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Zecken beim Hund Teil 2 – Vorbeugen-entfernen-Schutz

Jedes Jahr starten Hundehalter mit ihren Hunden in den Frühling mit den bangen Fragen:

„Was tue ich gegen die Zecken?
Was ist ein geeigneter Schutz für meinen Hund?“

In dem 2. Teil der Beitragsreihe „Zecken beim Hund“ werden wir uns jetzt genau mit dieser Fragestellung beschäftigen.
Ich zeige dir die gängigsten Möglichkeiten auf, die es als chemischen Zeckenschutz gibt und was du auch grundsätzlich gegen Zecken beim Hund tun kannst.

Die beste Vorbeugung gegen Zecken

Deine Vorsorge-Maßnahmen direkt nach dem Spaziergang mit Hund

  1. Suche deinen Hund, zunächst, nach jedem Spaziergang gründlich nach Zecken ab.
    Wie beschrieben solltest du dir vor allem die dünnheutigen Stellen genau ansehen. 
  2. Anschließend kämme deinen Hund gut durch.
    Nutze dafür einen sogenannten Zeckenkamm. *
    Lass dich nicht verunsichern, wenn du liest, dass er für Flöhe und Läuse eingesetzt wird.
    Wichtig sind die feinen Zinken des Kamms, die alles aus dem Fell herausbefördern.
    Kämme damit in „Strich-Richtung“ durch das Fell deines Hundes.
    Zecken, die sich noch auf der Wanderschaft durch das Fell befinden, transportierst du über diesen feinen Kamm an die Oberfläche.
    Hier kannst du sie anschließend absammeln. 
  3. Im letzten Schritte, frottiere deinen Hund mit einem weißen, leicht feuchten Handtuch gründlich ab.

Bei allen Maßnahmen, achte auf braune oder rotbraune Krabbeltiere,
die entweder noch auf deinem Hund unterwegs sind oder sich schon festgesaugt haben.

Wichtig:

Unterbreche deine Vorsorge-Maßnahmen nicht, wenn du eine Zecke gefunden hast.

Wichtig ist, du entfernst diese, entsorgst sie entsprechen, wie später noch beschrieben und setzt deine Suche nach weiteren Zecken,
anschließend dort fort, wo du deine Suche unterbrochen hast.

Die Wahrscheinlich einer Übertragung mit Krankheitserregern steigt deutlich, je länger die Zecke an deinem Hund Blut saugen kann.
Daher ist es so wichtig Zecken frühzeitig zu entdecken und direkt zu entfernen.

Zecken richtig entfernen

Die richtigen Werkzeuge

Hast du eine Zecke entdeckt, die bereits zugestochen hat, hast du mehrere Möglichkeiten die Zecke fachmännisch zu entfernen.

Nutzen kannst du dafür folgende Zecken-Werkzeuge:

Hinweis:

Wichtig bei der Entfernung der Zecke ist:

  1. Quetsche ihren Körper oder Kopf nicht zusammen.
    Ansonsten werden wohlmöglich erstrecht Krankheitserreger in die Stichstelle gedrückt.
  2. Gleichzeitig versuche der Zecke keinen Stress zuzuführen.
    Auch das erhöht das Risiko, dass sie darunter mehr Krankheitserreger über den Speichel ausscheidet und weitergibt.

Eine Zecke richtig entfernen

Durch die Widerhaken die sich am Stechapparat der Zecke befinden und den Klebstoff die sie zusätzlich absondert,
ist die Zecke fest mit der Haut des Hundes verbunden.

Anleitung:

  • lege die Zecke frei, indem du das Fell deines Hundes an der entsprechenden Stelle auseinanderhältst.
  • greife die Zecke mit der Zeckenzange, -haken, – karte oder Pinzette so nah wie möglich an der Haut deines Hundes.                                                                                                                                                                                                                                                                                           
  • ziehe anschließend mit gleichmäßigem Dauerdruck und einer leichten Drehbewegung.
    Die Zecke hat zwar kein Gewinde an ihrem Einstich-Rüssel, sondern Widerhaken, daher ist Drehen eigentlich unnötig,
    jedoch tut man sich in der Drehbewegung und der Ziehbewegung meist leichter, die Zecke zu entfernen.
  • ziehe zügig, bis die Zecke sich löst
  • ziehe nicht ruckartig an der Zecke, das erhöht die Gefahr des Abreißens

Wichtig:

Benutze zur Zeckenentfernung weder

  • Öl (keine Butter oder Speiseöl), noch
  • Klebstoff,
  • Seife,
  • Nagellackentferner,
  • Pfefferminzöl,
  • Teebaumöl etc. oder
  • Alkohol und Benzin.

Lernpfote e.V. Blogbeitrag: Zecken beim Hund Teil 2

Entfernst du die Zecke nicht fachgerecht mit einer Zeckenzange, -haken, -karte oder Zeckenpinzette wie empfohlen,
erhöhst du massiv das Risiko einer Borreliose-Infizierung.

Denn die Zecke wird durch das Beträufeln mit Öl, Klebstoff, Alkohol oder anderen Stoffen, unter Stress gesetzt.
Das führt bei der Zecke zu einer vermehrten Speichelabsonderung und
damit erhöht sich das Risiko einer möglichen Übertragung von Krankheitserregern.

Die Zecke ist entfernt … und jetzt? 

Schaue dir als erstes den Kopf der Zecke an, ob du den ganzen Kopf mit dem Stechrüssel entfernt hast.

Nachdem du die Zecke entfernt hast, kann die Einstichstelle gerötet sein.
Daher ist es wichtig, diese Stelle zunächst gut zu desinfizieren.
Zum Beispiel mit Alkohol oder einer jodhaltigen Salbe oder Tinktur, wie Betaisodona.*

Die Haut behandle anschließend mit einer Salbe *, die die betroffene Stelle beruhigt und pflegt.
Pflegepräparate sollten daher Zinkoxid und Provitamin B5 (Panthenol) enthalten. 

Die Hautstelle, an der die Zecke zugestochen hat, solltest du wenn möglich weiter beobachten.
Mache ein Foto, so dass du weißt, wo die Stelle war.
Oft ist das wegen des dichten Unterfells oder einer dunklen Haut des Hundes nicht so einfach,
möglich Veränderungen auf der Haut des Hundes zu bemerken.

Doch das Hauptsymptom einer Borreliose, ist die sogenannte „Wanderröte“.
Sie ist gekennzeichnet durch einen roten Hof um die Einstichstelle der Zecke.

Stellt sich eine Rötung an der Einstichstelle ein oder zeigt dein Hund allgemeine Krankheitssymptome, wie:

  • Appetitlosigkeit
  • Fieber oder
  • Apathie,

dann stelle deinen Hund unbedingt deinem Tierarzt vor.

Auch dies können Anzeichen für eine Borreliose-Erkrankung sein. 

Hilfe! Ich habe die Zecke nicht ganz entfernt

Sind Teile des Stechapparates des Zecke in deinem Hund steckengeblieben, ist das in den meisten Fällen nicht schlimm.
Nach und nach werden die verbliebenen Reste abgestoßen. 

Bist du dennoch unsicher, suche mit deinem Hund deinen Tierarzt auf und laß ihn die Einstichstelle noch einmal kontrollieren.

Mythos: Aus dem Kopf, wächst eine neue Zecke

Noch immer hält sich dieses Schauermärchen. Das ist natürlich Blödsinn.
Bleibt der Kopf der Zecke, beim Versuch eine festgebissene Zecke zu entfernen, im Körper des Wirts stecken,
wird dieser nicht dafür sorgen, dass der Zeckenkörper wieder nachwächst. 

Der Kopf stirbt ab und wird in der Regel anschließend vom Wirtskörper abgestoßen.

Lernpfote e.V. Blogbeitrag: Zecken beim Hund Teil 2

Achtung:

Fasse eine Zecke niemals mit deinen Fingern an!
Zecken sind von Natur aus sehr zäh.

Sie überleben sowohl Kälte, als auch Hitze und besitzen einen harten Schild, der sie schützt.

 

 

Was du mit der entfernten Zecke tun solltest


Zu Hause:

Zecken lassen sich abtöten mit

  • Alkohol von mindestens 40%,
  • Desinfektionsmitteln,
  • Nagellackentferner,
  • Spiritus,
  • Farbverdünner oder
  • kochendem Wasser.

Ich habe zu Hause für diesen Zweck, ein kleines Schraubglas mit Essigessenz vorbereitet.
Da kommt die Zecke hinein, sobald ich sie entfernt habe.

Eine weitere, sichere Methode ist, die Zecke zwischen einem zusammengefaltenen Stück Papier mit einem Wasserglas zu zerquetschen. 

Unterwegs:

Auch wenn du mit deinem Hund noch unterwegs bist, solltest du jede Zecke sofort töten.
Nur so stellst du sicher, dass sie keinen anderen Hund oder Menschen sticht und vielleicht mit einer Krankheit infiziert.

Bist du mit dem Hund unterwegs, lassen sich Zecken auch mit Steinen zerdrücken.
Du kannst sie auch mit dem Feuerzeug oder einer Zigarette verbrennen. 

Vorsicht:

  • Zecken können bis zu drei Wochen im Wasser überleben.
    Somit ist das Herunterspülen der Zecke in der Toilette oder im Waschbecken, keine Option.
    Das tötet die Zecke nicht.
  • Zecken überleben auch das Waschen in der Waschmaschine bei bis zu 40°C. 

Wichtig: 

Sorge für deine eigene Sicherheit und komme weder

  • beim Entfernen,
  • noch beim Entsorgen der Zecke,

mit deren Körperflüssigkeiten in Kontakt.

Denn schon durch die kleinste Wunde, können Krankheitserreger übertragen werden,
wie zum Beispiel die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Viren.

Wie du deinen Hund gegen Zecken schützen kannst

Vorbeugung durch Impfung?

Die Impfung gegen Borreliose, wird weiterhin kontrovers diskutiert.

Durch eine Borreliose-Impfung werden Antikörper im Blut des Hundes gebildet.
Diese Antikörper gelangen bei einer Blutmahlzeit der Zecke in ihren Darm.
Hier werden die Borreliose-Erreger (Borrelien) durch die Antikörper gelähmt.
So wird verhindert, dass die Borrelien über die Drüsen der Zecke in den Wirt gelangen.

Es gibt keine Impfungen gegen andere von Zecken übertragbare Krankheiten.
Der Impfstoff gegen Babesiose, ist in Deutschland zurzeit noch nicht erhältlich. 

Studienlage zur Zeckenimpfung gegen Borreliose:

  • Nur unter Laborbedingungen, ist die Verringerung der Übertragung der
    Borrelien untersucht worden.
  • Im Labor, erfolgte eine Infektion mit Freilandzecken, die in einer mit Borrelien belasteten Region gesammelt wurden. 
  • Unter diesen Bedingungen wurde gezeigt, dass bei geimpften Hunden im Gegensatz zu ungeimpften Hunden
    keine Borrelien aus der Haut isoliert werden konnten.
  • Eine Verringerung der Übertragung der Borrelien von der Zecke auf den Wirt wurde nicht bestimmt.
  • Ein Zusammenhang zwischen der Übertragung der Borrelien und einem spezifischen Antikörpertiter konnte nicht gezeigt werden.
  • Die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen eine Infektion, die zu einer klinischen Erkrankung führt, wurde nicht untersucht.

Eine befreundete Tierärztin sagte dazu treffend:
„… das sind ungleich viele offene „Vielleichts“.“

Meine Empfehlung:

Titerbestimmung vor der Impfung

 Vor der Impfung, lasse immer eine Titerbestimmung bei deinem Hund durchführen. 

Eine Titerbestimmug gibt dir Auskunft über die im Körper vorhandenen Antikörper.

Eine Impfung kann nur erfolgen, wenn bei deinem Hund noch keine Antikörper nachweisbar sind.
Denn ist dein Hund bereits infiziert, kann die Impfung schwere Nierenentzündungen hervorrufen.
Schwierig wird es, wenn sich dein Hund gerade erst frisch infiziert hat.
Dann sind im Blut vielleicht noch keine Antikörper nachweisbar.

Die Anzahl der Antikörper im Blut, ist bei Impfungen auch entscheidend darüber,
ob der Organismus vor einem bestimmten Krankheitserreger ausreichen geschützt ist. 

Hier sind wir wieder bei dem „Vielleicht“, denn theoretisch können viele nachgewiesene Antikörper
einen Hinweis auf einen guten Schutz geben.
Allerdings ist auch nachgewiesen, dass der Hund mehrfach an Borreliose erkranken kann.
Daher ist trotz der Impfung weiterhin ein anderes Zeckenmittel notwendig und
natürlich solltest du deinen Hund nach jedem Spaziergang weiterhin nach Zecken absuchen. 

Die Frage lautet dann natürlich: Wozu dann eine Impfung?

Wichtig:

Bei gesunden Hunden kann die Impfung ab der 12. Lebenswochen durchgeführt werden.
Die erste Impfung gegen Borreliose, sollte vor dem Beginn der Zeckenzeit, im Winter,  durchgeführt werden.

Nur so kann sich ein hoher Antikörperspiegel, vor der aktiven Zeit der Zecken ausbilden, und für deinen Hund einen guten Schutz bieten. 

Folgendes Impfschema wird bei RIVAC Borrelia empfohlen:

  • Erstimpfung: ab 12 Wochen, 2 Injektionen vor Beginn der Zeckensaison im Abstand von 3 bis 5 Wochen
  • Auffrischung im Herbst: 4 bis 6 Monate nach der Erstimpfung
  • Auffrischung im Frühjahr: nach weiteren 4 bis 6 Monaten, aber nur bei hohem Infektionsrisiko

Bei der Impfung mit dem Impfwirkstoff Merilym3, wird folgendes empfohlen: 

  • Erstimpfung: ab 12 Wochen, 2 Injektionen vor Beginn der Zeckensaison im Abstand von 3 bis 5 Wochen
  • Auffrischung anschließend erst nach einem Jahr notwendig,
    solange der Hund keinem erhöhten Risiko ausgesetzt ist.

Grundsätzlich:

  • Um einen nötigen Impfschutz aufrechtzuerhalten,
    ist eine jährliche Impfauffrischung nötig.

Was hilft noch gegen Zecken?

Um einer Übertragung von Krankheitserreger durch Zecken vorzubeugen, gibt es Arzneimittel, sogenannte „Antiparasitika“.
Hierbei spricht man auch von einem „chemischen“ Zeckenschutz.

Diese Produkte gibt es in verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten.
Es gibt sie als

  • Halsbänder,
  • Spot-on-Präparate,
  • Tabletten oder Sprays.

Alle diese Präparate arbeiten mit einem Nervengift, dass die Zecken, aber auch teilweise Flöhe oder Haarlinge,
also Parasiten, unschädlich macht und abtötet.

Antiparasitika als „chemische Zeckenabwehr“ 

Mahnung:

Ist dein Hund chronisch erkrankt, solltest du mit deinem Tierarzt absprechen, ob du ein Zeckenmittel anwenden darfst.

Wer chemische Zeckenmittel verwendet, sollte grundsätzlich bedenken:
Was auf Organismen, hier eben die Parasiten, giftig wirkt, ist weder für den Hund,
noch für den Menschen in der Anwendung wirklich unproblematisch!

Halsbänder

Bei der Verwendung von Halsbändern verteilt sich der Wirkstoff über den gesamten Körper des Hundes,
in seiner Fettschicht (Lipidschicht) der Haut.
Da das Halsband mit dem Wirkstoff beschichtet ist. 

Für eine dauerhafte, gute Wirkungsweise, ist es natürlich nötig, dass der Hund das Halsband ständig trägt.

Lernpfote e.V. Blogbeitrag: Zecken beim Hund Teil 2

Durch die Wirkstoffe werden Zecken abgeschreckt und damit vom Zustechen abgehalten.
Das rührt daher, dass die Zecke durch den Wirkstoff, das Gefühl hat, als würde sie auf einer heißen Herdplatte laufen.
Die Zecke fällt vom Hund ab, noch bevor sie stechen kann und mit ihrer Blutmahlzeit beginnt.

Im weiteren Verlauf wird das Nervensystem der Zecke so stark geschädigt, dass sie wenig später stirbt.  

Der beschriebene Effekt wird als Repellenswirkung oder auch als Anti-Feeding-Effekt bezeichnet, da die Zecke am Stich gehindert wird.

Gleichzeitig wird die Zecke aber auch durch den Kontakt mit dem Wirkstoff gelähmt und getötet.
Hierbei ist es unwesentlich an welcher Stelle am Hundekörper sich die Zecke befindet,
denn der Wirkstoff des Anti-Zecken-Mittels, ist über den ganzen Körper des Hundes verteilt.

Wichtig:

Nicht jedes chemische Zecken-Halsband wirkt bei jedem Hund, gleich gut.
Die Zecke kann auch gegen den Wirkstoff des Halsbandes immun sein.
Daher solltest du trotz des chemischen Zecken-Halsbandes, deinen Hund wie schon beschrieben,
nach jedem Spaziergang auf Zecken untersuchen, durchkämmen und zusätzlich abfrotieren.

Stellst du fest, dass dein Hund trotz des chemischen Zecken-Halsbandes noch häufig von Zecken aufgesucht wird,
probiere gegebenenfalls einen anderen Wirkstoff als Halsband aus.

Die Gefahr eines Zecken-Halsbandes

Der Wirkstoff eines Zecken-Halsbandes verbleibt in der Fettschicht der Haut.
Somit gelangt der Wirkstoff nicht in den Körper des Hundes.
Allerdings nimmt der Hund den Wirkstoff evtl. auf, wenn er verletzte Stellen am Körper beleckt. 

Zu den bekanntesten Zeckenhalsbänder gehören 

Beide Halsbänder unterscheiden sich in ihrer Wirkstoffen 

  • Scalibor Protectorband arbeitet mit dem Wirkstoff Deltamethrin.

Dies ist ein Insektizid (Insektenvernichtungsmittel) und Akarizid (Milbenbekämpfungsmittel).

  • Es schützt neben Zecken auch gegen Sandmücken und Stechmücken.
    Daher ist es gerade auch für den Urlaub geeignet, um den Hund vor
    * Babesiose,
    * Ehrlichose,
    * Leishmaniose und
    * Herzwürmern zu schützen. 

Vielleicht interessiert dich an dieser Stelle auch unser Artikel „Wurmkur beim Hund“.
Für den Blogbeitrag klicke gerne „HIER“.
Die entsprechende Podcast-Folge Nummer „027 Wurmkur beim Hund“, findest du über einen Klick „HIER“.

Imidacloprid ist wirksam gegen Flöhe und Haarlinge.
Flumenthrin hat die Wirkung eine Blutmahlzeit der Zecke zu verhindernden und
diese am Stechen und Saugen zu hindern, weil der Wirkstoff Zecken fernhält.

Gleichzeitig wirkt auch dieses Halsband gegen die Infektion einer Leishmaniose durch die Sandmücken. 

Wichtig:

Einige dieser Halsbänder sind für Wasserorganismen und Fische ebenfalls giftig.
Daher sollte man seinem Hund das Halsband abnehmen, bevor er schwimmen geht.

Vorsicht gerade auch bei kleinen Kindern, die im Haushalt leben.
Bei sehr intensivem Kuschel-Kontakt zum Hund, ist man ebenfalls immer mit den Wirkstoffen im Kontakt.

Auch haben ältere Hunde oft weniger Hautfett als jüngere Hunde.
Daher kann es sein, dass der Wirkstoff, der sich über die Haut verteilt, in der Wirkungsweise verlangsamt ist. 

Die Wirkungsweise von Halsbändern gegen Zecken sind grundsätzlich gemindert, wenn

  • dein Hund regelmäßig schwimmen geht,
  • der Hund bei Regen durchnäßt wird oder
  • du ihn mit einem Shampoo regelmäßig wäschst. 

Vorteile eines Zeckenhalsbandes

  1. Alle Wirkstoffe werden nur nach und nach abgegeben.
    Das macht es dem Hundeorganismus leichter, mit den Wirkstoffen zurechtzukommen.
  2. Reagiert dein Hund mit Nebenwirkungen auf die Wirkstoffe, kannst du das Halsband unkompliziert entfernen
    und deinen Hund zusätzlich noch gründlich waschen, um ihn von den Wirkstoffen schnellstmöglichst zu befreien.
  3. Diese Halsbänder haben eine lange Wirkungsweise.
    Je nach Präparat bis zu 8 Monaten.

Spot-on-Präparate (auch hier chemische Produkte)

Spot-Ons sind Flüssigkeiten, die dem Tier auf die Haut aufgetragen werden
und zwar hauptsächlich im Nackenbereich, zwischen die Schulterblätter.
Bei größeren Hunderassen auch auf den Rutenansatz.

Hier zieht es in die oberste Hautschicht, die Fettschicht ein und
der Wirkstoff verteilt sich über die Haut, auf den gesamten Hund.

Je nach Präparat werden die Zecken davon abgehalten, überhaupt auf den Hund zu gehen oder
die Zecke stirbt, sobald sie den Wirt sticht.

Ein Schutz besteht ungefähr über vier Monate.

Ungeeignet ist das Präparat für Hunde, die eine Hauterkrankung oder eine offene Verletzung haben.

Außerdem sollte dein Hund in den ersten Tagen nach der Anwendung eines Spot-on Präparates nicht schwimmen gehen
oder von dir gebadet werden, damit die Wirkstoffe in die Hautschichten eindringen können und die Anwendung nicht wirkungslos ist.

Lese hier unbedingt auch die Gebrauchsanweisung zu dem von dir genutzten Präparat.
Bei einigen, ist das Schwimmen des Hundes in öffentlichen Gewässern nicht erlaubt, weil sie die im Wasser lebenden Organismen schädigen. 

Wichtig:

  • Dein Hund darf die Flüssigkeit des Spot-ons nicht erreichen und sie ablecken können.
  • Damit die Flüssigkeit auf die Haut deines Hundes gelangt, musst du bei Hunden mit viel und dichtem Fell, das Fell gut scheiteln
    und auseinander halten, um so die Flüssigkeit nach und nach auf die Haut deines Hundes aufzubringen.
  • Vermeide selbst den Kontakt mit der Flüssigkeit. Benutzte evtl. Einmalhandschuhe. 
  • Achte auch beim Streicheln darauf, am Anfang nicht an die Auftragungs-Stelle zu kommen.
  • Ein durchgehender Zeckenschutz ist nur gewährleistet, wenn auch hier die Behandlung lückenlos erfolgt.
    Daher achte bei deinem verwendeten Spot-On-Präparat auf die angegebene Wirkungsdauer.

Warnung:

Zecken-Präparate für deinen Hund können für Katzen lebensgefährlich sein!
Katzen fehlt ein bestimmtes Enzym, um den Wirkstoff dieser Präparate abzubauen.
So führen auch geringe Mengen zu schwerwiegenden und oft tödlichen Vergiftungserscheinungen.

Leben Katzen im Haushalt, ist es hier sinnvoll, ein Präparat zu wählen, was sowohl bei Katzen, als auch bei Hunden angewendet werden kann.

Hier die gängigsten Spot-on Präparate

  • Advantix
    Als Spot-on Präparat enthält Advantix, die Wirkstoffe Permethrin und Imidacloprid.
    Das Präparat wirkt abweisend auf
    * Flöhen,
    * Zecken,
    * Stechmücken,
    * Stechfliegen und
    * der Schmetterlingsmücke.

Dein Hund sollte unter Gabe des Spot-ons nicht schwimmen gehen, da das Medikament für Wasserorganismen schädlich ist
und sich die Wirkung beim Hund vermindert.
Advantix ist für Katzen giftig!

Achtung – Wichtiger Hinweis zu dem Wirkstoff Permethrin

Permethrin – ist ein Insektizid, also ein Wirkstoff, der zur Abtötung von Insekten benutzt wird.
Permethrin ist als Insektizid in Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Land- und Forstwirtschaft verboten.

In der Tiermedizin findet es weiterhin Anwendung in Spot-ons.
Obwohl man bei der „Braunen Hundezecke“ bereits Resistenzen gegenüber dem Wirkstoff beobachtet hat.

A. L. Eiden et al.: Determination of metabolic resistance mechanisms in pyrethroid-resistant and fipronil-tolerant brown dog ticks.
In: Medical and veterinary entomology. Band 31, Nummer 3, 09 2017, S. 243–251, doi:10.1111/mve.12240, PMID 28639697

  • Effipro *
    Dieses Spot-on Präparat enthält den Wirkstoff, Fipronilum.Es wirkt gegen
    * Flöhe und
    * Zecken.Effipro hat keine hohe abweisende Wirkung, daher besteht immer die Möglichkeit, dass Zecken erst nach dem Stich abgetötet werden.
    Auch bei diesem Präparat sollte dein Hund, nach der Anwendung nicht schwimmen gehen, da auch Effipro giftig für Wasserorganismen ist.
  • Exspot
    Bei diesem Präparat wird der Wirkstoff Permethrin verwendet. (siehe oben, „Hinweis zum Wirkstoff Permethrin“)
    Export wird angewendet gegen:
    * Zecken,
    * Flöhe und
    * Schmetterlingsmücken.Auch bei diesem Präparat sollte dein Hund nicht ins Wasser gehen, denn auch Exspot ist für Wasserorganismen giftig.
    Außerdem läßt die Wirkung beim Durchfeuchten der Haut nach.

Warnung:
Exspot ist für Katzen giftig.

  • Frontline *
    Dieses Spot-on Präparat enthält den Wirkstoff Fipronil, der die Parasiten beim ersten Fell- und Hautkontakt oder Biss abtötet.
    Frontline hat keine abhaltende Wirkung auf Parasiten.
    Frontline wirkt gegen
    * Flöhe,
    * Zecken und
    * Läuse.

Tabletten gegen Zecken

Neben den Zecken-Halsbändern und Spot-On-Präparaten gegen Zecken, gibt es auch Tabletten gegen Zecken und Flöhe. 

Tabletten-Präparate:

  • NexGard; enthält den Wirkstoff Afoxolaner.
  • Simparica; enthält den Wirkstoff Sarolaner.
  • Comfortis; enthält den Wirkstoff Spinosad.
  • Bravecto; enthält den Wirkstoff Fluralaner.

Der Wirkstoff der Tablette gegen Zecken und Flöhe, reichert sich

  • im Fettgewebe,
  • in einzelnen Organen wie der Leber und der Niere,
  • sowie in den Muskeln an.

Die Zecken-Tablette hat keine abwehrende Wirkung auf die Parasiten, sondern die Zecke nimmt den Wirkstoff des Anti-Zeckenmittels,
nach dem Stich, während ihrer Blutmahlzeit auf und stirbt schließlich daran.

Gerade die Kautablette „Bravecto“ steht immer wieder in der Diskussion, starke Nebenwirkungen zu erzeugen.

Eine aktuelle Studie zu Bravecto findest du „HIER“.

„Hier“ wurde die Erregerübertrageung unter „Bravecto“ beurteilt.

Etwas zur Abtötungsgeschwindigkeit, kannst du „HIER“ nachlesen.

Auch die Sicherheit der kombinierten Behandlung von Hunden
mit BravectoTM (Fluralaner) und dem ScaliborTM Protectorband (Deltamethrin) wurde untersucht.
Lese kannst du es „HIER“

Hinweis:

Die Langzeitfolgen nach der regelmäßigen Gabe von Zeckentabletten, sind noch nicht untersucht worden.

Wie gebe ich meinem Hund eine Kautablette richtig?

In der Regel nehmen Hunde Kautabletten gerne, denn sie enthalten Geschmacksstoffe, die Hunde mögen.
Sollte dein Hund die Kautablette allerdings nicht freiwillig nehmen wollen, kannst du sie auch mit etwas Futter oder direkt ins Maul geben. 

Du solltest die Kautablette immer im Ganzen füttern.
Zerbrichst oder zerkleinerst du sie, ist die richtige Dosierung oder die vollständige Aufnahme des Wirkstoffs nicht mehr sichergestellt.

Nachteile von chemischen Zecken-Präparaten: 

  • Keines der genannten chemischen Zecken-Präparate ist frei von Nebenwirkungen und damit ohne Risiko für den Hund.
    Nicht jedes Präparat wird von jedem Hund vertragen.
  • Trotzdem du ein Zeckenmittel für Hunde verwendest, ist es möglich, dass dein Hund gestochen und Krankheiten übertragen werden.
    Daher ist es wichtig, deinen Hund weiterhin nach jedem Spaziergang nach Zecken
    * abzusuchen,
    * durchzukämmen und
    * abzufrotieren,
    um so nach Zecken zu suchen und deinen Hund vor einem möglichen Biss zu schützen.

  • Zeckenmittel, gerade Zeckenhalsbänder oder Spot-on Präparate sind nicht wasserfest.
    Sie verlieren ihre Wirkung:
    * nach dem Schwimmen deines Hundes oder
    * auch bei starkem Regen und
    * wenn du ihn regelmäßig badest.
  • Zeckenmittel, die die Zecke während einer Blutmahlzeit „nur“ absterben lassen, vergrößern vielleicht das Risiko einer Infektion.
    Man geht hier davon aus, dass während des Sterbens, die Erreger, die sich im Darm der Zecke befinden,
    von ihr in die Wunde des Wirts abgegeben werden und ihn so infizieren. 

Mögliche Nebenwirkungen der chemischen Zeckenmittel

  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Erbrechen 
  • Appetitlosigkeit
  • vermehrter Speichelfluss
  • stumpfes Fell
  • Fellausfall
  • Juckreiz
  • schuppige Haut
  • Entzündungsreaktionen der Haut
  • bis hin zu Ekzemen der Haut
  • Hotspots (entzündete Hautstellen)
  • Apathie
  • evtl. treten neurologische Symptome auf, wie
    – Zittern
    – Krämpfe
    – Lähmungen 

Warnung

Zecken beim Hund Teil 2 - Vorbeugen-entfernen-Schutz

Gerade Hütehunde, wie Collies, Shelties oder Aussies können einen Gendefekt haben.
Häufig betroffen sind aber auch der Weiße und der Deutsche Schäferhund.

Man spricht auch vom MDR1-Defekt.

Dieser Gendefekt führt zu einer Unverträglichkeit von Zeckenmitteln.

Hunde mit diesem MDR1-Defekt haben eine durchlässigere Blut-Hirn-Schranke, als Hunde ohne diesen Gendefekt.
Daher kommt es bei ihnen unter bestimmten Medikamenten zu einer bis zu hundertfach höheren Konzentration des Wirkstoffes im Gehirn
und dieser dringt dort in das Nervengewebe ein.

Rassen die betroffen sein können und deren Häufigkeit

  • Kurzhaar Collie (86 %)
  • Langhaar Collie (55-57 %)
  • Longhaired Whippet (42-65 %)
  • Miniature Australian Shepherd (20-50 %)
  • Australian Shepherd (17-46 %)
  • Shetland Sheepdog (Sheltie)  (7-35 %)
  • Silken Windhound (18-30 %)
  • McNab (17-30 %)
  • Wäller (17-19 %)
  • English Shepherd (7-15 %)
  • Weißer Schäferhund (14 %)
  • Old English Sheepdog (Bobtail) (1-11 %)
  • Deutscher Schäferhund (6-10 %)
  • Border Collie (1-2 %)

Gleichzeitig können natürlich auch alle Mischlinge (mit 1-7 %) aus diesen Rassen betroffen sein. 

Diese Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Wirkstoffen in Medikamenten oder Anti-Zeckenmitteln,
kann sich durch folgende Symptome äußern:

  • Bewegungs- und Koordinationsstörungen,
  • Zittern,
  • Benommenheit,
  • Erbrechen,
  • Desorientierung und
  • vermehrtem Speichelfluss

Wenn du einen Hund der oben genannten Rasse, oder einen Mischling aus diesen Rassen hast, dann lasse ihn unbedingt auf den MDR1-Defekt testen.

Der Test erfolgt über eine Blutuntersuchung in der Praxis deines Tierarztes oder über einen Wangenabstrich.

Diesen Gentest über einen Wangenabstrich kannst du bequem von zu Hause machen. 

DNA Gesundheitstest Hund

Warnung:
Auf diese Wirkstoffe in Zeckenmittel solltest du bei deinem Hund, mit MDR1-Defekt verzichten:

  • Ivermectin,
  • Doramectin,
  • Selamectin,
  • Moxidectin,
  • Milbemycinoxim 

Ebenfalls eine Gefahrenquelle:
– Pferdeäpfel –

Der oben genannte Wirkstoff, Ivermectin, wird auch zur Entwurmung von Pferden angewendet.
So kann es bei der Aufnahme schon von kleinen Mengen an Pferdeäpfeln, durch den Hund mit MDR1-Defekt, zu schlimmen Vergiftungen kommen. 

Wichtig 

  • Informiere jeden behandelnden Tierarzt, über den Gendefekt deines Hundes.
    Denn bei der Gabe von Medikamenten muss unbedingt auf die Wirkstoffe und eine vorsichtige Dosierung geachtet werden. 
  • Anstelle einer Wurmkur bei deinem Hund, hast du hier auch die Möglichkeit den Kot regelmäßig untersuchen zu lassen.
    So hältst du die Gabe von Wurmkur-Mitteln so gering wie möglich. 

Informationen dazu, findest du „HIER“ in dem Blogbeitrag: „Wurmkur beim Hund“.
Und „HIER“, in der entsprechenden Podcast-Folge:„ Folge-Nr. 027 Wurmkur beim Hund“

Hinweis:

Informationen über die Anwendung und mögliche Nebenwirkungen von Wirkstoffen,
sowohl beim Menschen, als auch beim Tier, findet du auf der Seite www.tierarzneimittel.ch.
Pharmakologen und Toxikologie der Vetsuisse Fakultät Zürich haben dort ein umfangreiches und
ständig aktualisiertes Tierarzneimittel-Nachschlagewerk zusammengetragen. 

Gebe für deine Recherche einfach den Markennamen des Präparates in die Suchmaske ein.

Mein dringender Aufruf an dich: 

Hast du auch nur den geringsten Verdacht, dass eine Floh- und Zeckenschutz-Tablette bei deinem Hund eine Nebenwirkung verursacht hat, melde dies sofort.
Auch wenn es schon Wochen oder Monate zurückliegt oder dein Hund gar verstorben ist.
Ein Beweis dafür ist nicht nötig!

Deine Angaben werden vertraulich behandelt und von Spezialisten ausgewertet.
Auch dein Tierarzt ist durch die Berufsordnung zu einer Meldung „vermuteter“ Nebenwirkungen verpflichtet!
Sollte dein Tierarzt sich weigern eine Meldung zu machen, dann übernehme es einfach selbst!

Beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit findest du
das „Formular zur Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) von Tierarzneimitteln“.
Klicke „HIER“, so gelangst du zum Formular und kannst direkt alle relevanten Informationen eingeben. 

Für weitere Informationen klicke bitte „HIER“.

Zusätzlich solltest du ein Meldung über das Paul-Ehrlich-Institut machen.
Zum „Formular zur Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) von Tierarzneimitteln“, gelangst du „HIER“, mit einem Klick.

Auch hier werden deine Angaben vertraulich behandelt.

Warum ist eine Meldung über vermutete Nebenwirkungen so wichtig?

Gehen zu wenige oder kaum Meldungen über vermutete Nebenwirkungen bei den Behörden ein, geht man dort davon aus,
dass mit den Medikamenten alles in Ordnung ist, sprich das Medikament in seiner Anwendung völlig sicher ist. 

Mit Meldung über vermutete Nebenwirkungen kann der Patient und Nutzer eines Medikamentes erwirken, dass Beipackzettel aktualisiert und geändert werden.
Tierärzte können so auf mögliche Gefahren noch genauer hinweisen oder Mittel müssen vielleicht auch ganz vom Markt genommen werden.

Mit deiner Meldung leistest du also aktiv, einen wichtigen Beitrag, andere Tiere zu schützen.

Zecken, ein wirklich wichtiges Thema und entsprechend spannend geht es hier bald weiter mit dem dritten Teil,

in dem wir dann weiter über den Schutz vor Zecken sprechen werden und dann vor allem über den natürlichen Zeckenschutz. Ich freu mich drauf …

Ich wünsche dir und deinem Hund jetzt weiterhin eine stabile Gesundheit, hab weiterhin eine gute Zeit,
deine Stephanie

 

Diesen Artikel kannst du dir auch kostenlos im Lernpfote-Podcast anhören.
Wie?
Klicke einfach „Hier“ für die Folge 042 „Zecken beim Hund Teil 2“

Den ersten Teil zu „Zecken beim Hund“ findest du hier:

Klicke „HIER“ für den Blog-Artikel: „Zecken beim Hund Teil 1 – Zeckenarten und Krankheiten“.
Und die entsprechende Podcast-Folge „041 Zecken beim Hund Teil 1 – Zeckenarten und Krankheiten“.

Den dritten Teil zu Zecken beim Hund findest du hier:

Klicke „Hier“ für den Blog-Artikel „Zecken beim Hund Teil 3 – Die Basis – natürliche Zeckenmittel – die Lösung“.

Klicke „Hier“ für die entsprechende Podcast-Folge 043 „Zecken beim Hund Teil 3 – Basis – natürliche Zeckenmittel – Lösung“

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Folge der „Lernpfote“ und mir, als dein Mentor für Hundetraining, Hundegesundheit und Coach für eine gute Mensch-Hund-Bindung.
Ich freue riesig, dort von dir zu hören oder zu lesen.Ich wünsche deinem Vierbeiner weiterhin eine stabile Gesundheit und euch beiden eine gute Zeit.

Herzliche Grüße Stephanie

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Hinweis:

Kläre gesundheitliche Fragen abschließend mit deinem Tierarzt.

Der Inhalt dieses Beitrags dient ausschließlich der Information.
Er stellt in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch Tierärzte oder Tierheilpraktiker dar.

Immer muss das passende Arzneimittel oder die richtige Potenz für das passende Mittel zusammen mit dem Tierarzt oder dem Tierheilpraktiker gefunden werden.

Halter deren Hund Gesundheitsprobleme hat, fordere ich ausdrücklich auf, im Bedarfsfall immer einen Tierarzt aufzusuchen.
Wende dich in Fragen der Gesundheit deines Hundes, an den Tierarzt deines Vertrauens.
Beginne, verändere oder setze keine Behandlung eigenständig ab.

Du darfst und kannst Inhalte dieses Beitrages nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder
für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwenden.

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