Unsere Wolfspatenschaft

Warum uns die Wolfspatenschaft so wichtig ist

Wölfe sind hoch soziale Familientiere. Aber sie können auch einzeln unterwegs sein können.
Wölfe kommen bestens in den unterschiedlichsten Lebensräumen zurecht, einschließlich Kulturlandschaften.
Damit bezeichnet man Landschaft die dauerhaft vom Menschen sind.

 

Lernpfote - Unsere WolfspatenschaftWölfe sind extrem anpassungsfähig, durchaus auch tagsüber aktiv und nutzen primär aus energetischen Gründen menschliche Infrastruktur wie Wege, Straßen und Bahngleise.
Dass Wölfe dabei „ihre natürliche Scheu vor dem Menschen verlieren“, wie oftmals behauptet wird,
ist ein gerne überliefertes Märchen. 

 

 

Verhaltensökologie und Sozialverhalten von Wölfen sind komplex.
Daher können im Grunde genommen nur langzeitliche Freilandstudien brauchbare und aussagekräftige wissenschaftliche Erkenntnissen bringen.
Die längste Wolfsstudie jemals, die auf direkten Verhaltensbeobachtungen basiert, wurde im Rahmen
seiner „Bow Valley Wolf Behaviour Study“ von Günther Bloch durchgeführt.
Dessen Studienresultate, die er, seine Frau Karin und Freunde von 1992 bis 2016 in
25 Jahren Freilandforschung hauptsächlich in den kanadischen Rocky Mountains zusammentrugen,
wurden zuletzt in einem umfangreichen Buch veröffentlicht: 

Günther Bloch & John Marriott: „Die Pipestone Wölfe“
– Aufstieg und Fall zweier kanadischen Wolfsfamilien“
(Kosmos, 232 Seiten, 2017).*

Das aus diesen Büchern gewonnene größere und tiefere Verständnis zu „typischem“ Wolfsverhalten,
auch bezüglich Parallen und Unterschieden zum Hund, eröffnet uns u.a. konkrete Rückschlüsse für Zusammenhänge, Einflussfaktoren und feine Mechanismen im Verhalten unserer Hunde.
Natürlich sind Wölfe keine Hunde und Hunde keine Wölfe.
Dennoch sind viele Gemeinsamkeiten, wie etwa beim Beuteverfolgen und Beuteschütteln,
unzweifelhaft erkennbar. 

Seit 2016 beobachten die Blochs Wölfe zwar nicht nur noch gelegentlich, aber dennoch sehr zielgerichtet.

Günther Bloch:
„Wir dokumentieren von Anfang an wölfisches Verhalten und deren typisches Alltagsleben,
in Koexistenz mit dem Menschen, anstatt darüber theoretisch zu debattieren oder
womöglich haltlose Gerüchte zur Gefährlichkeit des Wolfes in die Welt zu setzen.
Wir wissen im Gegensatz zu irgendwelchen Theoretikern aus eigener Anschauung,
was „normal“ ist und was nicht!“

Was ist das Besondere an einer Patenschaft in Kanada?

Wie wir in der Vergangenheit im Banff National Park und auch anderenorts immer wieder
dokumentieren konnten, leben manche Wolfsfamilien mitunter lange Jahre,
in unmittelbarer Nachbarschaft zum Menschen.
Solche top-angepassten Tiere sind in der Norm den ganzen Tag aktiv,
ohne dem Menschen gefährlich zu werden.
Auch wenn man sie hier und dort zu Gesicht bekommt, gehen Wölfe dem Menschen aus dem Weg. 

In Banff konnten wir praxisnah beobachten, was wild lebende Wölfe,
die sich zum Beispiel in Stadtnähe angesiedelt haben, tatsächlich tun.
Trotz der „Nähe zum Menschen“ gab es keinen einzigen Vorfall, keine einzigen Angriff eines Wolfes
auf Spaziergänger, Jogger, Radfahrer oder Kinder. Auch nicht im Wald. Nirgendwo. 

Durch deine Patenschaft für das „Banff Town Pack“ erfährst du, wie sich bestimmte Wölfe,
die auch heutzutage gelegentlich sogar in der Peripherie der Kleinstadt Banff, Hirsche und Rehe erbeuten, gegenüber Menschen (mit und ohne Hund) im Alltag ganz praktisch verhalten.

Jeder Wolfspate, jede Wolfspatin, erhält gleich zu Beginn eine ganze Reihe an Forschungsberichten zu den unterschiedlichsten Themen.
Günther Bloch´s Berichte basieren auf methodisch korrekt zusammengetragenem Datenmaterial.
Nicht auf irgendwelchen Theorien. 

So wirst du Wolfspate von freilaufenden Wölfen

Hundefreunde, Wolfs- und Naturliebhaber, finden nähere Informationen unter: 

Hunde-Farm Eifel – Wolfspatenschaft

 

* Bei diesem Link, des oben genannten Buches, handelt es sich um einen Empfehlungslink.
Das bedeutet, dass Du keinen Cent extra bezahlst,
die Lernpfote jedoch eine Kommission erhält,
falls Du dich für den Kauf über diesen Link entscheidest.