lasse ihn unbedingt auf den MDR1-Defekt testen, wenn du darüber bei deinem Hund nichts weißt.

Der Test erfolgt über eine Blutuntersuchung in der Praxis deines Tierarztes oder über einen Wangenabstrich.

Diesen Gentest über einen Wangenabstrich kannst du bequem von zu Hause machen.

Den Test findest du hier: DNA Test MDR1 Hund

https://vetevo.de/products/dna-gesundheitstest-hund

Warnung:

Auf diese Wirkstoffe in Zeckenmittel solltest du bei deinem Hund, mit MDR1-Defekt verzichten:

  • Ivermectin,
  • Doramectin,
  • Selamectin,
  • Moxidectin,
  • Milbemycinoxim

Ebenfalls eine Gefahrenquelle:
– Pferdeäpfel –

Der oben genannte Wirkstoff, Ivermectin, wird auch zur Entwurmung von Pferden angewendet.
So kann es bei der Aufnahme schon von kleinen Mengen an Pferdeäpfeln, durch den Hund mit MDR1-Defekt, zu schlimmen Vergiftungen kommen.

Wichtig

  • Informiere jeden behandelnden Tierarzt, über den Gendefekt deines Hundes.
    Denn bei der Gabe von Medikamenten muss unbedingt auf die Wirkstoffe und eine vorsichtige Dosierung geachtet werden.
  • Anstelle einer Wurmkur bei deinem Hund, hast du hier auch die Möglichkeit den Kot regelmäßig untersuchen zu lassen.
    So hältst du die Gabe von Wurmkur-Mitteln so gering wie möglich.

Informationen dazu, findest du „HIER“ in dem Blogbeitrag: „Wurmkur beim Hund“.
Und „HIER“, in der entsprechenden Podcast-Folge:„ Folge-Nr. 027 Wurmkur beim Hund“

Hinweis:

Informationen über die Anwendung und mögliche Nebenwirkungen von Wirkstoffen,
sowohl beim Menschen, als auch beim Tier, findet du auf der Seite www.tierarzneimittel.ch.
Pharmakologen und Toxikologie der Vetsuisse Fakultät Zürich haben dort ein umfangreiches und
ständig aktualisiertes Tierarzneimittel-Nachschlagewerk zusammengetragen.

Gebe für deine Recherche einfach den Markennamen des Präparates in die Suchmaske ein.

Was tun beim Verdacht von Nebenwirkungen auf Zeckenmittel?

Mein dringender Aufruf an dich:

Hast du auch nur den geringsten Verdacht, dass eine Floh- und Zeckenschutz-Tablette bei deinem Hund eine Nebenwirkung verursacht hat, melde dies sofort.
Auch wenn es schon Wochen oder Monate zurückliegt oder dein Hund gar verstorben ist.
Ein Beweis dafür ist nicht nötig!

Deine Angaben werden vertraulich behandelt und von Spezialisten ausgewertet.
Auch dein Tierarzt ist durch die Berufsordnung zu einer Meldung „vermuteter“ Nebenwirkungen verpflichtet!
Sollte dein Tierarzt sich weigern eine Meldung zu machen, dann übernehme es einfach selbst!

Beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit findest du
das „Formular zur Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) von Tierarzneimitteln“.
Klicke „HIER“, so gelangst du zum Formular und kannst direkt alle relevanten Informationen eingeben.

Für weitere Informationen klicke bitte „HIER“.

Zusätzlich solltest du ein Meldung über das Paul-Ehrlich-Institut machen.
Zum „Formular zur Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) von Tierarzneimitteln“, gelangst du „HIER“, mit einem Klick.

Auch hier werden deine Angaben vertraulich behandelt.

Warum ist eine Meldung über vermutete Nebenwirkungen so wichtig?

Gehen zu wenige oder kaum Meldungen über vermutete Nebenwirkungen bei den Behörden ein, geht man dort davon aus,
dass mit den Medikamenten alles in Ordnung ist, sprich das Medikament in seiner Anwendung völlig sicher ist.

Mit Meldung über vermutete Nebenwirkungen kann der Patient und Nutzer eines Medikamentes erwirken, dass Beipackzettel aktualisiert und geändert werden.
Tierärzte können so auf mögliche Gefahren noch genauer hinweisen oder Mittel müssen vielleicht auch ganz vom Markt genommen werden.

Ich wünsche deinem Vierbeiner weiterhin eine stabile Gesundheit und euch beiden eine gute Zeit.

Herzliche Grüße Stephanie

Diesen Artikel kannst du dir auch kostenlos im Lernpfote-Podcast anhören.
Wie?
Klicke einfachHier für die Folge: „094 Zecken beim Hund Teil 1“

Wenn dir unsere Informationen rund um das Thema Hund gefallen, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spende jetzt mit Paypal.

Die Lernpfote unterstützen, kannst du mit einem Klick „HIER“.

Im Podcast erscheinen regelmäßig neue Themen rund um den Hund.
Am besten abonnierst du ihn jetzt gleich, um keine Folge zu verpassen.

Unsere Facebook-Gruppe, um dich mit Gleichgesinnten auszutauschen,
findest du Hier: „- Lernpfote Coaching-Gruppe -„

Hast du Fragen oder Anregungen?

Dann schreibe mir gerne eine Email an lernpfote@web.de oder ein private Nachricht
über die social Media Kanäle: Facebook oder Instagram.

Alle meine Darlegungen und Empfehlungen sind sorgfältig recherchiert, sind aber ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

Hinweis:

Kläre gesundheitliche Fragen abschließend mit deinem Tierarzt.

Der Inhalt dieses Beitrags dient ausschließlich der Information.
Er stellt in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch Tierärzte oder Tierheilpraktiker dar.

Immer muss das passende Arzneimittel oder die richtige Potenz für das passende Mittel zusammen mit dem Tierarzt oder dem Tierheilpraktiker gefunden werden.

Halter deren Hund Gesundheitsprobleme hat, fordere ich ausdrücklich auf, im Bedarfsfall immer einen Tierarzt aufzusuchen.
Wende dich in Fragen der Gesundheit deines Hundes, an den Tierarzt deines Vertrauens.
Beginne, verändere oder setze keine Behandlung eigenständig ab.

Du darfst und kannst Inhalte dieses Beitrages nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder
für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwenden.

Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch unserer Informationen entstehen,
kann www.lernpfote.de nicht zur Verantwortung gezogen werden – weder direkt noch indirekt.


Quellen und weitere Informationen:

Die in der Folge erwähnte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Viren, als Gefahr für uns Menschen.

Informationen über die Anwendung und mögliche Nebenwirkungen von Wirkstoffen,
sowohl beim Menschen, als auch beim Tier, findet du auf der Seite www.tierarzneimittel.ch.

Beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit findest du
das „Formular zur Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) von Tierarzneimitteln“.
Klicke „HIER“, so gelangst du zum Formular und kannst direkt alle relevanten Informationen eingeben.

Für weitere Informationen klicke bitte „HIER“.

Zusätzlich solltest du wie angesprochen, ein Meldung über das Paul-Ehrlich-Institut machen.
Zum „Formular zur Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) von Tierarzneimitteln“, gelangst du „HIER“, mit einem Klick.
Auch hier werden deine Angaben vertraulich behandelt.

In der Folge erwähnte Studien:

  • A. L. Eiden et al.: Determination of metabolic resistance mechanisms in pyrethroid-resistant and fipronil-tolerant brown dog ticks.
    In: Medical and veterinary entomology. Band 31, Nummer 3, 09 2017, S. 243–251, doi:10.1111/mve.12240, PMID 28639697
  • Eine Studie zu Bravecto findest du „HIER“.
  • „Hier“ wurde die Erregerübertrageung unter „Bravecto“ beurteilt.
  • Etwas zur Abtötungsgeschwindigkeit, kannst du „HIER“ nachlesen
  • Auch die Sicherheit der kombinierten Behandlung von Hunden
    mit BravectoTM (Fluralaner) und dem ScaliborTM Protectorband (Deltamethrin) wurde untersucht.
    Lesen kannst du es „HIER“

Erste Veröffentlichung am 28. April  2020
Überarbeitet am: 3. Mai 2022 und 16. Mai 2022

(Alle Angaben ohne Gewähr.)

* Bei diesen Links, handelt es sich um einen Empfehlungslink.
Das bedeutet, dass Du keinen Cent extra bezahlst,
die Lernpfote jedoch eine kleine Provision erhält,
falls Du dich für den Kauf über diesen Link entscheidest.
Damit kannst du unsere Arbeit hier unterstützen und dazu beitragen,
dass wir auch weiterhin viele hilfreiche Informationen für Hundehalter
wie dich zur Verfügung stellen können. Wir sagen herzlichen Dank!