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Gute Vorsätze: Teil 3 – Disziplin

Gute Vorsätze. Teil 3 Disziplin

3 Tipps für deine erfolgreiche Umsetzung

 

Teil 3: Disziplin ist nicht alles, aber ohne sie ist alles nichts.

 

3. Schritt: Bleibe diszipliniert.

Selbstdisziplin, ist deine Fähigkeit etwas zu tun, was du dir vornimmst.

Deine Selbstdisziplin ist dein Schlüssel zu deinem Erfolg.
Also eine bewußte Form der Selbstregulierung und Selbstkontrolle.
Nicht deine Leidenschaft für dein Pläne und nicht deine positiven Gedanken,
werden dich zum Erfolg führen.
Großartiges wird niemals ohne harte Arbeit vollbracht.
Es gibt keinen leichten und schnellen Weg zu deinem Ziel.

Deine Selbstdisziplin ist noch wichtiger als dein Intelligenzquotient (IQ).

Dies zeigte eine Studie im Jahr 2005 an Studenten,
die Angela Deckworts und Martin Seligmann von der Universität von Pennsylvania durchführten.

Studenten die bereit waren, auf kurzfristige Freuden wie Partys, Chillen etc. zu verzichten
und sich stattdessen für das langfristige Ziel des Studienerfolgs zu quälen,
erreichten ihre akademischen Ziele in jedem Semster.
Die intelligenteren aber weniger disziplinierten Kommilitonen fielen stattdessen häufiger durch.

Es ist also von entscheidender Bedeutung wie groß deine Willensstärke und dein Durchhaltevermögen sind.

Dass die Fähigkeit der Selbstbeherrschung einen großen Einfluss auf den späteren Erfolg hat,
zeigte im Jahre 1968 der sogenannte Marshmallow-Test.
Der Psychologe Walter Mischel stellte vor eine Gruppe von Vorschülern,
eine Tüte Mashmallows. (Daher der Name des Tests.)
Sie hatten die Wahl:
Entweder ihr esst die Süßigkeit sofort – oder ihr wartet, bis der Versuchsleiter zurückkommt
und bekommt dann eine zweite Nascherei.


Der Mashmallow-Test:

Die Mehrheit der Kinder wartete ab.
Einige griffen sofort zu.

Natürlich ist Selbstbeherrschung und Geduld stark von der (sozialen) Umwelt abhängig
und wie verlässlich diese Umgebung ist.
Haben junge Menschen das Gefühl zu kurz zu kommen oder ihnen wird immer wieder etwas weggenommen,
treffen sie mit der vermeintlichen Ungeduld ebenfalls eine rationale Entscheidung.
Zu diesem Ergebnis kam Celeste Kidd von der Universität Rochester,
in einem Heim für obdachlose Familien im kalifornischen Santa Ana.

Doch das Erstaunliche zeigte sich 14 Jahre später.
Dieselben Schüler betrachtete man noch einmal genauer.

Wer sich als Kind beherrschen konnte, erzielte später höhere Bildungsabschlüsse.
Die damals Geduldigen waren selbstbewußt, sozial und kompetent.
Sie waren stressresistenter und konnten mit Rückschlägen umgehen.
Diente es ihren Zielen, waren sie n der Lage, eine Belohnung aufzuschieben.

Die Kinder, die beim Mashmallow-Test sofort zugriffen,
waren als Erwachsene unsicherer, unentschlossener und neidischer.
Unabhängig von ihrer Intelligenz waren ihre Schulnoten schlechter.

Daraus wurde gefolgert:
Belohnungen aufzuschieben und geduldig zu sein, ist ein Kennzeichen erfolgreicher Persönlichkeiten.

Doch die Kritik von Celeste Kidd an diesem Test zeigt auf,
daß menschliche Verhaltensweisen und Charakterzüge zu einem wesentlichen Teil
das Ergebnis der bisherigen Erfahrungen sind.

Der Charakter eines Menschen ist damit nichts Angeborenes,
sonder seine psychische Gewohnheit.

Deine Grundlage für deinen Erfolg ist keine Frage deiner angeborenen Fähigkeiten.
Deine Fähigkeiten kannst du entwickeln.
Daher wird Disziplin als Muskel bezeichnet, den du trainieren kannst.

Je weniger du dich ablenken läßt,
desto weniger tritt dein Ziel in den Hintergrund.
Die Belastungen im Berufsalltag und die Anforderungen im Privatbereich,
verdrängen den Fokus auf dein Ziel.

Entscheidend ist die Priorität, die du deiner Sache beimißt.
Gebe deinem Ziel eine hohe Priorität.
Das ist wichtig!
So wirst du:

  • die notwendige Zeit finden,
  • dich nicht ablenken lassen,
  • die nötige Disziplin aufbringen,
  • die notwendige Ausdauer aufbauen.


Fazit:

a) Setzte dir schriftlich, ein erfüllbares Ziel.
b) Definiere dieses Ziel so genau wie möglich.

Hier helfen dir die W-Fragen:

  • Was möchte ich,
  • wann,
  • wie erreichen?
  • Warum möchte ich dieses Ziel erreichen?

c) Teile dein Ziel in möglichst kleine Schritte.
d) Beginne so schnell wie möglich mit der Umsetzung und mache den ersten Schritt!

Beispielsweise:

zu a) Setzte dir schriftlich, ein erfüllbares Ziel.
Mein Hund soll einen Trick lernen.

zu b) Definiere dieses Ziel so genau wie möglich.
Was: Mein Hund soll “Männchen machen” lernen.

Wann:
Ich nehme mir Zeit und übe mit ihm, drei Mal am Tag für drei Minuten.

Wie:
Dafür brauche ich Belohnungs-Leckerchen.
Zum Abschluss mache ich ein Suchspiel mit ihm.

Warum:
Das ist für ihn eine geistige Auslastung und er lernt gerne neue Dinge.
Für mich ist es eine Freude, weil er gelehrig ist.

Zu c) Teile dein Ziel in möglichst kleine Schritte.
Ich übe zu folgenden Zeiten mit ihm.
Morgens um 11 Uhr im Wohnzimmer.
Mittags gegen 13 Uhr auf unserer Mittagsrunde.
Abends um 18 Uhr auf der Hundewiese.

Zu d) Beginne so schnell wie möglich mit der Umsetzung und mache den ersten Schritt.
Morgen fange ich an.
Dafür stelle ich die Leckerchen schon ins Wohnzimmer.

Zusätzlich kannst du dir einen Zeitpunkt setzen, an dem du dein Ziel erreichen willst.

Bis März kann mein Hund folgende Tricks:
„Männchen machen“
„Häschen“
„Toter Hund“

 

So erreichst du deine gesetzten Ziele!

 

Hast du Vorsätze gefaßt? Dann los!!!!
Welche Veränderung, welches Projekt oder welches Ziel hast du ins Auge gefaßt?
Was war dein letzter kleiner Erfolg?
Gab es Probleme? Lief etwas nicht wie geplant?
Situation gelöst? –
Super!!! Du hast einen Teilerfolg errungen!
Mach weiter so!!
Schreib mir gerne. Ich feiere mit dir! Oder ich unterstütze dich!
So bekommst du noch einen extra Schub um weiterzumachen.

 

Du hast Teil 1 und Teil 2 noch nicht gelesen?

Hier geht es zu Teil 1: Dein Ziel 
Hier geht es zu Teil 2: Der Prozess 

 

Wir wünschen dir bei der Umsetzung und Erreichung deiner Ziele viel Erfolg!!!! 

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