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Zecken beim Hund Teil 3 – Basis – natürliche Zeckenmittel – Lösung

Zecken beim Hund Teil 3

In allem was du bisher über die Zeckenabwehr, in den Teilen 1 und 2, lesen oder hören konntest,
ging es darum, was die Zecken anlockt und was sie abstößt.

Daraus ergibt sich, du solltest alles nutzen, was deinen Hund für Zecken unattraktiv macht.

Beginnen möchte ich deshalb mit der Frage, was du tun musst, um deinen Hund, so unattraktiv zu machen, dass ihm Zecken erst gar nicht gefährlich werden.

Die Basis einer effektiven Zeckenabwehr

Zecken beim Hund

Immer häufiger zeigt sich, dass bei der Vorbeugung gegen Zecken, auch der Stressfaktor beim Hund und sein intaktes Immunsystem, eine wichtige Rolle spielen. 

Ist der Allgemeinzustand des Hundes schlecht, weil der Hund vielleicht gestresst ist oder das Immunsystem des Hundes geschwächt ist, haben Parasiten ganz allgemein, ein leichtes Spiel. 

Der Hund ist, was er ißt.

Damit lohnt es sich zunächst immer die Ernährung deines Hundes genauer zu überprüfen.
Je ausgewogener die Ernährung deines Hundes ist, desto stärker ist auch sein Immunsystem. Genau das hat auch wieder Auswirkungen auf seinen Körpergeruch. 

Daher achte in erster Linie auf seine ausgewogene Ernährung, mit allen wichtigen Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen.
Zusätzlich unterstützen Obst und Gemüse sein Abwehrsystem und halten seine Darmflora gesund.

Im Rahmen meiner Ernährungsberatungen sind Kunden sehr häufig begeistert, dass der Hund deutlich weniger Zecken anzieht und
er auch weniger von Flöhen und Würmern befallen wird.
Denn gerade die Fütterung von minderwertigen Kohlenhydraten, wie etwa Mais, Getreide oder Reis, macht Hunde oft zu wahren Zecken-Magneten.

Eine gesunde Lebensweise ist damit die Grundlage für einen optimalen Zeckenschutz.
Denn funktioniert der Stoffwechsel deines Hundes nicht optimal, dann entstehen vermehrt Ammoniak, Buttersäure und Kohlendioxid.

Und die Stoffwechselfunktionen des Körpers lassen sich bei deinem Hund leicht durch eine ungesunde Lebensweise stören.

Etwa, wenn:

  • du viele chemische Produkte verwendest, wie Shampoos und Waschmittel.
  • Gifte durch Parasitenabwehr-Präparate abgebaut werden müssen
  • wiederholt Impfungen erfolgen
  • Wurmkuren verabreicht werden
  • dein Hund schlecht über die Nahrung versorgt wird.
  • dein Hund Übergewicht hat.
  • dein Hund Antibiotika einnehmen mußte.
  • deinem Hund ein Narkotika, für eine Operation gegeben wurde.
  • dein Hund im täglichen Leben, Umweltgiften ausgesetzt ist.
  • dein Hund häufig gestresst ist, etwa durch Unter- oder Überforderung.

Bei all dem, wird die Entgiftungsfunktion der Leber gestört.

Doch die Leber ist beim Hund das wichtigste Stoffwechselorgan und ist an fast allen Stoffwechselvorgängen beteiligt.

Einige wichtige Aufgaben der Leber:

  • Die Lebe verfügt über eine große Blutversorgung. Sie filtert und reinigt das Blut und entfernt zum Beispiel überschüssiges Cholesterin.
  • Sie stellt in hoher Geschwindigkeit dem Hundeorgansimus, Energie zur Verfügung. Daher wird die Körpertemperatur zum großen Teil durch die Leber gesteuert.
  • In der Leber werden viele Nährstoffe umgewandelt und für den Körper nutzbar gemacht.
  • Außerdem ist die Leber ein wichtiger Speicher für Vitamine (wie Vitamin A, D, B12, Kupfer, Eisen, Zink, Kalium), Mineralstoffe und Fette.
  • Aus der Leber werden die Nährstoffe über die Blutbahnen, an andere Organe transportiert.
  • Die Leber speichert auch Zucker in Form von Glykogen.
    Bei einem sinkenden Blutzuckerspiegel, wandelt sie, mit Hilfe von Insulin, das Glykogen wieder in Glucose um und gibt es an das Blut ab.
  • Sie baut Ammoniak ab. Denn überschüssige Aminosäuren (Bausteine für Eiweiße) kann die Leber nicht speichern.
    So setzt sie verschiedenen Entgiftungsvorgänge in Gang und baut diese Stoffwechselprodukt ab.
  • Gleichzeitig wird die Leber dabei auch von der Produktion der Gallensäfte unterstützt.
    Diese sind ebenfalls für die Aufspaltung der verschiedenen Aminosäuren wichtig.

Arbeitet die Leber also nicht ausreichend gut, weil sie durch die oben beschriebenen Faktoren schon sehr belastet ist, wird Ammoniak nicht gut abgebaut.

Doch auch die Buttersäure, macht deinen Hund für Zecken interessant.

Nach einer Futterumstellung, auf frisches Futter stellen viele Hundehalter fest, dass ihr Hund nicht mehr so stark nach Hund riecht.
Verantwortlich für den intensiven „Hunde-Geruch“ sind Corynebakterien, die auf der Haut des Hundes leben und eine kurzkettige Fettsäure, nämlich Buttersäure produzieren.
Die Zusammensetzung der frischen Nahrung begünstigt jetzt ein gutes Hautklima.
Dadurch vermindern sich, die auf der Haut befindlichen Bakterien und der Hund verströmt keinen intensiven, unangenehmen Geruch mehr. 

Auch so wird der Hund durch ein verändertes Hautmilieu weiter unattraktiv für Zecken.
Denn Zecken reagieren, wie schon im ersten Teil beschrieben (Zecken beim Hund Teil 1) mit Hilfe ihres Haller´schen Organs auf den Geruch von Buttersäure.

Und drittens macht auch Kohlendioxid den Organismus deines Hundes für Zecken anziehend.

Hierbei sind ebenfalls eine falsche Ernährung und eine eventuelle zusätzliche Schadstoffbelastung dafür verantwortlich, dass der Organismus übersäuert.

Ob also Ammoniak, Buttersäure oder Kohlendioxid,  in geringen Mengen oder zu viel produziert wird, ist im Wesentlichen
von einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt und einer gut arbeitenden Leber abhängig.
All dies, beeinflusst du über die Ernährung deines Hundes. 

Die Grundlage für einen optimalen Zeckenschutz

Die gesunde Lebensweise deines Hundes:

  • Die Nahrung deines Hundes, sollte daher gesund und ausgewogen sein.
    Über das Futter muss dein Hund mit allen Nährstoffen versorgt sein, damit er alle Körperfunktionen optimal aufrechterhalten kann.
  • Unter jedem Medikament, das dein Hund nehmen muss, kläre mit deinem Tierheilpraktiker oder deinem Tierarzt,wie du die Darmflora deines Hundes unterstützen oder anschließend wieder aufbauen kannst. Denn die Gesundheit deines Hundes beginnt genau hier!
  • Chemische Mittel, solltest du so weit es geht, für deinen Hund nicht nutzen.
    Bespreche dich ausführlich mit deinem Tierheilpraktiker oder Tierarzt, ob eine Medikation, eine Impfung oder die intervallmäßige Wurmkur wirklich notwendig ist.Zecken beim Hund

Die Haut und der Darm deines Hundes sind die wichtigsten Organe seines Immunsystems.
Beide bilden die Barriere gegen schädliche Umwelteinflüsse, Schädlinge wie Würmern und Infektionen durch Parasiten.

Daher ist ein stabiles Immunsystem immer die Basis für eine gut Vorsorge.
Je gesünder dein Hund ist, desto leichter wird er gesundheitlich mit Herausforderungen fertig oder sie stellen im besten Fall keine Herausforderung für ihn da. 

Trotzdem kann es bei einer guter Ernährung wichtig sein, das Immunsystem deines Hundes zusätzlich zu unterstützen.
Gerade wenn dein Hund chronisch krank ist oder er vielleicht ein Antibiotikum braucht, also ein Medikament, das sein Immunsystem beeinflusst.

Gerade innerhalb der Zeckenzeit kann es daher hilfreich sein, den Hund zusätzlich mit weiteren Antioxidanzien zu versorgen, etwa mit Vitamin C und Vitamin K1.
Zusätzlich kannst du für ein gesundes Hautmilieu sogen, indem du deinen Hund mit einem Vitamin-B-Komplex* unterstützt.
Hierzu kommen wir auch noch bei den natürlichen Zeckenschutzmitteln. 

Es lohnt sich also, die Fütterung seines Hundes nicht nur für das allgemeine Wohlbefinden, sondern auch für eine stabile Gesundheit zu überdenken.

Kommen wir jetzt zu den Möglichkeiten des natürlichen Zeckenschutzes. 

Natürlicher Zeckenschutz durch Öle

Kokosöl*

Viele Hundehalter schwören auf Kokosöl.
Kokosöl* enthält Laurinsäure, die eine abschreckende Wirkung auf Zecken haben soll.
Kokosöl kannst du als Futterzugabe verwenden und auch in das Fell deines Hundes streichen.

An der Freien Universität Berlin, Arbeitsgruppe für angewandte Zoologie/Ökologie der Tiere, wurde in einem Labortest mit Zecken gezeigt, dass sich zwischen 81 und 100 Prozent der Zecken bereits von einer Lösung mit nur 10 % Laurinsäure abschrecken ließen. Auch eine zeckenabschreckende Wirkung beim Menschen wurde nachgewiesen. 

Daher wird auch für den Hund eine Nutzung von Kokosöl zum Fernhalten von Zecken empfohlen.  Allerdings sollte der Anteil an Laurinsäure ca. 60 % Laurinsäure enthalten, um den Wirt für Zecken unattraktiv zu machen. 

Anwendung:

Zum Schutz vor Zecken solltest du das Kokosöl, äußerlich, in der Wuchsrichtung des Fells deines Hundes auftragen.
Besonders an den Beinen, Bauch, Schenkelinnenseiten, Kopf, Hals, Nacken, Ohren und Rücken bis zum Schwanz, solltest du das Kokosöl gewissenhaft auftragen, da diese Stellen für Zecken besonders attraktiv sind.
Das Öl wird durch die Wärme deiner Hand flüssig, so kannst du es gut im Fell deines Hundes verteilen.
Die Dosierung ist hier abhängig von der Felllänge deines Hundes und der Qualität des Kokosöls.

Damit die Laurinsäure ihre volle Wirkung entfaltet, solltest du in der ersten Woche deinen Hund täglich mit dem Kokosöl einreiben.
Anschließend reicht ein Eincremen alle zwei Tage und schließlich zwei mal pro Woche. Zusätzlich eincremen solltest du nach jedem Schwimmen, Baden oder wenn dein Hund im Regen durchnässt worden ist. 

Nach dem Eincremen wirkt das Fell deines Hundes zunächst sehr fettig.
Nach einigen Stunden verliert sich das wieder. 

Zusätzlich kannst du zur Zeckenabwehr das Kokosöl noch über das Futter zuführen.
Dazu gebe einen Teelöffel Kokosöl pro 10 kg/Körpergewicht deines Hundes unter sein tägliches Futter.

Mögliche Nachteile von der Anwendung von Kokosöl

  • In größeren Mengen angewendet, verklebt Kokosöl das Fell. 
  • Es kann zu allergischen Reaktionen kommen.
  • Die Wärmeregulierung des Hundes wird wohlmöglich gestört.
  • Dreck und Staub bleiben im Fell kleben und verhindern eine natürliche Reinigung des Fells. 
  • Der Hund bekommt Durchfall, weil er sowohl mit Kokosöl gefüttert wird und er es sich auch aus dem Fell leckt.

Quellennachweis:

Studie der FU Berlin – Laurinsäure als Zeckenrepellent

Andirobaöl (carapa guianensis meliáceae)

Das Andirobaöl ist eines der am häufigsten verwendeten Öle im Amazonas Regenwald.
Seit Jahrhunderten nutzen die Naturvölker des Regenwaldes, das reine Andirobaöl in der traditionellen Medizin.
Andirobaöl liefert bis zu 10 % Linolsäure und enthält unter anderem Limonoid Andirobin, dem eine insektenabwehrende Eigenschaft zugeschrieben wird.

Ebenso wirkt Andirobaöl entzündungshemmend und wundheilend.

Der Geruch ist nussartig, zimtig, balsamisch und keksnotig.

Im Jahr 2014 wurde an der Universidade Estadual Paulista, Universität in Sao Paulo, Brasilien, die Wirkung von Andirobaöl auf weibliche Zecken untersucht.
Die Autoren der Studie empfehlen Andirobaöl als alternativen Zeckenschutz, da sie davon ausgehen,
dass es auf das Nervensystem und auf die neuronalen Funktionen von Zecken wirkt. 

Anwenden solltest du es 1 bis 2 mal in der Woche. Gebe dann einige Tropfen auf das Fell deines Hundes. 

Hinweis: 

Auch wenn das Öl für dich keinen unangenehmen Geruch verströmt, könnte dein Hund das anders sehen.
Hast du den Eindruck, er mag den Geruch nicht, dann verwende das Öl nicht.
Dein Hund kann dem Geruch, wenn er im Fell sitzt nicht ausweichen und das ist für ihn sehr unangenehm! 

Neemöl (Margosa-Extrakt: Neem):

Zur Herstellung des Öls werden die Neembaumsamen gesammelt und die Kerne gepresst.
Neemöl besteht aus mehr als 100 verschiedenen Inhaltsstoffen und wird in der traditionellen indischen Heilkunde Ayurveda eingesetzt.
Neemöl ist ein besonders bewährtes Mittel gegen Insekten, denn der Wirkstoff Azadirachtin, hemmt die Entwicklung von Insektenlarven.
Daher hat sich Neemöl bei Hunden nicht nur gegen Zecken, sondern auch bei Milben, Flöhen und Läusen bewährt. 

Leider riecht das Öl sehr unangenehm für den Hund und kann auch allergische Reaktionen auslösen. 

Verwende es niemals pur, sondern nur vermischt mit größeren Mengen, zum Beispiel, Kokosöl, Jojoba oder Schwarzkümmelöl.
Hier sollte das Verhältnis bei 1:10 liegen. 1Teil Neemöl, 10 Teile Kokosöl.
Es ist auch möglich den Geruch des Neemöls, mit einigen Tropfen Teebaumöl zu überdecken. 

Wichtig ist auch, Neemöl färbt helles Fell dunkel. 

Eine weitere Gruppe, die gegen Zecken eingesetzt wird, sind: 

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte und flüchtige Pflanzenessenzen.
Sie sind bei den meisten Pflanzen für den Duft verantwortlich.
Gleichzeitig übernehmen ätherische Öle aber auch die wichtige Aufgabe des Schutzes.
Sie umhüllen die Pflanze, um sie vor Pilzen, Viren und Bakterien, aber auch vor Fressfeinden und Insektenbefall zu schützen. 

Genau aus diesem Grund werden auch in Zeckenschutzmitteln für den Hund, ätherische Öle
aus Zedern, Nelken, Rosmarin, Lavendel, Eurkalyptus und Zitronella eingesetzt.

Ätherische Öle sind auch schon sehr genau untersucht worden.

Studie an der Coventry University in Großbritannien

Hier untersuchten Forscher der Universät zusammen mit Wissenschaftlern aus der Slowakein, ätherische Öle zur Zeckenabschreckung. 

Benutzt wurden auf 1 – 3 Prozent verdünnte Öle von: 

  • Basilikum (Ocimum basilicum)
  • Bergamotte (Citrus bergamia)
  • Citronella (Cymbopogon winterianus)
  • Echter Lavendel (Lavandula angustifolia)
  • Gewürznelke (Syzygium aromaticum)
  • Majoran (Origanum majorana) 
  • Pfefferminze (Mentha piperita) 
  • Quendel (Kriechender Thymian) (Thymus serpyllum)
  • Spearmint (Mentha spicata) 
  • Thymian (phenolische Chemotypen von Thymus vulgaris)
  • Zitroneneukalptus (Eucalyptus/Corymbia citriodora)

Hierbei haben Zecken abgehalten: 

  • Gewürznelkenöl zu 83%, 
  • Quendelöl zu 82% und
  • Thymianöl zu 68%,

Ebenso wurden Mischung von je 1,5%, verdünnten Ölen untersucht.
Eine Mischung aus Quendelöl und Citronelle hatte hierbei die stärkste Abwehrwirkung von 91 %.
Im Gegensatz zu einzelnen ätherischen Ölen, die auf 3% verdünnt waren.

Somit kann ein duftendes Zeckenhalsband oder Halstuch, mit ätherischen Ölen für deinen Hund gute Dienste tun.

Wichtig:
Dein Hund muss den Duft mögen und sollte nicht empfindlich darauf reagieren.

Anti-Zecken-Schutz selbstgemacht

Auch Sprays vor dem Spaziergang über das Fell deines Hundes aufgesprüht, können einen guten Dienst in der Zeckenabwehr leisten.

Dein selbstgemachtes Ant-Zeckenspray aus ätherischen Ölen 

Hierzu brauchst du:

  • ein Sprühflasche von mindestens einem Liter Fassungsvermögen
  • 50 Tropen ätherisches Öl
  • 1 Liter Wasser
  • evtl. etwas Aloesaft* zur Pflege
  • Mische zunächst das Wasser mit dem Aloesaft*. 
  • Gebe anschließend 50 Tropfen des ätherischen Öls in das Wasser.
  • Jetzt gut schütteln, damit sich die Inhaltsstoffe gut vermischen. 
  • Vor jedem Gebrauch erneut schütteln.
  • Und vorsichtig auf den Hund sprühen.
  • Beim Aufsprühen schütze unbedingt seine Nase und seine Augen.

Dein selbstgemachtes Anti-Zeckenspray aus Blüten oder Blättern

Hierzu brauchst du:

  •  eine Sprühflasche von mindestens einem Liter Fassungsvermögen oder ein Gefäß mit Deckel
  • 250 ml Apfelessig (evtl. Bio-Qualität)
  • eine Handvoll Blüten oder Blätter einige dieser obergenannten Pflanzen.
    Ich nutze dafür gerne Lavendelblüten.
  • Gebe die Blüten oder Blätter zu dem Apfelessig in das Schraubgefäß und mische alles gut.
  • Lasse die Blüten oder Blätter, 2 – 3 Wochen durchziehen. 
  • Anschließend siebe Blüten oder Blätter ab.
  • Und verdünne das ganze 1:2 mit Wasser.
    Also einen Teil Apfelessig, zwei Teile Wasser!
    Das ist sehr wichtig! Denn der konzentrierte Essig trocknet die Haut deines Hundes sonst sehr stark aus. 
  • Gebe das verdünnte Anti-Zeckenspray in deine Sprühflasche.
  • Bewahre dein Ant-Zeckenspray im Kühlschrank auf.
  • Vor dem Aufsprühen gut schütteln.
  • Und vorsichtig auf den Hund sprühen. 
  • Beim Aufsprühen schütze unbedingt seine Nase und seine Augen. 

Fertige Zeckenabwehr-Sprays

Möchtest du lieber ein fertiges Spray benutzen, empfehle ich dir das das Anti-Tique Spray von Lila Loves it.*

Das Spray enthält einen Zitronen-Eukalyptus Extrakt, Lavendel und Kokosöl.
Auch dieses Spray wird kurz vor dem Spaziergang auf das Fell oder die Haut deines Hundes aufgesprüht. 

 

Besonders bekannt als Zeckenabwehr-Mittel ist das Schwarzkümmelöl.

Schwarzkümmelöl*

Nachdem der Gymnasiast, Alexander Betz, 2014 bei „Jugend forscht“, eine Zecken-abschreckende-Wirkung entdeckt hat, ist Schwarzkümmelöl längst kein Geheimtipp mehr.
Im Nahen und Mittleren Osten wird Schwarzkümmelöl* bereits seit über 3.000 Jahren als Heil- und Gewürzpflanze genutzt. 

Auch der echte Schwarzkümmel ist reich an ätherischen Ölen.
Der wichtigste Bestandteil ist der pflanzliche Wirkstoff Thymoquinon.
Die Zecken werden durch den Geruch den Hunde aufgrund des Schwarzkümmelöls verströmen, abgeschreckt.
Unsere Hunde bauen diese ätherischen Öle über die Leber ab.
Daher hörte man schnell auch Gegenstimmen, dass Schwarzkümmelöl lebertoxisch sei. 

Doch wie so oft, macht auch hier die Menge das Gift.
Schwarzkümmelöl sollte nicht in hohen Mengen und auf Dauer als Zeckenschutz angewandt werden!

Hinweis: 

Es kann also sein, dass der Organismus deines Hund durch eine nicht artgerechte Ernährung und durch die Gabe von nötigen Medikamente etc.
bereits intensiv mit einer Verstoffwechselung und dem Abbau all dieser Dinge beschäftigt ist.
Hier ist die Leber deines Hundes, womöglich mit der Verarbeitung von weiteren Stoffen, wie ätherischen Ölen überlastet. 

Anwendung:

Gebe deinem Hund, Schwarzkümmelöl nur kurmäßig und nicht dauerhaft, sondern nur in der schlimmsten Zeckenzeit, etwa im Frühjahr bis zur Jahresmitte.
Die Menge halte klein und verwende nur wenige Tropfen, je nach Hundegröße.
Das Schwarzkümmelöl kannst du entweder als Gabe direkt über das Futter deines Hundes oder auf einem Leckerchen geben.
Verwende es keinesfalls löffelweise!
Verwende nur kontrollierte, hochwertige Öle und diese vorzugsweise in Bio-Qualität.

Warnung: 

  1. Bei leberkranken Hunden darfst du diesen natürlichen Zeckenschutz nicht verwenden.
    Auch wenn dein Hund dauerhaft zum Beispiel auf Schmerzmittel abgewiesen ist solltest du auf das Schwarzkümmelöl lieber verzichten.
    In beiden Fällen, ist die Leber deines Hundes bereits sehr beansprucht. 
  2. Wenn Katzen in deinem Haushalt leben, benutzte für sie einen anderen Zeckenschutz.
    Ihnen fehlt das Enzym um die sekundären Pflanzenstoffe, die Terpene, die in allen ätherischen Ölen enthalten sind, abzubauen.
    Deine Katze kann sich daran vergiften und Leberschäden davontragen. Im schlimmsten Fall kann deine Katze daran sterben.
  3. Ist deine Hündin trächtig, solltest du jetzt ebenfalls auf Schwarzkümmelöl verzichten, da die ätherischen Öle eine Fehlgeburt auslösen können. 

Zedernholz-Öl

Verwende Öle grundsätzlich äußerst sparsam. Gerade unsere Hunde reagieren ausgesprochen sensibel auf Gerüche.

Spare bei der Anwendung den Kopf und dabei insbesondere die Region um die Nase aus.
Gebe lediglich einen Tropfen des Zedernholz-Öls, auf jedes Schulterblatt und einen weiteren Tropfen an den Rutenansatz. 

Zedernholzspäne

Da der Geruch der Zeder auf Zecken abwehrend wirkt, kannst du auch direkt Zedernholzspäne nutzten und
diese als Füllmaterial für das Hundebett deines Hundes nehmen.

Geraniol 

Neben ätherischen Ölen aus Oregano, Wacholder, Thymian, Myrrhe, Grapefruit und Rosenholz, scheint Geraniol sehr wirkungsvoll zu sein. 

Eine Feldstudie im Jahr 2009, des Instituts für Landwirtschaft und Veterinärwesen in Marokko zeigte,
dass aufgesprühtes 1-prozentiges Geraniol bei Rindern den Zeckenbefall um 98,4 Prozent senken konnte.

14 Tage später war noch immer ein hoher Effekt nachweisbar
(„Efficacy of 1 % Geraniol (Fulltec®) as a tick repellent“)

Die entsprechende Studie findest du „HIER“.

Geraniol ist ein ätherisches Öl, dass in Muskat, Lorbeer, Koriander, aber auch in Geranien und Rosen vorkommt.
Gewonnen wird es aus der Duftgeranie.

Bei Zecken zerstört das Öl den Chitinpanzer und die Zecke stirbt.
Außerdem werden die Atmungsorgane der Zecke und auch die von Flöhen durch Geraniol verklebt.

Achtung:
Nicht alle Hunde vertragen Geraniol.
Manche Hunde zeigen Hautreaktionen und schuppiges Fell.  

Citriodiol*

Citriodiol wird aus dem Zitronen-Eukalyptus gewonnen und hat als ätherisches Öl ebenfalls,
eine abschreckende Wirkung auf Zecken.
Daher findest du es auch in einigen natürlichen Insektenschutzmitteln.

Hunde empfinden den Geruch des Zitronen-Eukalyptus als zu intensiv und damit oft als unangenehm.

Wie schon im ersten Punkt „Die Basis der Ernährung“ ausgeführt, ziehen die Ausdünstungen von Ammoniak, Buttersäure und Kohlendioxid, Zecken stark an.
Im Gegensatz zu den Gerüchen von ätherischen Ölen, wie hier das Citriodiol des Zitroneneukalyptus* und die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure. 

Nutze für deinen Hund einfach beide Komponenten für ein selbstgemachte Zeckenschutzmittel.

Zitronen-Eukalyptus-Kokosöl-Balsam

Für diesen selbstgemacht Zeckenschutz brauchst du:

  • ein Schraubglas von mindestens 250 ml Fassungsvermögen
  • 100 g Kokosöl
  • 10 – 20 Tropen Zitroneneukalyptusöl
  • evtl. zusätzlich jeweils:
    – 2 Tropfen Lavendelöl, Zedernholzöl und/oder Rosamrinöl
    Denn auch diese ätherischen Öle haben eine zeckenabwehrende Wirkung und
    du kannst den Duft für deinen Hund variieren.

Balsam anrühren:

  • Verflüssige zunächst das Kokosöl, in dem du es in ein Wasserbad hältst.
  • Kokosöl wird schon bei ca. 25 °C flüssig.
  • Rühre die ätherischen Öle unter.
  • Lasse das Kokosöl abkühlen.
  • Während das Kokosöl abkühlt und wieder fest wird, rühre es regelmäßig um. So verteilen sich alle Komponenten gleichmäßig mit dem Kokosöl.

Anwendung: 

Im Sommer ist Kokosöl ohnehin oft flüssig, da es schon bei ca. 25 °C schmilzt.
Da reicht schon eine kleine Menge, um deinen Hund damit einzureiben.

Im Winter, wenn der Balsam, bei kälteren Temperaturen fest ist, nehme ebenfalls eine kleine Menge aus dem Glas. Verreibe die Portion zwischen deinen Händen.
Anschließend streiche die Balsam, auf das Fell deines Hundes. 

Damit erhält dein Hund einen Schutz über bis zu vier Stunden.
Danach solltest du ihn erneut damit „eincremen“. 

Mögliche Nebenwirkungen ätherischer Öle

  • Verwende ätherische Öle nie unverdünnt.
    Denn sie können bei deinem Hund Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen.
    Führe daher erst einmal einen Verträglichkeitstest bei deinem Hund durch.
    Etwa indem du ihm das verdünnte, ätherische Öl an der Innenseite seines Vorderlaufs aufträgst.
  • Ätherische Öle durften sehr stark, dass ist Hunden oft unangenehm.
    Achte daher bei der Anwendung darauf, ob dein Hund sich damit wohlfühlt.
    Gehe daher sparsam mit der Anwendung um.
  •  Vermeide den Kontakt mit den Augen und der Nase deines Hundes, denn ätherische Öle können stark reizen.
  • Leben Hund und Katze zusammen in deinem Haushalt, benutze nur in Absprache mit deinem Tierarzt oder deinem Tierheilpraktiker, ätherische Öle als Zeckenschutzmittel.
    Katzen putzen sich sehr häufig. Ätherische Öle können gerade bei ihnen schwere Vergiftungen und Atemnot hervorrufen.
    Denn Katzen fehlt das Enzym um die sekundären Pflanzenstoffe, die Terpene, die in allen ätherischen Ölen enthalten sind, abzubauen. Deine Katze kann sich daran vergiften und Leberschäden davontragen. Im schlimmsten Fall kann deine Katze daran sterben.

Natürliche Halsbänder als Zeckenschutz

Halsbänder aus Bernstein*

Die Wirkung sogenannter Bernsteinzeckenhalsbänder ist sehr umstritten und die Erfahrungsberichte widersprechen sich.

Zur Wirkung von Bernstein gibt es zwei Theorien:

  1. Bernstein lädt das Fell des Hundes durch die Reibung elektrisch auf.
  2. Bernstein hält Zecken durch die ätherischen Öle ab.

Denn Bernstein ist kein Stein, sondern ein Harz. Bäume geben es ab, wenn die Rinde verletzt wurde und es dient auch der Insektenabwehr. 

Anwendung:

Wie bei allen Halsbändern, sollte auch das Bernsteinzeckenhalsband* eng anliegen.
Die Atmung des Hundes darf dabei allerdings nicht gestört sein.
Als Faustformel gilt, dass zwei Finger locker zwischen Hals und Halsband passen müssen. 

Ausserdem wird empfohlen, die Kette immer am Hund zu belassen.
Da sonst keine ausreichende Wirkung erzielt würde.
Eine Wirkung stelle sich in der Regel erst nach 3 bis 8 Wochen ein. 

Schlussendlich ist die Wirkung der Bernsteinketten wissenschaftlich nicht bewiesen.

Daher empfehle ich dir nicht nur auf die Kette als Zeckenschutz zu vertrauen, sondern andere Mittel in Kombination mit zu verwenden.
Da eine Bernsteinkette allerdings keine Nebenwirkungen verursacht, ist sie einen Versuch auf jeden Fall wert. 

EM Kreamikbänder*

EM steht für Effektive Mikroorganismen.
Dies sind hauptsächlich Milchsäurebaktieren, Photosynthesebakterien und fermentaktive Pilze.

Die EM-Keramikhalsbänder sind mit sogenannten EM-Keramik-Pipes versehen.
Das sind kleine Keramik-Röhrchen, die aus Ton gebrannt werden, der mit effektiven Mikroorganismen versetzt wurde.
Denn vor allem die Photosynthesebakterien und einige Milchsäurebaktierien haben die Eigenschaft,
Temperaturen von über 1.000 Grad C zu überleben.

So geben die Mikroorganismen ihre Wirkung an den Ton weiter. 

Wirkungsweise:

Diese Mikroorganismen verbessern womöglich durch das Tragen, beim Hund das Hautmilieu.
Umso gesünder das Hautmilieu des Hundes ist, desto weniger Parasiten werden angezogen.

Anwendung: 

Auch dieses Halsband sollte eng am Hals des Hundes anliegen.
Das Halsband sollte, um die volle Wirkung zu entfalten, Tag und Nacht getragen werden. 

Nach ungefähr 4 Wochen läßt die Wirkung des EM-Zeckenhalsbandes* nach.
Damit sich die Mikroorganismen wieder regenerieren und ihre Wirkung wiedererlangen, legt man das Keramikhalsband für eine Stunde in sauberes Wasser und läßt es anschließend in der Sonne trocknen. 

Warum die Wirkung von Hund zu Hund unterschiedlich ist, hängt vermutlich auch mit dem bereits bestehenden Hautmilieu des jeweiligen Hundes zusammen.

Gleichzeitig soll das Hautmilieu des Hundes durch das Tragen der EM-Keramikbänder verbessert werden. 

Quellen zu EM:

Bierhefe*

Bierhefe scheint auf Zecken eine abwehrende Wirkung zu haben.
Anscheinend mögen sie den Geruch der enthaltenen B-Vitamine nicht.
Bierhefe* wird über die Futtermahlzeit deines Hundes gestreut, wenn er dies mag.

Denn nicht allen Hunden ist Geruch der Bierhefe angenehm und sie verweigern dann ihr Futter.
Bierhefe kann bei deinem Hund auch Magen-Darm-Probleme auslösen, daher schleiche die Bierhefe immer langsam und in kleinen Dosen ein.
So gewöhnt sich dein Hund entsprechend daran.

Je nach Hersteller erhält der Hund einen Teelöffel pro 10 Kilogramm/Körpergewicht.
Für jedes weitere 2,5 Kilogramm zusätzlich einen viertel Teelöffel.

In der Zeckensaison kannst du deinem Hund auch die doppelte Dosis geben.
Die B-Vitamine die der Hundeorganismus nicht braucht, werden über den Urin wieder abgegeben. 

Achtung: 

Hat dein Hund eine Nierenerkrankung, solltest du den Phosphorgehalt im Futter beachten.
Ihm solltest du Bierhefe nur in geringer Dosis geben.

 

Zistrose gegen Zecken

Die Pflanze Cistus incanus oder auch Zistrose* genannt, hat einen sehr hohen Gehalt an Polyphenol.
Polyphenole stärken das Immunsystem.
Sie wirken entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell und gegen Erkrankungen, die Pilze verursachen.

Auch das wurde schon in einer Studie untersucht.

Zeckenbekämfung mit Zistrose (Cistus incanus)

Die Studie über die Anwendung von Cistus bei Hunden, wurde über eine schriftliche Befragung der Tierhalter, mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens durchgeführt.

In dieser Studie wurden 48 Hunde mit Zeckenmitteln behandelt.
Die Versuchshunde waren täglich in Wald und Flur unterwegs.
Die Hundebesitzer waren 2 Züchter, 2 Jäger, 16 Hundebesitzer und 1 Hundetrainer. 

32 Hunde  bekamen 1 Kapsel Zistrosenextrakt/pro Tag, über durchschnittlich 20 Tage.
10 Hunde erhielten das Spot-on-Präparat „Frontline“
6 Hunde erhielten keinen Zeckenschutz.

Die 6 Hunde ohne einen Zeckenschutz, hatten innerhalb des Testzeitraums von 20 Tagen,
durchschnittlich 150 Zecken am Körper.

Durch die Gabe des Präparats „Frontline“, ging die Zeckenanzahl beim Hund deutlich zurück.
Kein Hund war jedoch über den Testzeitraum von 20 Tagen, frei von Zecken. 

Hunde, denen Cistus Incanus gegeben wurde, hatten in den ersten 5 Tagen noch einige Zecken am Körper.
In der weiteren Testphase von 15 Tagen, kam es zu keiner Zeckenansammlung mehr. 

Bei einem Hund der Zistrose-Gruppe war die Anzahl der Zecken besonders hoch.
Es war ein Hund mit einem offensichtlich geschwächten Immunsystem.

Auch an dieser Stelle kann man wieder darüber nachdenken,
was ein intaktes Immunsystem beim Hund schließlich ausmachen kann. 

Link zur Studie von HeilsamPraxisEsch in Sankt Augustin, findest du „HIER“. 

Auch wenn diese Studie an 48 Hunden sehr klein ist und kein wissenschaftliches Niveau besitzt,
ist sie es wert über einen Versuch beim eigenen Hund nachzudenken. 

Hinweis:
Die Zistrose (Cistus incanus) ist eine Heilpflanze, die das Immunsystem stärkt.
Ebenso der aus ihr gewonnene Zistrosenextrakt.

Es ist bei der Einnahme wichtig, diesen nicht dauerhaft einzusetzen.
Beginne daher mit der Gabe von Zistrose* erst kurz vor der Zeckenzeit.
Beachte auch hier, Zistrose enthält einen hohen Anteil an ätherischen Ölen!

Anwendung:

Deinem Hund solltest du das Cistus Incanus als Kraut unter sein Futter mischen.
Die Dosierung richtet sich hier nach dem Alter und dem Gewicht deines Hundes. 

Dosierung: 

  • pro 10 Kilogramm Körpergewicht deines Hundes, erhält er ein Gramm der Zistrose. 
  • für Hunde ab einem Körpergewicht von 20 Kilogramm,
    wird die Dosis von 2 – 3 Gramm Zistrose empfohlen.

Besprich dich hier unbedingt mit deinem Tierheilpraktiker oder deinem Tierarzt!

Knoblauch und Zwiebeln gegen Zecken

Immer wieder wird vor der Fütterung von Knoblauch, Zwiebeln, Bärlauch und anderen Lauchgewächsen gewarnt.

Warum sind diese so in Verruf geraten? 

Diese ganzen Lauchgewächse, enthalten Schwefelverbindungen, sogenannte Sulfide.
Im Körper schützt das Enzym Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (G6PD), die Zellwände, der roten Blutkörperchen.
Die enthaltene Schwefelverbindung in Lauchgewächsen, blockiert bei hoher Konzentration, dieses Enzym und die roten Blutkörperchen werden zerstört.

Studie zu Knoblauch als Zeckenabwehrmittel

Bisher liegt keine wissenschaftliche Studie zur Zeckenabwehr bei der Fütterung von Knoblauch oder Zwiebeln an Hunden vor. 

Bei Hunden wurde nur, die sich entwickelnde Blutarmut (Anämie) durch die Fütterung ganzer Zwiebeln und Zwiebelsaft untersucht.

Das erste Experiment zur Verträglichkeit von Zwiebeln beim Hund, wurde schon im Jahr 1931 durchgeführt.
So lautet der Titel der Studie auch „Anämie bei Hunden durch das Verfüttern ganzer Zwiebeln und Zwiebelsaft“.
Sie wurde im Fachmagazin „American Journal of the Medical Sciences“ veröffentlicht.

Weiter Studien folgten im Jahr 1985 und 2008. 

Den Link zur Studie in 1985, findest du „HIER“. 

Den Link zur Studie in 2008, findest du „HIER“.

Bei diesem Versuch im Jahr 1931, erhielten die Versuchshunde 15 g/pro Kilogramm Körpergewicht, an Zwiebeln und Zwiebelsaft. 

Ein Hund, wie meine Lina mit ca. 20 Kilogramm Körpergewicht, würde demnach 300 Gramm (!) Zwiebeln oder
die entsprechende Menge an Zwiebelsaft erhalten und das pro Tag!

In der Studie im Jahr 2008 gab man den Hunden sogar 30 g/pro Kilogramm Körpergewicht am Tag, also das Doppelte.
Das wären dann für Lina 600 Gramm (!!) Zwiebeln oder Zwiebelsaft pro Tag!

Bei diesen Mengen, hätte sie ihre Gesamtfuttermenge pro Tag beträchtlich überschritten und ich dürfte außer Zwiebeln oder Zwiebelsaft nichts anders füttern.
Lina wird gebarft. Das hieße also, ab sofort kein Fleisch, keine Knochen, kein Gemüse, kein Obst mehr.

Das Ergebnis aller durchgeführten Studien:

Zwiebeln sind für Hunde giftig, denn sie führen beim Hund zur Blutarmut.

Ist Knoblauch für Hunde also giftig?
In Anlehnung an die gemachten Studien zur Gabe von Knoblauch, sind bei einem 30-kg-Hund, 350 Knoblauchzehen toxisch.

Es ist unmöglich, dass es zu einer krankmachenden Veränderung der roten Blutkörperchen,
bei einer geringen Dosis kommt.

Bereits Paracelsus sagte:

„ Alle Ding‘ sind Gift und nichts ohn‘ Gift – allein die Dosis macht,
das ein Ding‘ kein Gift ist.“

Also verkürzt wiedergegeben: „Nur die Dosis macht das Gift“. („Sola dosis facit venenum“) 

Was ist denn jetzt mit dem Zeckenschutz beim Verfüttern von Knoblauch*?

Hier liegt bisher nur eine Studie am Menschen vor, von der man Rückschlüsse auf den Hund zieht.

Die Studie wurde durch die Lund Universität in Malmö, an 100 schwedischen Soldaten durchgeführt
50 Studienteilnehmer bekamen Knoblauch, die andere Hälfte erhielt ein Placebo.
Die Versuchspersonen der Placebo-Gruppe wurden deutlich häufiger von Zecken befallen (um ca. 30%), als Teilnehmer der Knoblauch-Gruppe.
Allerdings blieben keinem der Soldaten, Zeckenbisse erspart.

Wie ist das Ergebnis der Studie zu erklären?

Durch das Essen von Knoblauch, werden seine ätherischen Substanzen über die Haut verströmt.
Dieser veränderte Körpergeruch und die Ausdünstung über den Schweiß, hat eine abstoßende Wirkung auf die Zecken.
Daher scheint Knoblauch zur Zeckenabwehr durchaus zu helfen.

Daher überträgt man die gewonnene Erfahrung auch auf den Hund.
Allerdings wirkt eine Knoblauchgabe nicht bei allen Hunden gleich gut.

Knoblauch* gibt es mittlerweile als Zeckenschutz für Hunde in verschiedenen Formen, zu kaufen.
Zum Beispiel als Granulat oder auch in Pulverform oder Knoblauchöl. 

Manche davon sogar entschwefelt, um Hundehaltern ein sichereres Gefühl zu geben.
Frischer Knoblauch allerdings enthält die meisten Wirkstoffe, die für eine Zeckenabwehr nützlich sind. 

DMSO*

Der Wirkstoff Demythylsulfoxid, wurde 2017 im Einsatz gegen Zecken bekannt. 

DMSO dient bei Arzneimitteln, wie Salben, Tinkturen, Gelen oder Pflastern als Einschleuser.
Denn der Organismus, nimmt die in DMSO gelöste Substanz so leichter über die Haut auf.

DMSO ist ein rein entzündungshemmender Wirkstoff. 

DMSO ist flüssig und kann oral verabreicht werden.
Als Nebenwirkung tritt häufig vorübergehender Geruch nach Knoblauch auf.  

Quellennachweis: 

DMSO: Gegenwart und Zukunft

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-70428-4_1#page-1

Anwendung:
Als empfohlene Dosierungs-Grenzwerte werden in verschiedenen „neueren“ Studien für den Menschen,
eine Dosierung zwischen 0,3 – 0,5 g pro Kilogramm Körpergewicht angegeben.

Ein Hund könnte also in der niedrigsten Dosierung von 0,3 g, bei 35 kg Körpergewicht, etwa 10 g erhalten.
Zunächst ist es vielleicht aber sinnvoll, ihm 4 ml = 4 g zu verabreichen. 

In den alten Studien wurden extrem hohe toxische Dosierungen von DMSO verwendet.
Die darunter beobachteten Nebenwirkungen, sind in einer angemessenen und niedrigen Dosierung nicht zu erwarten.
Auch hier macht die Dosis das Gift!

Die Studienergebnisse aus den Jahren 1966 – 1967 zur Toxizität bei Hunden und Kleintieren und der dort beschriebenen Nebenwirkungen, von Kataraktbildung (Grauer Star – Trübung der Augenlinse), beziehen sich auf Studienprotokolle, in denen Dosierungen angewandt wurden, die an der Realität vorbei gehen.
In den Studien, wurden den Tieren etwa 9g / pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht. 

Danach müsste ein 35 kg Hund täglich, 317 ml DMSO erhalten.
Das kommt einer DMSO-Vergiftung gleich.

Hinweis:

Wende DMSO* nur in Arzneimittelqualität angewendet werden.
Kaufe auch keine Ware in PET-Flaschen, denn  DMSO löst Schadstoffe aus den Flaschen.
Am besten ist eine Braunglasflasche.

Verwende DMSO nur stark verdünnt!!

1 TL DMSO verdünne mindestens mit 350 ml Wasser.

Bei der Verdünnung gibt es eine Wärmereaktion.
Du kannst die Verdünnung direkt nach dem Erkalten anwenden.

Anwendung:

Fülle eine Glas-Sprühflasche mit 1 Liter Wasser und gebe 3 EL DMSO* hinzu.
Anschließend kannst du das Fell deines Hundes vorsichtig einsprühen.
Gleiches geht mit einer Glas-Pipette, mit der du die Flüssigkeit vorsichtig auf das Rückenfell deines Hundes verteilst. 

Zu beachten ist noch:

Nimmst du DMSO ein, riechst du vielleicht bald knoblauchartig.
Das Gleiche gilt auch für deinen Hund.
Genau diesen Geruch scheinen Zecken nicht zu mögen.

Natürliche Zeckenmittel, eine gesunde Alternative? 

Abschließend bleibt festzuhalten:

Alle beschriebenen, natürlichen Zeckenmittel muss du öfter auftragen.
Teilweise vor jedem Spaziergang.
Alles, was sehr duft-intensiv ist und hier besonders Sprays sind für den Hund oft eine Qual. 

Hunde erriechen Verschüttete, finden Drogen und Sprengstoff und können sogar
die Blutzuckerschwankungen eines Diabetikers erschnüffeln.
Denn der Hund hat rund 200 Millionen Riechzellen, der Mensch nur rund 5 Millionen.
Der Hund riecht etwa 40 Mal besser als der Mensch.
Selbst wenn es ein Dackel mit weniger Riechzellen ist, überragt er den menschlichen Geruchssinn
noch über 30 mal!

Jetzt kannst du dir vorstellen, wie deinem Hund, der intensive Geruch

  • an seinem Körper,
  • in unmittelbarer Nähe,
  • dem er nicht ausweichen kann, 

zusetzt. 

Gleichzeitig sind Sprays an sich, ein sehr unangenehmer Reiz für den Hund.
Nun wird dieser unangenehme Reiz auch noch immer wieder von seinem Menschen ausgelöst.
Für eine gute Bindung und ein tiefes Vertrauen, ist diese Anwendung oft nicht förderlich. 

Mein Fazit

Die schlechte Nachricht gleich zu beginn:

Den perfekten Zeckenschutz gibt es nicht!

Egal mit welchem Zeckenabwehrmittel du dich auch näher beschäftigst, schnell wird klar,
dein Hund wird immer nur in einem begrenzten Ausmaß geschützt.

Jede Anwendung hat ihre Vor- und Nachteile, ihren Nutzen, ihre Nebenwirkung.
Angefangen bei der Impfung, über den chemischen bis hin zum natürlichen Zeckenschutz.

Zecken beim Hund

 

Auch bei der noch so eingehend durchgeführten Vorsorge deines Hundes,
nämlich das Absuchen nach jedem eurer Spaziergänge, ist nicht 100 %ig.
Und auch eine artgerechte Fütterung bietet deinem Hund „nur“ die allerbeste gesundheitliche Basis.
Ein Garant für eine gute Zeckenabwehr ist dies nicht. 

 

Hinzu kommt noch, dass jeder Hundeorganismus anders ist.
Was bei dem einen Hund, wunderbar sämtliche Zecken abhält, wirkt bei einem anderen gar nicht
und was in diesem Jahr toll funktioniert hat, muss es im nächsten Jahr schon nicht mehr unbedingt. 

Daher ist der beste Zeckenschutz für deinen Hund ein Zusammenspiel aus verschiedenen Maßnahmen. 

Was jetzt in deinen Entscheidungsprozess einfließen sollte

In erster Linie, wäge ganz individuell für dich, deinen Hund und eure Situation ab!

Um für dich und deinen Hund eine gute Entscheidung zu treffen, kannst du dir folgende Fragen stellen:

1. Wo liegt dein Wohnort? Lebst du vielleicht in einem Risikogebiet?
Ein Risikogebiet ist vor allem dort, wo eine bestimmte Anzahl von FSME- und Borreliose-Erkrankungen auftritt.
(Siehe auch Blog-Beitrag: Zecken beim Hund – Teil 1 : Zeckenarten und Krankheiten)
Je nachdem wo du wohnst, ist das Risiko vielleicht höher, dass dein Hund durch einem Zeckenbiss mit einer Infektionskrankheit infiziert wird und daran erkrankt, weil die „Zeckendichte“ bei dir vor Ort, einfach höher ist und somit auch das Ansteckungsrisiko für bestimmte Krankheiten. 

Risiko-Gebiete für FSME-Erreger:

  • Teile Bayerns
  • Teile Baden-Württembergs
  • Regionen in Südhessen
  • Sachsen
  • Thüringen
  • einzelne Gebiete in Mittelhessen
  • im Saarland und
  • in Rheinland-Pfalz
  • ebenso in Niedersachen, im Landkreis Emsland.

– eine genaue Karte der FSME-Risikogebiete, findest du auf der Seite des Robert-Koch-Instituts. Klicke dafür „HIER“. 

Risiko-Gebiete für Borreliose: 

  • Brandenburg
  • Sachsen
  • Bayern

2. Wo gehst du mit deinem Hund hauptsächlich spazieren?

3. Wie sind deine sonstigen Lebensumstände?
     Leben mit dir und deinem Hund, noch Kinder oder ältere Menschen zusammen?
In diesem Fall sind Zeckenhalsbänder mit Wirkstoffen, oft keine gute Wahl.
Denn der Wirkstoff gegen Zecken, haftet dem Halsband an und beim Kuscheln mit dem Hund,
kommen Kinder und ältere Menschen, wenn auch unfreiwillig, mit ihm in Kontakt. 

4. Lebt dein Hund noch mit anderen Haustieren zusammen, etwa mit Katzen?
Nicht alle Zeckenschutz-Präparate sind für Hunde und Katzen geeignet.
Viele Spot-on-Präparate für Hunde, sind für Katzen giftig. Ebenso ätherische Öle.
Und auch wenn mehrere Hunde im Haushalt leben, dürfen sie etwa beim gegenseitigen Belecken nicht an den Wirkstoff kommen. 

5. Wie empfindlich ist die Nase und die Haut deines Hundes?
     Neigt er zu Unverträglichkeiten und / oder Allergien?

6. Wie sehen deinen Urlaubsreisen mit deinem Hund aus?
Informiere dich vor dem Antritt eurer Reise über mögliche „Reisekrankheiten“ in eurem Urlaubsgebiet.
Auf der Seite Canine Vector-Borne Diseases , der Bayer Animal Health GmbH, findest du eine Verbreitungsübersicht
über die durch Zecken, Flöhe, Mücken etc. übertragenen Krankheiten.

Die beste Basis

Um mit Infektionen besser fertig zu werden und auch um eine Erkrankung besser in den Griff zu bekommen,
bleibt die artgerechte und abwechslungsreiche Ernährung für deinen Hund die absolut wichtigste Basis.

Nur durch ein gestärktes Immunsystem, wird der Hundeorganismus mit allen Herausforderungen fertig. 

Die Zecken-Forschung geht weiter

Die Zeckenforscherin Prof. Dr. Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim bittet auch in 2020,
um die Mithilfe der Bevölkerung.
So gibt es einen weiteren Aufruf die „Braune Hundezecke“ und die Tropenzecke „Hyalomma“ einzusenden.

Über 3.500 eingesandte Exemplare aus sechs verschiedenen Gattungen, brachten bereits neue Erkenntnisse.
Hierbei wird die Ausbreitung exotischer Zeckenarten in Deutschland untersucht, um Gegenmaßnahmen zu entwickeln. 

Und so hilfst du mit: 

  1. Du kannst einen Zeckenfund melden
    Dazu schicke eine E-Mail mit einem Foto der Zecke, dem Fundort und dem Datum, an folgende E-Mail-Adresse: 

tropenzecken@uni-hohenheim.de

  1. Noch hilfreicher ist es, du schickst die Zecke direkt an die UniversitätUnd so gehst du vor:
    a) Eine festgesogene Zecke entferne zunächst mit einer Zeckenzange, Zeckenkarte oder Pinzette.
    b) Lebt die Zecke noch, dann gebe sie in ein kleines luftdichtes Gefäß,
    wie zum Beispiel einen Cremetiegel oder kleines Einmachglas.
    Lege einen frischen Grashalm dazu.
    Er versorgt die Zecke mit Feuchtigkeit und verhindert ihr Austrocknen.
    c) Bitte lege einen Zettel mit folgenden Angaben deinem Paket bei:
        – Fundort (wenn möglich mit Koordinaten)
        – Funddatum
        – deine Anschrift und Kontaktdaten
        – einen Hinweis worauf du die Zecke gefunden hast.d) Ist die Zecke bereits tot, schlage sie in Papier ein und verpacke sie in einem Stück Luftpolsterfolie.
    Klebe die Folie von außen mit Tesafilm zu.e) Du solltest UNBEDINGT darauf achten, dass die Zecke nicht in Kontakt zum Tesafilm oder anderen Klebern kommt. Sonst ist die Bestimmung und Handhabung später erschwert.f) So sicher verpackt, gebe die Zecke am besten in eine Luftpolstertasche oder einen kleinen Karton.g) Jetzt verschickst du das Ganze an:

Universität Hohenheim
Prof. Dr. Ute Mackenstedt
Fachgebiet für Parasitologie
Emil-Wolff-Straße 34
70599 Stuttgart
Vermerk: Zecken

Anmerkung:

Alle Untersuchungsergebnisse zu deiner Zecke werden dir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Bitte beachte, dass bis auf Weiteres ausschließlich eingesendete Hyalomma-Zecken auf Erreger untersucht werden. Eine Untersuchung von Holzböcken auf Krankheitserreger wird nicht durchgeführt.

Weitere Wichtige Informationen findest du auf der Webseite der Universität Hohenheim.
Klicke dafür „HIER“. 

https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=42880&cHash=bfa57dabab90ad832b05b090c3206cb8

https://zecken.uni-hohenheim.de

Zu guter Letzt, was mache ich mit meinem eigenen Hund? 

Du weißt sicherlich schon, dass Lina, meine schwarze Labrador-Hündin mit mir durch den Alltag geht.

Wir wohnen in unmittelbarer Nähe des Waldes und sind häufig in Wald und Flur unterwegs.
Lina liebt die Dummy-Arbeit und dabei sucht sie natürlich auch regelmäßig große Flächen, sowohl im Wald, als auch auf Wiesen ab.
Außerdem liebt sie das Wasser und geht für ihr Leben gerne schwimmen. 

Dabei bleibt es nicht aus, dass sie mit Zecken regelmäßig Kontakt hat.

Auch wenn wir nicht in einem Risikogebiet wohnen, komme ich bei Lina ohne einen Zeckenschutz nicht aus.
Sie bleibt, trotzdem ich sie barfe, attraktiv für Zecken.

Aus diesen Gründen, erhält Lina konsequent einen Zeckenschutz aus mehreren Komponenten. 

Zunächst suche ich sie, trotz eines entsprechenden Zeckenabwehrmittels, nach jedem Spaziergang ab.
Alles was ich an Zecken finde, kommt ins berühmte Zeckenglas mit Essigessenz,
das ich dir schon in Teil 2 „Zecken – Vorbeugung – Entfernung – Schutz“ vorgestellt habe.
Außerdem trägt Lina zu ihrem Schutz, ein Seresto-Halsband.
Zusätzlich nutze ich Kokosöl, was sie regelmäßig ins Futter bekommt.
Außerdem nutze ich das Lavendelspray mit Apfelessig, von dem ich dir in diesem Blogbeitrag berichtet habe.

Mit diesem Mehrfach-Schutz, haben wir mit Zecken auch in diesem Jahr bisher keine Probleme.
Ich finde keine mehr in ihrem Fell, wenn ich sie absuche, es beißen sich keine Zecken mehr an ihr fest und Lina fühlt sich wohl.  

Jetzt bin ich aber gespannt, wie schützt du deinen Hund gegen Zecken?
Schreibe mir dazu gerne und berichte, welche Komponenten du für deinen Hund schon ausprobiert hast und was für euch am besten geeignet ist. 

Ich freue mich auf dich!
Herzliche Grüße

Stephanie

Diesen Artikel kannst du dir auch kostenlos im Lernpfote-Podcast anhören. Wie?
Klicke einfach „Hier“ für die Folge 043 „Zecken beim Hund Teil 3 – Basis – natürliche Zeckenmittel – Lösung“

Den ersten Teil zu „Zecken beim Hund“ findest du hier:

Klicke „HIER“ für den Blog-Artikel: „Zecken beim Hund Teil 1 – Zeckenarten und Krankheiten“.
Und die entsprechende Podcast-Folge „041 Zecken beim Hund Teil 1 – Zeckenarten und Krankheiten“.

Den zweiten Teil zu „Zecken beim und“ findest du hier:

Klicke „Hier“ für den Blogbeitrag  „Zecken beim Hund Teil 2 : Vorbeugen – entfernen – Schutz“
Und „HIER“ für die entsprechende Podcast-Folge „042 Zecken beim Hund Teil 2 –  Vorbeugen – enfernen – Schutz „

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Auf die ich dann direkt eingehen kann.
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Folge der „Lernpfote“ und mir, als dein Mentor für Hundetraining, Hundegesundheit und Coach für eine gute Mensch-Hund-Bindung.
Ich freue riesig, dort von dir zu hören oder zu lesen.Ich wünsche deinem Vierbeiner weiterhin eine stabile Gesundheit und euch beiden eine gute Zeit.

Herzliche Grüße Stephanie

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Hinweis:

Kläre gesundheitliche Fragen abschließend mit deinem Tierarzt.

Der Inhalt dieses Beitrags dient ausschließlich der Information.
Er stellt in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch Tierärzte oder Tierheilpraktiker dar.

Immer muss das passende Arzneimittel oder die richtige Potenz für das passende Mittel zusammen mit dem Tierarzt oder dem Tierheilpraktiker gefunden werden.

Halter deren Hund Gesundheitsprobleme hat, fordere ich ausdrücklich auf, im Bedarfsfall immer einen Tierarzt aufzusuchen.
Wende dich in Fragen der Gesundheit deines Hundes, an den Tierarzt deines Vertrauens.
Beginne, verändere oder setze keine Behandlung eigenständig ab.

Du darfst und kannst Inhalte dieses Beitrages nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder
für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwenden.

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